11.09.2019 16:08

Oberliga


Beim „ewigen“ Oberliga-Dritten: Tegtmeyer & Kramer machen Hoffnung!

Tünderns Sturm-Duo ist wieder dabei / Gurgel hofft auf Überraschung

Lukas Kramer ist am Sonntag wieder mit von der Partie.

SC Spelle-Venhaus – BW Tündern (Sonntag, 15 Uhr).

Nachdem die Heimspiel-Premiere auf der Hamelner Kampfbahn missglückte – Tündern verlor 0:2 gegen die Kickers Emden und feuerte nur zwei Schüsse auf das Tor der „Deichkicker" ab –, folgt nun das Gastspiel bei einer Top-Mannschaft der Oberliga. Der SC Spelle-Venhaus wurde drei Jahre in Folge Dritter. In dieser Saison spielt der Sportclub ebenfalls eine gute Rolle, entschied vier der bisherigen sechs Partien für sich und ist – wer hätte es gedacht – Dritter. „Gegen diesen Gegner sind wir zurzeit eigentlich chancenlos", befürchtet Tünderns Sprecher Willi Gurgel und ergänzt hoffnungsvoll: „Doch der Fussball schreibt oft andere Geschichten." Hoffnung macht den Blau-Weißen die Rückkehr des etatmäßigen Sturmgespannst: Robin Tegtmeyer und Lukas Kramer stehen wieder zur Verfügung. Innenverteidiger Lukas Neckritz hat seine Sperre zudem abgesessen. Ob Spielmacher Jannik Hilker zum Einsatz kommt, ist derzeit noch unklar. „Das sollte der Mannschaft etwas mehr Selbstvertrauen geben. Wir können nur gewinnen", hofft Gurgel auf eine Überraschung. Diese ist mittlerweile auch nötig. Nachdem die Euphorie mit dem 4:0-Auftaktsieg gegen Hagen/Uthlede noch groß war, sieht die Lage nach fünf Niederlagen in Serie anders aus. Tündern ist mittlerweile Letzter, der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt mittlerweile vier Punkte. Nach der Niederlage gegen Emden stellte Trainer Motzner fest: „Bei dem einen oder anderen Spieler hat das Selbstvertrauen in den letzten Spielen gelitten. Wir sind den Zweikämpfen teilweise ausgewichen und waren sind in vielen Szenen wehleidig auf dem Boden liegen geblieben, anstatt uns zu wehren. Das reicht so nicht.“ Allerdings zeigten die Tünderaner bei ihren Niederlagen  nicht nur schlechte Leistungen. Beim TB Uphusen führten Tegtmeyer & Co. bis in die Schlussphase hinein, mussten sich aufgrund zwei unglücklicher Tore aber doch geschlagen geben. Gegen Arminia Hannover hätten die Windmühlenkicker vor dem 0:1-Rückstand aufgrund zahlreicher vergebener Hochkaräter bereits 3:0 führen müssen. Und gegen Spelle? Bleibt abzuwarten, was für die Tünderaner möglich ist. Fest steht dagegen: Um 10.30 Uhr ist an der Kampfbahn Abfahrt – und die Mannschaft würde sich über einige treue Unterstützer, die sich entschließen im Bus mitzufahren, freuen.
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