16.03.2025 15:16

Oberliga Frauen


Klare Sache in Hildesheim: Hastenbecks Punkte-Polster wächst weiter

Tündern erwischt schlechten Tag in Wendessen / Voss: „Das war heute ganz schwierige Kost“
Laura Rischmueller SV Hastenbeck Fussball Oberliga Frauen
Traf doppelt für den SVH: Laura Rischmüller.

PSV Hildesheim – SV Hastenbeck 0:3 (0:3).

Beim Tabellenschlusslicht aus Hildesheim gab´s am Sonntagvormittag eine klare Angelegenheit. „Hildesheim hat sich gefühlt mit einer Sechserkette hinten reingestellt und hat sich im gesamten Spiel nicht eine richtige Torchance erarbeitet. Wir waren fast über die gesamten 90 Minuten in deren Hälfte“, bilanzierte SVH-Spartenleiter Hendrik Lity nach dem 3:0-Erfolg. Der Geduldsakt der Gäste gegen die tief stehenden Gastgeberinnen führte trotzdem bereits vor der Pause dreimal zum Erfolg. Pauline Lorenz verwandelte früh im Spiel einen Freistoß im kurzen Eck. „Der war ganz intelligent geschossen“, lobte Lity später. Auch aus dem Spiel heraus wurde zuschlagen. Lina Seifert bediente Laura Rischmüller mustergültig per Flanke am langen Pfosten und die Stürmerin schob die Kugel ein. Noch vor der Pause fiel auch das 3:0 nach einem Gewusel im Strafraum, wieder war Rischmüller die Torschützin. Damit war die Messe bereits zur Pause mehr als gelesen.

„Man muss auch sagen, dass auf dem unebenen Platz heute nicht wirklich mehr Filigran-Fußball drin war. Joanna Vorpahl hat beispielsweise noch einen Elfmeter an den Pfosten gesetzt. Dass sie das überhaupt geschafft hat, war schon große Kunst, denn der Elfmeterpunkt war mehrere Zentimeter tief eingesunken“, so Lity. Nach dem Seitenwechsel verwalteten die Hastenbeckerinnen die Führung, wechselten, so weit es der Kader hergab. „Wir haben alles wegverteidigt. Im Offensivspiel gab es im letzten Drittel leider viele Ungenauigkeiten durch den unebenen Platz. Das ist zu der Jahreszeit aber auch normal“, betonte der Spartenleiter. So blieb´s am Ende beim 3:0. Tabellarisch dürften die Gäste im Meisterschaftsrennen wohl bald den Rechenschieber rausholen dürfen. Da Verfolger Braunschweig in Bemerode Punkte liegenließ (4:4), hat Hastenbeck nun 15 Punkte Vorsprung auf Rang zwei.
Tore: 0:1 Pauline Lorenz (7.), 0:2 Laura Rischmüller (28.), 0:3 Rischmüller (29.).

SV Wendessen – BW Tündern 1:0 (0:0).

„Das war heute ganz schwierige Kost“, resümierte Tünderns Trainer Konrad Voss nach dem 0:1 in Wendessen. Zum ersten Mal in diesem Jahr waren die Blau-Weißen wieder auf Naturrasen gefragt. Spielerische Finesse war dabei Mangelware. „Die erste Hälfte hatte mit Fußball nicht viel zu tun – von beiden Seiten.“ Viele lange Bälle und Zufallsprodukte waren daher an der Tagesordnung. Damit kamen die Gastgeberinnen besser zurecht. „Wendessen war deutlich stärker, wir waren große Teile der ersten Hälfte unter Dauerbeschuss“, so Voss, dessen Team bis zur Pause dagegen kein einziges Mal aufs Tor schoss. Trotzdem ging es mit einem 0:0 in die Halbzeitunterbrechung.

Das änderte sich nach dem Seitenwechsel rasant. Im eigenen Strafraum gingen die Blau-Weißen zu ungestüm zu Werke. Den fälligen Strafstoß versenkte Wendessens Charlotte Klein rechts oben. „Danach hatten wir unsere beste Phase“, so Voss weiter. SVW-Schlussfrau Christiane Sturm entschärfte einen Freistoß von Carolin Heyder. Zudem landete ein Gäste-Eckball auf dem Querbalken und auch ein Weitschuss fand nicht den Weg ins Tor. In den Schlussminuten verschärften die Gäste noch einmal die Offensivbemühungen, doch mehr als ein zu flach angesetzter Heber von Amelie Berger sprang dabei nicht heraus. „Wir hatten in der zweiten Hälfte mehr Kontrolle, sind aber insgesamt heute überhaupt nicht zu unserem Spiel gekommen. Wendessen hatte in der zweiten Hälfte zwei, drei gute Kontermöglichkeiten, die sie nicht konsequent zu Ende gespielt haben. In der Art und Weise ist die Niederlage heute unglücklich, in Summe aber verdient. Das war einfach nicht unser Tag heute.“
Tore: 1:0 Charlotte Klein (50./Strafstoß).
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Autor des Artikels

Robin Besser
Robin Besser
Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland.
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