14.10.2020 10:25

Oberliga


Beim Spitzenreiter: Tündern kann – und will – nur überraschen

Piontek-Elf reist am Sonntag zum Überraschungsaufsteiger SVG Göttingen / Gurgel: „Besondere Motivation“
                             
Chris Niebling und Tündern hoffen in Göttingen auf eine Überraschung.

SVG Göttingen – BW Tündern (Sonntag, 15 Uhr).

Am Sonntag wartet auf die Blau-Weißen die auf dem Papier schwerstmögliche Aufgabe: Tündern ist in der Unistadt zu Gast und stellt sich beim aktuellen Oberliga-Spitzenreiter vor. Obwohl die Göttinger als Aufsteiger neu in die Liga dazugestoßen sind, sind sie das einzige noch ungeschlagene Team der Staffel. „Schaut man sich den Kader an, erklärt sich die Überraschung aber von selbst. Sie haben ihren ohnehin schon guten Kader einigen oberligaerfahrenen Spielern verstärkt. Zudem war der SVG dem Vernehmen nach in den letzten beiden Spielen jeweils am Rande der ersten Niederlage. Eine 'Übermannschaft' scheinen sie trotz allen Respekts vor ihren bisherigen überragenden Ergebnissen also nicht zu sein“, erklärt Tünderns Sprecher Willi Gurgel. Göttingen spielte 0:0 gegen das aktuelle Schlusslicht FT Braunschweig und anschließend 1:1 gegen den zweiten Überraschungsaufsteiger aus Ramlingen und Ehlershausen. „Auf der anderen Seite muss man festhalten, dass Göttingen zwar zuletzt vergleichsweise geschwächelt hat, aber nach wie vor ungeschlagen ist. Bedeutet für uns: Wir können nur überraschen – und das wollen wir.“

„Gewisse Lethargie vorhanden“

Nach einem starken Saisonauftakt mit vier Spielen ohne Niederlage, musste sich Tündern in der Liga zuletzt gegen Egestorf-Langreder (0:1) und Lupo Martini Wolfsburg (0:1) geschlagen geben. Dadurch ist die Mannschaft auf den siebten Rang abgerutscht. Für Gurgel war insbesondere das verlorene Duell gegen Wolfsburg vermeidbar: „Mich hat das Gefühl beschlichen, dass die Mannschaft nicht alles abgerufen hat, was in ihr steckt. Es hatte den Anschein, dass eine gewisse Lethargie vorhanden war. Insbesondere in der ersten Halbzeit war viel Luft nach oben, während wir uns danach deutlich gesteigert haben. Wir haben ein klassisches 0:0-Spiel verloren.“ Mit dem Spitzenreiter vor der Brust hofft Gurgel nun, dass jedweder Anschein besagter „Lethargie“ verfliegt: „Dass wir gegen den Ersten spielen, ist natürlich eine besondere Motivation. Die Mannschaft hat keinen Druck und kann im Grunde nur überraschen. Sie kann völlig befreit aufspielen.“ Ob Spielmacher Jannik Hilker, nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im Spiel gegen Lupo Martini, wieder zur Verfügung steht, ist noch unklar. Ansonsten steht Trainer Tim Piontek voraussichtlich der komplette Kader zur Verfügung.
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