„Pleiten, Pech und Pannen“: Tünderns Serie endet in Limmer
Stegmaier hält Blau-Weiß eine Halbzeit im Spiel
War auch mit seiner eigenen Rolle nicht zufrieden: Tünderns Coach Konrad Voss.
TSV Limmer – BW Tündern 3:0 (0:0).
Tünderns Serie ist passé. Nach zuvor sechs Partien in Folge ohne Niederlage war für die „Schwalben“ in Limmer nichts zu holen. „Das war heute überhaupt nicht unser Tag. Wir hatten schon zur Pause großes Glück, dass wir nicht in Rückstand lagen“, gab Tünderns Coach Konrad Voss zu. Dass bei den Tünderanerinnen zur Pause noch die Null hielt, lag vor allem an Hüterin Paula Stegmaier. Schon in der ersten Minute verhinderte die Torfrau den Einschlag. Auch in der 25. und 30. Minute hielt sie die Gastgeberinnen mit ihren Paraden vom Jubeln ab. Auf der Gegenseite hatte Blau-Weiß bis zur Pause nur zwei nennenswerte Offensiv-Aktionen. Bei der gefährlichsten verpasste Tündern eine Hereingabe am zweiten Pfosten.
Nach dem Seitenwechsel spielte dann auch das Ergebnis nicht mehr lange mit. In der 50. zog Limmers Sabina Schmeding knapp 25 Meter vor dem Kasten von Stegmaier ohne Gegenwehr ab und versenkte die Kugel unter der Latte. Einige Minuten später bot sich den Gästen dann die große Gelegenheit zum Ausgleich. „Wir sind im Drei-gegen-Eins auf das Tor zugelaufen, haben die Situation aber nicht gut ausgespielt. Ansonsten hat Limmer alles wegverteidigt“, erklärte Voss. Nach etwas mehr als einer Stunde folgte dann das 2:0 für die Gastgberinnen. Nach einem Tünderaner Ballverlust verlagerte der TSV die Seite und Wiebke Fischer schlenzte die Kugel ins lange Eck. „Wir sind dann nochmal offensiver geworden und haben auf Dreierkette umgestellt. Das hat Limmers Melina Wehrspohn, die wirklich richtig gut war, aber schnell mit dem 3:0 bestraft“, so der Coach. Nach einer Verletzung waren die Gäste am Ende sogar genötigt, die Partie in Unterzahl zu Ende zu bringen. Dazu Voss: „Das war heute eine Zusammenstellung von Pleiten, Pech und Pannen. Es war überhaupt nicht unser Tag – das kann aber passieren. Einen Großteil kreide ich mir da auch selbst an.“ Tore: 1:0 Sabina Schmeding (50.), 2:0 Wiebke Fischer (68.), 3:0 Melina Wehrspohn (74.).
Robin Besser Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland. Telefon: 05155-2819 320 / 0176-8220 6485 besser@awesa.de
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