28.03.2025 13:50
Meldung
Aerzen rüstet sich für die Zukunft: Erste Jugendkicker vor Herren-Debüt
Bartolillo: „Wir befinden uns im Umbruch“

Die A-Junioren des MTSV Aerzen sind breit aufgestellt.
Dass bei Kreisliga-Spitzenreiter Aerzen in absehbarer Zeit ein Generationen-Wechsel eintreten wird, ist kein Geheimnis. Immerhin gehören Leistungsträger wie Josef Selenksy. Eduard Mittelstädt & Co. schon seit vielen Jahren zum festen Kern der ersten Herren. Deshalb strebt der MTSV schon seit einiger Zeit eine Verjüngung des Kaders an. Ab der kommenden Saison wird diese weiter vorangetrieben.
Da kommt den Hummetalern der große Pool an Aerzener A-Jugendlichen, die derzeit im Rahmen der Jugendspielgemeinschaft Hummetal unterwegs sind, gerade recht. „Wir befinden uns im Umbruch. Deshalb planen wir, unsere A-Jugendlichen Schritt für Schritt in die Herrenteams zu integrieren“, verrät Herren-Trainer Gaetano Bartolillo. Aus diesem Grund wollen beide Herrenteams ab der kommenden Spielzeit gemeinsam mit den A-Jugendlichen trainieren. „Die Jugendspieler sollen dadurch von den Älteren schon einmal an den Herrenfußball herangeführt werden“, fügt der Coach hinzu.
Schon in den Testspielen der Winter-Vorbereitung seien einzelne Nachwuchs-Kicker zum Zug gekommen. Im Verlauf der Rückrunde und insbesondere ab der neuen Saison sollen erste Pflichtspieleinsätze dazukommen: „Es ist klar, dass die Jungs Spielpraxis brauchen. Wir haben mit Max Griese, Artur Selensky, Dominik Wagener, Leandro Reich, Finn Bielefeld und Jan Zielonka einige echte Talente in unseren Reihen, die schonmal ins kalte Wasser geworden werden sollen, sobald sie 18 werden – auch wenn das bei einigen noch ein bisschen dauert. Generell: jeder soll die Chance bekommen, sich in der ersten Herren zu beweisen – egal ob dann in der Bezirksliga oder Kreisliga.“
Einer der Ersten, der in den nächsten Wochen die Chance auf sein Herrendebüt bekommen könnte, ist Max Griese. „Max trainiert schon länger bei uns mit und ist schon ab April spielberechtigt“, erklärt „Gatti“ mit einem Augenzwinkern. Der Blick in die Zukunft scheint also vielversprechend.
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