Nach dem glanzlosen 1:0-Erfolg gegen Pfeil Broistedt zum Jahresauftakt geht’s für Hastenbecks Frauen am Sonntag ins Duell der Gegensätze. Gefordert sich die Schwarz-Weißen beim abgeschlagenen Tabellenschlusslicht aus Hildesheim, das am vergangenen Wochenende gegen Blau-Weiß Tündern mit 0:4 unterlag – auf dem Papier ein klarer Pflichterfolg für den SVH in Richtung Meisterschaft. Spartenleiter Hendrik Lity hofft dabei auf eine Verbesserung im Offensivspiel des amtierenden Niedersachsenmeisters.
„Am Sonntag steht für uns das erste Auswärtsspiel in 2025 an. Der 1:0-Rückrundenauftakt gegen Pfeil Broistedt am letzten Wochenende war wirklich zähe Kost. Defensiv standen wir gut, aber nach vorne war noch sehr viel Sand im Getriebe. Klar, Broistedt stand sehr tief, aber wir müssen bei den sich ergebenen Chancen einfach abgezockter und bissiger sein. In der Trainingswoche wurde daran intensiv und gut gearbeitet. Gegen den PSV erwarte ich ein ähnliches Spiel mit einem tief stehenden Gegner, der den Fokus auf Konter legt. Das haben wir am letzten Wochenende beim Gastauftritt der Hildesheimerinnen gegen Tündern auch so beobachtet. Hinzu kommt sicherlich ein tiefer, der Jahreszeit entsprechend nicht optimaler Platz, aber das ist momentan überall auf Naturrasen so. Wir werden also bis zum Ende intensiv arbeiten und wieder alles in die Waagschale werfen müssen. Galligkeit, Gier und voller Fokus sind gefordert, um endlich richtig im Jahr 2025 anzukommen. Die Marschrichtung ist klar: Wir wollen den nächsten Dreier einfahren, werden aber definitiv keinen Gegner unterschätzen. Ein besonderes Spiel wird es sicherlich für Jacky Dickhut und Johanna Keller, die beide im letzten Sommer bzw. im Winter vom PSV zu uns gewechselt sind.“
: keine Änderungen zur Vorwoche.
SV Wendessen – BW Tündern (Sonntag, 13 Uhr).
Tünderns Frauen müssen zwei Stunden später dann beim Vorjahres-Spitzenteam aus Wendessen ran. In diesem Jahr steckt der Sportverein aus dem Raum Wolfenbüttel im Tabellenmittelfeld fest, rangiert derzeit vier Zähler hinter den Blau-Weißen, die als Tabellenvierter daherkommen. Tünderns Trainer Konrad Voss hofft dabei auf keine Wiederholung aus dem letzten Auswärtseinsatz bei den Rot-Weißen. Beim Hinspiel in Tündern trennten sich beide Teams übrigens mit einem 1:1-Unentschieden.
„Eine Denksportaufgabe mit auf den Weg gegeben“
„Am Sonntag um 13 Uhr sind wir in Wolfenbüttel beim SV Wendessen zu Gast. Unsere Erinnerungen an unser letztes Auswärtsspiel dort sind nicht die Besten. Letzte Saison lagen wir bereits zur Halbzeit mit 1:5 zurück und die Messe war gelesen. Und das, obwohl wir gar kein so schlechtes Spiel gezeigt haben. Hört sich komisch an, war es auch. In der aktuellen Saison ist der SV auf dem achten Tabellenplatz vier Punkte hinter uns. Am letzten Spieltag mussten sie sich erst durch zwei Treffer in der Nachspielzeit Eintracht Braunschweig geschlagen geben. Wir hingegen konnten durch den Sieg letzte Woche unser Polster nach unten vergrößern. Wir gehen also mit Selbstvertrauen in das Auswärtsspiel und würden uns sehr gerne im oberen Tabellendrittel festsetzen. Interessant wird zudem sein, wie wir auf Naturrasen zurechtkommen. Auf diesem Untergrund waren wir nun ca. fünf Monate nicht mehr aktiv. Ich erwarte wie im Hinspiel diese Saison eine sehr enge und umkämpfte Partie. Wenn wir etwas mitnehmen wollen, müssen wir gut dagegenhalten, hellwach sein und vor allem die Anfangsphase diesmal unbeschadet überstehen. Was den Kader angeht, hat mir die Mannschaft wieder eine Denksportaufgabe mit auf den Weg gegeben, es wird nie langweilig.“
Personal: sehr wahrscheinlich auf Unterstützung aus der zweiten Mannschaft angewiesen.
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