In der Herbstpause steht für Tünderns Oberliga-Frauen ein Nachholduell gegen Aufsteiger Broistedt an. Die Gäste sind mit vier Zählern aus sechs Spielen aktuell auf einem Abstiegsplatz. Tündern hingegen spielte bisher eine starke Saison, schlug zuletzt sogar Topteam RW Göttingen auswärts mit 2:0. Ebenfalls beachtlich: In sieben Spielen schossen die Blau-Weißen nur zehn Toren, bewegen sich aber trotzdem im oberen Tabellenbereich. Im Gegenzug verabschiedete sich das Team jedoch im NFV-Pokal frühzeitig aufgrund einer Niederlage gegen TuS Lutten, der wiederum das Schlusslicht der West-Oberliga darstellt. Bei einem Sieg könnte Tündern sogar mit Eintracht Braunschweig und dem TSV Limmer nach Punkten gleichziehen – alle drei hätten dann 14 Zähler.
„Sonst gehen wir baden“
„Noch ist etwas unklar, wo gespielt werden kann, wir arbeiten aber an verschiedenen Lösungen, sodass wir das Spiel bestreiten können. Broistedt ist für uns dabei ein unbekannter Gegner. Sie erzielen hauptsächlich sehr knappe Ergebnisse und ihr Torverhältnis unterscheidet sich nicht allzu gravierend von unserem. Ich erwarte daher ein sehr umkämpftes Spiel, mit einem knappen Ergebnis. Die berühmt-berüchtigten Kleinigkeiten und die Tagesform werden wohl also den Unterschied ausmachen. Wir spielen nun zweimal hintereinander gegen Broistedt und würden dabei gerne vier Punkte sammeln. Wenn uns das gelingen sollte, könnten wir uns weiter im Mittelfeld festsetzen und Broistedt auf Distanz halten. Das ist unser Ziel. Von meiner Mannschaft erwarte ich einen gänzlich anderen Auftritt als letzten Donnerstag im Pokal. Sonst gehen wir baden. Mit der Chance und dem Spiel sind wir sehr sehr leichtfertig umgegangen, was mich immer noch erzürnt. Ich fordere gerade im Spiel mit Ball mehr Aktivität, mehr (Lauf-)Bereitschaft und mehr Mut, unser Spiel zu spielen. Ich bin mir aber sicher, dass meine Mannschaft alles daran setzen wird, diese Vorgaben zu erfüllen.“
Personal: Fehlen wird berufsbedingt bedingt Lea Rinke.
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