20.11.2025 09:30

Oberliga Frauen


Alarmstufe Blau-Weiß: Kann Tündern den Absturz endlich aufhalten?

Voss: „Doch mit Jammern hat sich noch nie jemand aus so einer Situation befreit"
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Tünderns Zoe Zidov kämpft mit ihrer Mannschaft darum den freien Fall zu stoppen.

BW Tündern - Hannover 96 II (Samstag, 18:30 Uhr).

Die Frauen von BW Tündern stecken tief in einer sportlichen Krise. Drei Niederlagen in Folge, nur sieben Punkte aus den letzten zehn Spielen und der letzte Sieg datiert vom 21. September – die Schwalben rutschen in der Tabelle immer weiter ab und stehen inzwischen auf Rang acht. Trainer Konrad Voss beschreibt die Situation als die schwierigste seiner Amtszeit, doch trotz sportlichem Gegenwind und einer Krankheitswelle im Kader glaubt er fest daran, dass seine Mannschaft sich für ihren Trainingsfleiß bald wieder belohnen wird. Leicht wird das jedoch nicht: Mit Hannover 96 II reist ein Gegner an, der sich in starker Verfassung befindet. Vier Siege aus den letzten fünf Partien bedeuten Platz sechs und eine klar ansteigende Formkurve. Und doch gibt es einen Hoffnungsschimmer für Tündern – das Hinspiel entschied man eindrucksvoll mit 6:0 für sich. Ein Ergebnis, das zeigt: Auch wenn die Ausgangslage diesmal völlig anders wirkt, ist in diesem Duell alles möglich.
„Wir müssen auf den Prozess vertrauen und jede Woche weiter an uns arbeiten"
„Aktuell ist guter Rat teuer und ich weiß gar nicht mehr so recht, was ich noch sagen soll. In einer derartigen Krise waren wir in meiner Amtszeit in Tündern noch nicht. Es scheint fast so, als könnten wir es gar nicht richtig machen: Wir spielen schlecht und verlieren zu Recht, wir spielen gut und verlieren unglücklich, wir spielen so lala und dann laufen die Entscheidungen im Spiel auch nicht gerade für uns. Es ist noch kein Grund, in Panik zu verfallen, aber die tabellarische Lage entwickelt sich definitiv nicht zu unseren Gunsten. Doch mit Jammern hat sich noch nie jemand aus so einer Situation befreit. Wir müssen auf den Prozess vertrauen und jede Woche weiter an uns arbeiten, dann werden die Ergebnisse auch wieder positiv, da bin ich sicher – und wir werden gestärkt aus dieser Zeit hervorgehen. Die Mannschaft macht das auch: Wir trainieren mit guter Beteiligung bei Wind und Wetter dreimal die Woche, daher ist es für mich nur eine Frage der Zeit, bis wir uns wieder belohnen können. Hoffentlich klappt es am Samstagabend. Gespielt wird auf dem Hamelner Kunstrasen, sofern uns der Frost keinen Strich durch die Rechnung macht. Im Kader gibt es noch einige Fragezeichen, wir haben eine Krankheitswelle in den Reihen, da müssen wir schauen, wie sich das bis zum Wochenende entwickelt.“
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur.
Telefon: 0176 - 6217 6014
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