17.06.2024 09:41

Meldung


Sparkassen-Supercup bleibt in Hameln-Pyrmont: Preussen schlägt Rehren!

Duell der Kreismeister aus Hameln-Pyrmont & Schaumburg / Rozum & Dedeic bringen späte Entscheidung
FC Preussen Hameln Sieger Sparkassen Supercup 2024
Der FC Preussen Hameln ist Gewinner des Sparkassen-Supercups 2024.

FC Preussen Hameln – MTV Rehren A/R 4:2 (1:2).

Am Sonntag fand in Tündern der Sparkassen-Supercup zwischen den beiden Kreismeistern aus Hameln-Pyrmont und Schaumburg statt. Am Ende setzten sich die Hamelner Preussen durch. „Jetzt fliegt die Mannschaft noch nach 'Malle' und dann war's das für diese Saison“, war FCP-Trainer Pascal Lüdtke froh, dass die Sommerpause Einzug hielt. In den vorangegangenen 90 Minuten verrichten beide Kreismeister noch einmal harte Arbeit – und zunächst wurden die Preussen regelrecht von Rehren überlaufen.

Bereits in der 3. Minute traf MTV-Stürmer Julian Meyer zum 1:0. Er tauchte mit hohem Tempo frei vor dem Tor auf und schob eiskalt ein. Anschließend blieben die Schaumburger die gefährlichere Mannschaft. In der 10. Minute traf Meyer aus einer Abseitsposition zum vermeintlichen 2:0, ehe der pfeilschnelle Angreifer in der 20. Minute mit einem missglückten Lupfer FC-Schlussmann Ihor Yakhno in die Arme schoss. In der 24. Minute war es aber passiert: Rehren führte einen Freistoß kurz aus und wieder trat der bis dahin alles überragende Meyer ins Rampenlicht, als er per Direktabnahme aus 18 Metern das Leder unten rechts in die Maschen schweißte – 2:0.
Anschließend biss sich der FCP zurück ins Spiel, während der MTV seinem hohen Tempo aus der Anfangsphase merklich Tribut zollen musste. Wenige Minuten nach dem zweiten Gegentor verkürzte Nils Böckmann per Lupfer auf 1:2 – mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel übernahm Hameln endgültig die Spielkontrolle. Preussen-Coach Pascal Lüdtke sagte: „Wir haben unter der Woche etwas einstudiert, das ist in der ersten Halbzeit aber nicht aufgegangen. In der zweiten Halbzeit haben wir auf unser bewährtes System umgestellt und waren viel besser drin.“ Sein Gegenüber, Rehrens Trainer Mike Schönherr, meinte: „Wir haben mit hohem Tempo angefangen und konnten es nicht aufrecht erhalten. Preussen war fußballerisch richtig stark und kam zurück ins Spiel.“ Der zur Pause eingewechselte Aldin Dedeic traf in der 54. Minute zum Ausgleich, nachdem er mit einem Schnittstellenpass von Lenard Gallapeni freigespielt wurde. Anschließend waren die Preussen spielbestimmend, zwingende Chancen gab es aber bis zur Schlussphase nicht mehr.

In den letzten Atemzügen der Begegnung ging es noch einmal rund: Zunächst parierte MTV-Schlussmann einen Freistoß von Denys Rozum stark (90.), ehe kurz darauf das 3:2 fiel. Nach einem Eckstoß stieg Rozum am höchsten und köpfte aus rund acht Metern mitten ins Rehrener Herz. Eine Minute später folgte die endgültige Entscheidung, als Dedeic ein Missverständnis in der Gästeabwehr erahnte und den Ball unter gegnerischer Gegenwehr zum 4:2 ins Tor stolperte.

Nach Abpfiff nahm die Lüdtke-Elf unter großem Jubel den 1.000 Euro-Scheck der Sparkasse Hameln-Weserbergland & Schaumburg entgegen, Verlierer Rehren durfte sich immerhin über 600 Euro freuen.
FC Preussen Hameln: Yakhno, Meyer, Rozum, Nasufovski, Böckmann (46. Dedeic), Haußer (46. Y. Issa), Kestic, Dalby, Gallapeni, Wolny, A. Issa (63. Kießling).
MTV Rehren A/R: Steege, Pinkenburg, Lattwesen, T. Cewe, Meyer, Werns (60. Paul), M. Cewe (69.), Blume, Köpper, Bruns (80. Schäfer), Holz.
Tore: 0:1 Julian Meyer (3.), 0:2 Meyer (24.), 1:2 Nils Böckmann (29.), 2:2 Aldin Dedeic (54.), 3:2 Denys Rozum (90.+2), 4:2 Dedeic (90.+3). 
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist nach seinem Master-Abschluss in Germanistik und Geschichte seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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