20.09.2018 12:26

Oberliga Damen


Hohe Hürde: Tündern reist zu „Aufstiegsfavorit“ Hannover 96

Lity stellt sich gegen SVG Göttingen auf „heißen Tanz“ ein / „Müssen uns in jedem Spiel neu beweisen und die Aufgaben lösen“

Tünderns Corinna Pradella steht mit ihrem Team vor einer hohen Hürde.

SV Hastenbeck – SVG Göttingen (Sonntag, 13 Uhr).

Am Sonntag ab 13 Uhr treffen die Hastenbeckerinnen auf die SVG Göttingen, die in vier Spielen bislang drei Punkte ergatterte und sich somit vorläufig in der unteren Tabellenregion wiederfindet. Die Bilanz gegen den Mitaufsteiger aus dem Jahr 2016 ist ausgeglichen. Beide Teams entschieden je zwei der insgesamt vier Duelle für sich. In der abgelaufenen Saison siegte der SVH zu Hause am Reuteranger mit 3:1. „Natürlich wollen wir diesen Erfolg gegen eine Mannschaft, die sich wie wir das Ziel Klassenerhalt gesetzt hat, wiederholen. Dabei lassen wir uns jedoch nicht von der aktuellen Tabellensituation blenden, sondern stellen uns auf einen heißen Tanz gegen einen gleichwertigen Gegner ein, der Boden gut machen möchte“, erwartet Spielertrainerin Bianca Lity ein schwieriges, umkämpftes Match und ergänzt: „Wir müssen uns in jedem Spiel neu beweisen und die Aufgaben, vor die uns die gegnerische Mannschaften stellen, annehmen und bestmöglich lösen. Dann werden wir auch weiterhin die nötigen Punkte für den Verbleib in der Oberliga sammeln.“ Mit Ausnahme von Alina Stolle (beruflich verhindert) kann Bianca Lity auf den Kader der vergangenen Wochen zurückgreifen. Auf einen ersten Kurzeinsatz nach überstandener Verletzungspause kann zudem Jana Stolle hoffen.

Hannover 96 – HSC BW Tündern (Sonntag, 15 Uhr).

„Die Gastgeberinnen zählen zu den absoluten Aufstiegsfavoriten und gehen daher auch am Sonntag als Favorit ins Spiel“, erläutert Tünderns Trainer Alexander Stamm vor dem schwierigen Auswärtsspiel bei Hannover 96. Allerdings mussten sich die Hannoveranerinnen am letzten Spieltag überraschend in Renshausen mit 0:2 geschlagen geben. „Daher wird 96 bestimmt auf Wiedergutmachung aus sein. Für uns heißt es, ab der ersten Minute dagegen zu halten und die Räume möglichst eng zu machen, um die spielstarken Hannoveranerinnen entscheidend zu stören. Aus dem letzten Spiel gegen Sparta Göttingen nehmen wir trotz der Niederlage positive Dinge mit und wollen dort auch am Sonntag anknüpfen“, zeigt sich Stamm zuversichtlich. Nach fünf absolvierten Partien sind die „Schwalben“ in der Oberliga das einzige Team ohne Punktgewinn. Dennoch sind die Nicht-Abstiegsplätze derzeit nur drei Zähler entfernt.
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