30.11.2016 11:13

Meldung


Zum Jubiläum: Der größte Supercup aller Zeiten!

Erstmals 16 Teams dabei / Preussen Hameln, BW Tündern, SSG Halvestorf, SG Hameln 74, TSV Bisperode und FC Eldagsen als ehemalige Sieger gesetzt
FC Eldagsen Siegerfoto Supercup 2016
Vorjahressieger Eldagsen ist beim kommenden Dewezet-Supercup gesetzt.
Von Andreas Rosslan, Sportredakteur der Dewezet

Happy Birthday, Supercup! Am 28. Januar 2017 steigt in der Rattenfänger-Halle zum zehnten Mal das Hallenfußball-Turnier der Dewezet. Also in genau 60 Tagen. Und schon jetzt steht fest: Es wird der größte Supercup aller Zeiten!
 
Denn erstmals sind bei dem Herrenturnier nicht – wie in den Vorjahren – „nur“ zehn Mannschaften am Start, sondern 16. Und noch nie zuvor gab es so viel Preisgeld zu gewinnen wie diesmal. Der 10. Supercup ist mit über 6000 Euro dotiert – eine stolze Summe. Neu ist, dass das Herrenturnier – wie bei der Premiere 2008 – an einem Tag über die Bühne gehen wird. Los geht es am Samstag um 10.30 Uhr. Das Finale ist gegen 20 Uhr.

„Und weil das Turnier einen runden Geburtstag feiert, haben wir uns dazu entschlossen, mit Preußen Hameln 07, Blau-Weiß Tündern, der SSG Halvestorf, der SG Hameln 74, dem TSV Bisperode und dem Titelverteidiger FC Eldagsen alle sechs bisherigen Supercup-Gewinner einzuladen“, sagt Claudia Bubat vom Organisationsteam der Dewezet. Das heißt, sechs der insgesamt 16 Startplätze sind bereits vergeben.


Dewezet-Sportredakteur Andreas Rosslan (li.) mit Hallenexperte Egcon Musliji.
Damit die sechs gesetzten Teams keiner anderen Mannschaft den Startplatz wegnehmen, wurde beim 10. Supercup das Teilnehmerfeld extra auf 16 aufgestockt. Das heißt: Wie in den Vorjahren können zehn Mannschaften bei den vier Qualifikationsturnieren, die in diesem Jahr der MTSV Aerzen (Citipost-Cup), WTW Wallensen (Humboldt-Trophy), Eintracht Afferde (Sparkassen-Cup) und die SG Hameln 74 (Stiller-Cup) ausrichten, die restlichen Supercup-Tickets lösen. Hier gilt wieder: Je besser ein Qualifikationsturnier besetzt ist, umso mehr Ranglistenpunkte gibt es.

Was den Qualifikationsmodus an sich angeht, hat sich kaum etwas verändert: Neu ist, dass die sechs Supercup-Gewinner der vergangenen Jahre eine Wild Card haben. Bei einem Qualifikationsturnier bekommen die Top acht Ranglistenpunkte.

Einzige Änderung: Sollte unter den Top acht einer der bisherigen Supercup-Gewinner sein, die bereits ihren Startplatz sicher haben, bekommt die nächstplatzierte Mannschaft die Punkte für den jeweiligen Platz. Es bekommen pro Turnier also mindestens acht Teams Ranglistenpunkte. Qualifizieren können sich wieder alle Erste-Herren-Mannschaften der Vereine aus Hameln-Pyrmont und den Nachbarlandkreisen Holzminden, Lippe und Schaumburg sowie der Region Hannover. Das wurde bei der Sitzung der neun Vereine, die sich bei der Ausrichtung der Qualifikationsturniere für den Supercup abwechseln, laut Bubat „einstimmig beschlossen“.

„Wir diskutieren jedes Jahr, was wir besser machen können. Wir haben mit den Ausrichtern selbstverständlich auch über den Vorschlag gesprochen, dass nur Hameln-Pyrmonter Vereine an den Qualifikationsturnieren und am Supercup teilnehmen sollen“, so Bubat. „Wir sind aber gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass die auswärtigen Mannschaften, insbesondere die, die in der Bezirksliga oder höher spielen, aus sportlicher Sicht eine Bereicherung für die Hameln-Pyrmonter Hallenfußballturniere sind.“ Das stellte in diesem Jahr der FC Eldagsen eindrucksvoll unter Beweis, der als erster „Exot“ beim Supercup triumphierte. Dass mit dem FCE und dem TSV Barsinghausen zwei auswärtige Mannschaften aus der Region Hannover im Supercup-Finale standen, war ein Novum in der Geschichte des Turniers.
 
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