Zum Abschluss der Saison steht Hastenbecks Frauen noch ein Doppelspieltag bevor. Bereits am Freitagabend muss das Team um Spielertrainerin Bianca Lity zum starken Aufsteiger aus Lehrte.
„Es wird nochmal ein richtiger Härtetest mit zwei Partien innerhalb von 42 Stunden. Am heutigen Freitag müssen wir zum SV Lehrte reisen. Das Spiel wurde auf Lehrtes Wunsch vom letzten Sonntag verlegt. Gerade weil wir vor dem Niedersachsenmeisterschaftsfinale noch jedes Spiel mitnehmen wollen, haben wir dem Verlegungswunsch auch gerne zugestimmt. Uns erwartet in Lehrte ein wenig die Überraschungsmannschaft der Saison. Ich finde es beachtlich, dass sich ein Aufsteiger so oben in der Tabelle festgebissen hat und kurz davor ist, die 40-Punkte-Marke zu knacken. Es wird also ein Spiel, welches es in sich hat. Wir müssen bereit sein, an unsere Grenzen zu gehen.“
SV Hastenbeck – TSV Limmer (Sonntag, 13 Uhr).
Keine 48 Stunden später steht für die Schwarz-Weißen dann das Saisonfinale an- Zumindest in der Liga, denn am 14. Juni treffen die Hastenbeckerinnen im Spiel um die Niedersachsenmeisterschaft in Barsinghausen noch auf den ungeschlagenen Meister der Weststaffel, die Spielvereinigung Aurich. Der Fokus soll aber erst einmal auf dem TSV Limmer liegen.
„Mit zwei Siegen aus der Spielzeit 24/25 verabschieden“
„Limmer kann ich leider gar nicht so wirklich einordnen, da sie schon recht merkwürdige Ergebnisse im Laufe der Saison hatten und aktuell überraschend nur auf Rang acht der Tabelle stehen. Aber ich sage dennoch, dass Limmer für mich zu einem der unbequemsten Teams der Liga gehört. Sie sind mit das erfahrenste Team und sind taktisch gut ausgebildet. Gerade, wenn ich hier an das Hinspiel denke (1:0, Anm.d.Red.), gehe ich davon aus, dass es eine ganz enge Kiste wird. Für uns steht fest, dass wir uns mit zwei Siegen aus der Spielzeit 24/25 verabschieden wollen. Gerade im Heimspiel am Sonntag sind wir das unseren Anhängern schuldig. Im Anschluss werden wir dann die bisherige Saison mit Freunden, Fans und Familie ausklingen lassen. Mit Aurich beschäftigen wir uns erst ab Montag.“
BW Tündern – SG Rodenberg (Sonntag, 13.30 Uhr).
Auch für Tünderns Frauen geht die Spielzeit 2024/25 mit einem Heimspiel zu Ende. Schon vor dem Spiel gegen die SG Rodenberg – mit der die Blau-Weißen zuletzt keine guten Erfahrungen gemacht haben – blicken die „Schwalben“ auf eine starke Saison zurück. Dafür ist Coach Konrad Voss sogar unter die Dichter und Denker dieser Welt gegangen.
„Verwandeln jeden Ort in unser eigenes New York“
"'Vor über 60 Jahren in den USA - Tündern international. Damals hielten wir noch mit, gegen Palermo, Hajduk Split. Doch statt der weiten Welt und dem großen Geld ha´m wir uns drauf eingestellt - Oberliga Jahr für Jahr, Dorfplatz statt Amerika. So trist es manchmal ist, eines ist gewiss, mit uns lebt die Geschichte fort. Wir verwandeln jeden Ort in unser eigenes New York.' In dem Sinne 'Dorfplatz statt Amerika' haben wir diese Saison mit dem Klassenerhalt Vereinsgeschichte geschrieben. Wir sind sehr glücklich mit unserem Abschneiden in dieser Spielzeit und wir freuen uns darauf, auch in der nächsten Saison in der Oberliga an den Start zu gehen und so unsere eigene Geschichte weiterzuschreiben. Unser Ziel für diese Saison ist es, in der oberen Tabellenhälfte zu bleiben. Das würde mit einem Heimsieg gegen Rodernberg sicher gelingen. Zudem haben wir noch eine Rechnung vom 01. Mai offen. Damals spielten wir in Rodenberg katastrophal und haben völlig zurecht 1:4 verloren. Nun wollen wir zeigen, dass wir es besser machen können. 'Leider' erwarten wir für Sonntag sehr gutes Wetter. Bei gutem Wetter spielt meine Mannschaft meistens weniger gut (lacht). Es ist Zeit, auch das zu ändern. Im Anschluss lassen wir die Saison in Tündern bei unserem Abschluss ausklingen.“
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