17.02.2025 12:19
Meldung
Verwirrung um Robin Gaida und Nettelrede - Voges löst auf
Der ehemalige Regionalliga-Spieler wechselt nun gar nicht zum TSV / Neuer Verein in der Schweiz

Von links: Dominik Trotz (li.), Robin Gaida und Leon Meyerhoff (re.) bei der Verkündung des Neuzugangs. Mittlerweile steht fest: Gaida kommt doch nicht. Foto: privat.
„Nach 10 Jahren Egestorf: Robin Gaida zurück bei den 'Grönjern'“, titelten wir am 23. Dezember 2024, als der Wechsel des ehemaligen Regionalliga-Kickers Robin Gaida zu seinem Heimatverein TSV Nettelrede vermeldet wurde. Es schien, als wechselte Gaida für die komplette Rückrunde in den Nordkreis – vielleicht war die Euphorie auch einfach zu groß. Bei einigen Hallenturnieren durfte man Gaida im Nettelreder Dress zumindest für kurze Zeit bestaunen.
Mittlerweile ist klar: Gaida wechselt nicht zum TSV. Auch nicht als Gastspieler, wie zu nächst angedacht. Bekanntlich zieht es den ehemaligen Germania Egestorf-Langreder-Spieler beruflich bzw. privat in die Schweiz. Und dort hat Gaida mittlerweile einen Verein gefunden: Den FC Black Stars Basel, in der vierten Schweizer Liga beheimatet.
Nettelredes Spartenleiter Frank Voges bringt Licht ins Dunkel: „Wir wussten natürlich, dass Robin in die Schweiz zieht. Er wollte seinen Pass bei uns lassen, um dann als Gastspieler spielberechtigt zu sein, wenn er mal in der Heimat ist. Als dann sein Verein in der Schweiz bekannt wurde, wurde das Gerücht verbreitet, dass wir ihm im Zuge dieses Wechsels keine Freigabe gegeben hätten. Da mussten wir einmal laut lachen.“ Die Wahrheit gestalte sich laut Voges anders: „Egestorf-Langreder hat Robin bei seinem Wechsel zu uns keine Freigabe erteilt. Er ist somit offiziell bis Anfang März gesperrt. Das hat uns herzlich wenig interessiert, da wir ohnehin erst Ende März bzw. Anfang April in die Rückrunde starten.“
Mittlerweile sei das Thema Gaida ohnehin für die „Grönjer“ erledigt. Voges erklärt: „Als die Anfrage aus der Schweiz an den NFV kam, wurde uns mitgeteilt, dass Robin vom NFV als Spieler von uns abgemeldet wurde. Es kann gut sein, dass ein Doppel – bzw. Gastspielrecht in dieser Konstellation gar nicht möglich ist. Wir wünschen Robin jedenfalls alles Gute und hätten ihm auch, wenn wir hätten darüber entscheiden können, keine Steine in den Weg gelegt.“
Kommentare