Nach Pokal-Krimi macht Hastenbeck in der Liga ernst
Lity: „Wir haben es dominant runtergespielt"
Nach wie vor ohne Punktverlust: die Hastenbeckerinnen.
SV Hastenbeck – SG Rodenberg 4:0 (3:0).
Nachdem es im Niedersachsenpokal bis ins Elfmeterschießen ging, an dessen Ende sich die Hastenbeckerinnen 7:6 durchsetzten, wurde es im Oberliga-Hinspiel deutlich. Der SVH schlug die SGR souverän mit 4:0. „Wir haben es dominant runtergespielt. Hinten haben wir kaum bis gar keine Chancen zugelassen, haben als Team sehr diszipliniert sehr verteidigt. Und nach vorne war sogar noch mehr drin, mitunter haben wir zweimal den Pfosten getroffen“, meinte Hastenbecks Manager Hendrik Lity.
Von Beginn drückten die Gastgeberinnen aufs Tempo und untermauerten ihre Favoritenstellung. Alessya Ruhnow erzielte in der 5. Minute bereits das 1:0. Lina Seifert legte sehenswert nach: Sie nahm einen Flugball direkt, Rodenbergs Torhüterin war noch dran, doch der Ball kullerte ins Tor (22.). Ruhnow schnürte nach einer halben Stunde ihren Doppelpack und erhöhte 3:0.
In der zweiten Halbzeit waren die Kräfteverhältnisse ausgeglichener. Lity: „Wir haben einen Gang runtergeschaltet und das Spiel verwaltet, aber Rodenberg war auch besser im Spiel als vorher.“ Leonie Pohl köpfte in der 79. Minute nach einer Flanke aus dem Halbfeld zum 4:0 ein. „Mit acht Siegen aus acht Spielen könnte das erste Saisondrittel kaum besser ausfallen. Die einwöchige Trainingspause haben sich die Mädels redlich verdient“, verabschiedete sich Lity. Tore: 1:0 Alessya Ruhnow (5.), 2:0 Lina Seifert (22.), 3:0 Ruhnow (30.), 4:0 Leonie Pohl (79.).
Jannik Schröder Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur. Telefon: 0176 - 6217 6014 schroeder@awesa.de
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