24.10.2020 18:51

Oberliga


Tündern unglücklich – 300 Zuschauer applaudieren – Gasde jubelt

Tegtmeyer, Aydin & Frese haben mehrfach Treffer auf dem Fuß / Gurgel: „Es hat einfach das Glück gefehlt“
                                 
    Tünderns Angreifer Robin Tegtmeyer zeigte eine starke Leistung, hatte jedoch Abschlusspech.

    BW Tündern – SV Ramlingen-Ehlershausen 0:1 (0:1).

    Die Heimkehr von Ramlingen-Ehlershausens Trainer Philipp Gasde stellte sich als erfolgreich für ihn heraus – nicht jedoch für die Tünderaner. Trotz bester Chancen mussten sich die Blau-Weißen ganz knapp mit 0:1 geschlagen geben. „Wir haben angefangen wie die Feuerwehr“, meinte Tünderns Sprecher Willi Gurgel. Direkt nach Anpfiff tauchte Robin Tegtmeyer nach einem Doppelpass alleine vor RSE-Keeper Marcel Maluck auf, ihm versprang jedoch der Ball. Maluck konnte das Leder im Anschluss nicht festhalten, sodass Ugur Aydin zum Nachschuss kam – Letzterer verfehlte das von zwei Ramlinger Verteidigern besetzte Tor. 180 Sekunden später legte sich Tegtmeyer das Spielgerät mit der Brust vor, lief erneut alleine aufs Tor zu und beförderte den Ball an den Innenpfosten. „Da habe ich schon gejubelt und dann war er doch nicht drin“, bedauerte Gurgel.

    Das 0:1 aus dem Nichts

    In der Folge blieb Tündern brandgefährlich. In der 16. Minute fand Cristiano dos Santos' Hereingabe mit Tegtmeyer einen Abnehmer, dieser erreichte den Ball mit der Fußspitze, doch verfehlte das Tor. „Man kann 'Robsi' da gar keinen Vorwurf machen, es hat einfach das Glück gefehlt“, so Gurgel, der im Anschluss mit ansehen musste, wie die Gäste mit ihrer ersten gefährlichen Szene in Führung gingen: Nachdem Tündern einen Eckball abwehrte, kam Ramlingen-Ehlershausen erneut an den Ball und fand den im Sechzehner lauernden Louis Engelbrecht, der sich mit seinen über 1,90 Metern in die Luft schraubte und zum 1:0 einnickte. Gurgel: „Das Tor kam aus dem Nichts.“ Trotz des Rückschlags machte die Elf von Trainer Tim Piontek mit vollem Elan weiter, hatte nur fünf Minuten später den Ausgleich auf dem Fuß: Aydin lief auf den „Kasten“ der Gäste zu, legte den Ball vor dem herauskommenden Schlussmann Maluck zu Magnus Frese quer und dieser verfehlte das Tor aus rund 16 Metern knapp. „Spätestens das hätte unser erstes Tor sein müssen“, wusste Gurgel.

    „Hatten nach vorne keine Mittel mehr“

    Es sollte allerdings die letzte hochkarätige Einschussmöglichkeit der Windmühlenkicker bleiben. In der zweiten Halbzeit konzentrierte sich Ramlingen-Ehlershausen auf die Verteidigung – und Tündern fehlte mit zunehmender Spieldauer die Kraft. „Ehrlich gesagt habe ich im zweiten Durchgang auf keiner Seite eine echte Torchance gesehen. Man hat gemerkt, dass Ramlingen großen Respekt hatte und darauf bedacht war, die knappe Führung über die Zeit zu bringen. Und wir hatten nach vorne keine Mittel mehr. In dieser Phase hat sich vielleicht auch das Fehlen von unserem Kapitän Lukas Kramer bemerkbar gemacht, der für unser Angriffsspiel unglaublich wichtig ist“, erklärte Gurgel. Letztlich musste sich Tündern trotz insgesamt guter Leistung mit einem unglücklichen 0:1 arrangieren. „Wir waren gegen einen vermeintlich Großen unserer Oberliga-Staffel wieder ebenbürtig, das ist wohl die wichtigste Erkenntnis. Stolz macht mich, dass unsere Jungs unter großem Applaus der rund 300 Zuschauer in die Halbzeitpause gegangen sind. Es ist schön, dass ihre Leistung honoriert wurde“, verabschiedete sich Tünderns Sprecher. 
    BW Tündern: Masur, Hilker, dos Santos (62. Vespermann), Müller, Aydin (71. Marc-Robin Schumachers), Niebling, Tegtmeyer, Frese (62. Dragusha), Gurgel, Neckritz, Tim Niclas Schumachers.
    SV Ramlingen-Ehlershausen: Maluck, Mahmud (46. Weindl), Lübow, Yeboah, Firiaridis, Neubert, Gökdemir (61. Masur), Müller, Jordan (76. Omelan), Engelbrecht (65. Kani).
    Schiedsrichter: Alexander Rosenhagen.
    Assistenten: Tobias Hillebrand, Liam Mauritz Draf.
    Tore: 0:1 Louis Engelbrecht (28.).
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