Am kommenden Wochenende nimmt auch die Oberliga wieder den Spielbetrieb auf. Eröffnet wird die zweite Saisonhälfte am Samstag auf dem Kunstgeläuf in Emmerthal mit dem Duell zwischen Tünden und dem Polizeiverein aus Hildesheim. Für die Blau-Weißen kann es angesichts der tabellarischen Lage nur ein Ziel geben: drei Punkte. Die Hildesheimerinnen belegen mit nur sechs Zählern aus zwölf Spielen den letzten Rang und befinden sich auf Landesliga-Kurs. Tünden hat sich hingegen im Mittelfeld etabliert. Der Vorsprung auf die Abstiegsplätze beträgt acht Punkte.
„An dieser Stelle noch einmal vielen Dank und liebe Grüße nach Emmerthal für die Möglichkeit, unser Spiel dort auszutragen. Diese Unterstützung und die unkomplizierte Abwicklung ist keine Selbstverständlichkeit. Unsere Vorbereitung lief, wie eine Wintervorbereitung eben so läuft. Die Spielerinnen, die dabei waren, haben gut durchgezogen. Die Ergebnisse in den Testspielen waren ebenfalls positiv geprägt und über weite Strecken haben wir einen sehr guten Ball gespielt. Wir sind also bereit und freuen uns auf das erste Pflichtspiel im Jahr 2025. Zum Gegner kann ich aktuell nicht viel sagen. Sie haben einen neuen Trainer und wollen sicherlich in der Rückrunde den Tabellenkeller verlassen. Momentan bekleidet der PSV den letzten Tabellenplatz. Die Gastmannschaft erwarte ich daher wie im Hinspiel, sehr kämpferisch. Das Hinspiel haben wir denkbar knapp mit 1:0 gewonnen. Wir tun also gut daran, uns mit unserer Leistung zu beschäftigen. Rufen wir unsere Leistung ab, bin ich positiv gestimmt, dass wir mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde starten. Von alleine wird es aber sicher nicht klappen, wir müssen diszipliniert unsere Prinzipien verfolgen und vor allem gut dagegenhalten.“
SV Hastenbeck – FC Pfeil Broistedt (Sonntag, 13 Uhr).
Achtung: Das Spiel findet auf dem Kunstrasen Emmerthal statt!
Auch Hastenbecks Frauen eröffnen das Pflichtspieljahr 2025 auf dem nagelneuen Emmerthaler Kunstgeläuf, das SVH-Spartenleiter Hendrik Lity schon als „zweites Zuhause“ deklariert hat. Für den einsamen Spitzenreiter der Oberliga Ost (13 Punkte Vorsprung auf Eintracht Braunschweig) beginnt nach dem grandiosen Sportjahr 2024 damit eine neue Zeitrechnung. Vier Testspiele absolvierten die Schwarz-Weißen in den vergangenen Wochen zur Vorbereitung auf die Verteidigung der Tabellenspitze. Gegen die Regionalligisten SV Meppen II und FSV Gütersloh II gab´s jeweils knappe 1:2-Niederlagen. Dazu kam ein 4:0-Erfolg gegen die männliche B-Jugend der Emmerthaler Kickers und eine deutliche 0:9-Schlappe gegen die B2 des JFV Hameln. Auch Gegner Pfeil Broistedt, mit 17 Punkten derzeit Tabellenneunter, hat in der laufenden Saison bereits seine Qualitäten unter Beweis gestellt. Neben dem 2:1-Auswärtssieg in Braunschweig haben das die Hastenbeckerinnen auch am eigenen Leib erfahren...
„Die Zielscheibe auf dem Rücken wird nicht kleiner“
„Nach gut siebenwöchiger Vorbereitung geht es am kommenden Sonntag endlich wieder um Punkte. Der Vorbereitung würde ich alles in allem eine 2- geben. Wir haben im Durchschnitt leider nur mit gut 15 Spielerinnen trainieren können, da wohlverdiente Winterurlaube sowie Krankheitswellen hindurchgeschwappt sind. Ebenfalls war es schwierig, Testspielgegener zu finden, da leider viele Teams nicht gegen uns spielen wollten. Um die 40 Teams hatte man kontaktiert. So mussten wir uns aus dem Regal der Regionalliga sowie der C- und B-Junioren bedienen. Aber wir haben in jedem einzelnen Spiel viel gelernt und viel daraus mitgenommen. Das Jahr 2024 war herausragend. Nun müssen wir als Team den Willen haben, dort weiterzumachen und den Spirit, den Spaß und das Wir-Gefühl aus der Hinrunde mitzunehmen und jede Woche neu zu bestätigen. Das wird sicherlich eine Herausforderung, denn die Zielscheibe auf dem Rücken wird nicht kleiner. 13 Punkte Vorsprung sind viel, können aber genauso schnell weg sein. Gerade wenn wir an das Hinspiel gegen Pfeil Broistedt zurückdenken, sind wir gewarnt. Hier müssen wir ehrlich sein und sagen, dass wir das Spiel mit viel Glück 1:0 gewonnen haben. Da haben wir eine unserer schlechtesten Saisonleistungen an den Tag gelegt. Broistedt ist eine unbequeme Mannschaft, die von Trainerfuchs Börge Warzecha immer auf den Punkt eingestellt ist.“
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