28.02.2019 09:58

Oberliga Frauen


Derby-Knaller: Tündern vs. Hastenbeck - „Das mediale Interesse ist groß“

Tündern mit „Kaltstart“ ins neue Jahr / Hastenbeck will sich oben festbeißen

Derby: Die Hastenbeckerinnen um Kapitänin Luisa Schadeck (li.) treffen auf Mara Loofts (re.) Tünderanerinnen.

HSC BW Tündern – SV Hastenbeck (Sonntag, 13 Uhr).

Nach dreimonatiger Winterpause steht am kommenden Sonntag das erste Pflichtspiel im Jahr 2019 auf dem Programm. Und das hat es direkt in sich. Tündern gegen Hastenbeck – mehr geht in Hameln-Pyrmonts Frauenfußball nicht. Zumal es das vorerst letzte Derby werden könnte. Während Hastenbeck sich auf der Jagd nach dem Top-Trio, bestehend aus Hannover 96, Eintracht Braunschweig und FFC Renshausen, befindet, ist Tündern mit vier Zählern abgeschlagen auf dem letzten Platz und hat acht Zähler Rückstand zum rettenden Ufer. Vom Papier her möchte man also meinen, dass es eine klare Angelegenheit wird, immerhin trennen die beiden Teams derzeit 26 Punkte voneinander. Zudem siegte der SVH im Hinspiel mit 2:0. „Nach einer ordentlichen und intensiven Vorbereitung, in der die beiden geplanten Testspiele aber leider nicht stattfinden konnten, sind wir gespannt, wie uns der Start ins neue Spieljahr gelingt. In den nun noch verbleibenden Partien der Saison 2018/2019 wollen wir uns gut präsentieren, Spaß am Fußball haben und an die ordentlichen Leistungen der letzten Hinrunden-Begegnungen anknüpfen“, erläutert Alexander Stamm, der vor seinen letzten zehn Spielen als Tünderns Trainer steht, ehe er die Herrenmannschaft des MTV Lauenstein übernimmt. Ob das Spiel auf Kunst- oder Naturrasen angepfiffen wird, steht noch nicht fest.

Hastenbeck will sich oben festbeißen

Spielertrainerin Bianca Lity sieht trotz klarer Vorzeichen eine schwierige Partie auf ihre Elf zukommen: „Derbys haben immer eine ganz eigene Dynamik und Papier ist in solchen Fällen geduldig. Für meine jungen Mädels ist es die erste Reifeprüfung in diesem Jahr, denn das mediale Interesse ist groß und dementsprechend auch der Druck ein Ergebnis einzufahren, das der Papierform bzw. dem aktuellen Tabellenstand entspricht. Habe ich im Hinspiel die Favoritenrolle noch weggeschoben, so wollen wir diese jetzt annehmen, um Entwicklung möglich zu machen. Darüber hinaus haben wir uns für die verbleibenden elf Partien vorgenommen, unseren Platz unter den Top vier zu verteidigen und weiterhin ordentlich Punkte zu sammeln. Dazu müssen wir nach wie vor ausschließlich auf uns schauen und unser eigenes Leistungsvermögen bestmöglich und mit Vollgas auf den Platz bringen, unabhängig davon, ob es gegen Hannover 96 oder eben Tündern geht. Das ist das einzige, was wir aktiv beeinflussen können, um Spiele zu gewinnen und was ich von uns als Team Woche für Woche erwarte. Alles in allem ist die Vorfreude groß, endlich wieder loszulegen.“ Für das Spiel steht mit Ausnahme von Katharina Opitz (Knieverletzung) der komplette Kader zur Verfügung.
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