10.11.2025 11:15

Meldung


Drogen, U-Haft, Razzia: Was hat Preussen Hameln damit zu tun?

Kusch: „Weder eine Razzia in unserem Vereinsheim noch wurden Vorstandsmitglieder verhaftet“
FC Preussen Hameln Wappen Gross Fussball Meldung
Von Matthias Koch/Jannik Schröder

Was ist los beim FC Preussen?
Der Schock sitzt tief, die Stimmung ist gedrückt, die Unsicherheit groß - und die Frage lautet: Was ist los beim FC Preussen Hameln 07?

Einordnung
Auf etlichen Smartphones ploppen WhatsApp-Nachrichten auf. Es geht darin um illegale Cannabis-Geschäfte, Polizei-Razzien und Verhaftungen. Nun könnte die Frage auch lauten: Was hat ein Fußball-Kreisligist damit zu tun? Die Plantagen sind schließlich nicht im Wintergarten des Vereinsheim-Balkons entdeckt worden? Wäre da nicht der Verdachtsfall einer möglichen Verstrickung zwischen genannter Thematik und einem Vereins-Verantwortlichen des Kreisliga-Spitzenreiters. Preussen Hamelns Vorstandssprecher Wolfgang Kusch unterstreicht in diesem Zusammenhang: „Entgegen der kursierenden Gerüchte gab es weder eine Razzia in unserem Vereinsheim noch wurden Vorstandsmitglieder verhaftet. Der FC Preussen Hameln hatte keinerlei Kontakt mit der Polizei.“
AWesA-Perspektive
Es gibt einen klaren Fakt. Nämlich den, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt, um eben jene (noch nicht öffentlichen) Fakten zusammenzutragen. Das ist nun die Aufgabe der Behörden, nicht unsere. Bis es zu einem Ergebnis kommt, gilt übrigens auch die Unschuldsvermutung. Bis dahin werden wir auf unseren Kanälen weder Namen noch Funktionen nennen. Auf die Frage, warum wir das Thema nicht schon am Wochenende aufgegriffen haben: Für uns hat die Berichterstattung über den Sport an Wettkampftagen Priorität. Und die nahm uns gestern - ganz normal für einen Sonntag - bis etwa 20 Uhr in Anspruch. Telefonate gab es zum Thema dennoch en masse. Und auch ein Gespräch mit Vorstandssprecher Wolfgang Kusch.

Offizielles Statement des FC Preussen Hameln 07 im Wortlaut:
„Völlig überrascht, geschockt und ungläubig hat der FC Preussen Hameln auf die Verhaftung seines sportlichen Leiters reagiert. ‘Die Nachricht hat uns wie ein Blitz getroffen‘, macht Vorstandssprecher Wolfgang Kusch deutlich. ‘Keiner von uns kann sich vorstellen, dass ausgerechnet er straffällig geworden sein soll.’ Es gelte die Unschuldsvermutung, solange die Beschuldigungen gegen den 37jährigen nicht rechtskräftig bewiesen seien. Auch die Spieler, Trainer und Betreuer haben, so Kusch, die Verhaftung nicht realisieren können. In einer Sitzung mit der Mannschaft hat der Vorstand die aktuelle Situation besprochen. Übereinstimmende Meinung: Die so gravierenden Anschuldigungen haben nichts mit dem Verein und dem Team zu tun ‘und können uns nicht vom Erfolgskurs abbringen.‘“
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Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur.
Telefon: 05155-2819 320 / 0176-8220 6485
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