Auf dem Hamelner Kunstrasen unterlagen Tünderns Frauen am Abend mit 0:2. „Die erste Halbzeit war sehr taktisch geprägt. Viel hat sich im Mittelfeld abgespielt“, gab BWT-Coach Konrad Voss nach der Partie zu Protokoll. Die Gäste wiesen dabei die größeren Ballbesitzanteile auf, während die defensiv agierenden Tünderanerinnen auf Umschaltmomente lauerten. „Das ist uns leider nicht gelungen, Rodenberg hat aber auch sehr gut verteidigt. Generell hatte der Gegner eine gute Balance zwischen Offensive und Defensive“, musste Voss anerkennen.
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Nach der Pause versuchten die Gastgeberinnen durch Umstellungen ihr Glück in der Offensive. „Das ist leider schiefgegangen. Wir hatten keine Zuordnung mehr und haben regelrecht um ein Gegentor gebettelt“, merkte der Coach an. Zweimal rettete Paula Stegmaier den „Schwalben“ die Null. Dann wurde Rodenbergs Stürmerin Lisa-Marie Höpping mit einem feinen Zuspiel zwischen zwei Tünderanerinnen hindurch in Szene gesetzt. Zunächst parierte Stegmaier abermals, beim zweiten Versuch war sie dann aber machtlos. „Danach haben wir nochmal versucht, unser Glück in der Offensive zu finden“, erklärte Voss. Dabei erspielten sich die „Schwalben“ auch zwei aussichtsreiche Gelegenheiten. Den Versuch von Noelia Razlaw von halblinks entschärfte SG-Keeperin Nele Krallmann allerdings per Fußabwehr und auch gegen den Abschluss von Hanna Gröhlich aus 16 Metern fand sie die richtigen Mittel.
Stattdessen konterten die Gäste die aufgerückten Gastgeberinnen kurz vor Schluss noch einmal aus. Am Ende war es Seynabou Trapphagen, die für die Entscheidung sorgte. Voss resümierte abschließend: „Aufgrund der Phase nach der Pause geht der Sieg für Rodenberg auch in Ordnung. In der ersten Halbzeit hat uns der nötige Punch in der Offensive gefehlt und in der zweiten haben wir die wenigen Chancen nicht genutzt.“ Ein Sonderlob gab´s für die erneut aufopferungsvoll kämpfende Anna Franke.
Tore: 0:1 Lisa-Marie Höpping (53.), 0:2 Seynabou Trapphagen (89.).
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