24.09.2026 11:26

Kreisliga


Kann Klein Berkel den Nettelreder Express stoppen?

Klare Haltung: SSV Königsförde mit Statement / Emmerthal reitet die Erfolgswelle / Kellerduell zwischen Grohnde und Hemeringen / Der Kreisliga-Spieltag im Überblick!
Luca Remmer
Luca Remmer (rechts) und der TSV Klein Berkel sieht sich am Wochenende mit dem Tabellenführer Nettelrede konfrontiert.

MTSV Aerzen - TSV Bisperode (Donnerstag, 19 Uhr).

„Wir müssen unsere eigenen Qualitäten auf den Platz bringen, um sie zu schlagen"
„Zunächst möchten wir dem verletzten Spieler von Preussen Hameln nochmals alles Gute, viel Gesundheit und eine schnelle Genesung wünschen. Nach der Diagnose ist es Gott sei Dank doch nicht ganz so schlimm wie befürchtet – wir drücken ihm weiterhin fest die Daumen! Sportlich ist die Entscheidung natürlich bitter: Es waren nur noch acht Minuten zu spielen und die Partie wird nun im Oktober komplett neu angesetzt. Das finden wir extrem schade, aber es ist, wie es ist. Wir akzeptieren die Entscheidung und werden das Spiel im Oktober neu angehen. Am Donnerstag erwartet uns mit Bisperode ein kompakter Gegner, den man erst einmal bespielen muss. Wir müssen unsere eigenen Qualitäten auf den Platz bringen, um sie zu schlagen. Es wird sicherlich kein einfaches Spiel, aber ich bin guter Dinge. Ein bis zwei Spieler kehren langsam zurück, wodurch sich unser Kader wieder breiter aufstellt. Besonders erfreulich ist, wie gut die jungen Spieler aktuell performen. Auch wenn es in dem Alter naturgemäß noch ein Auf und Ab gibt, vertrauen wir den Jungs vollkommen und blicken sehr positiv in die Zukunft. Unser klares Ziel ist es, am Donnerstag die drei Punkte einzufahren. Zuletzt senden wir noch beste Grüße an unsere Langzeitverletzten Marco Klein und Leandro Ribeiro. Die beiden fehlen uns extrem und sind schwer zu ersetzen – wir hoffen sehr, dass sie bald wieder gesund auf dem Platz stehen."


Kriku„Aktuell schwanken unsere Leistungen wie der Spritpreis an der Tankstelle"
„Bereits heute treten wir den Weg nach Aerzen zu unserem nächsten Punktspiel an. Ich glaube, ich kenne keine Mannschaft in der Kreisliga so gut wie den MTSV – schließlich habe ich selbst noch gegen die halbe Mannschaft gespielt. Von daher weiß ich bereits, wie frustrierend es manchmal sein kann, gegen diese Qualität anzukämpfen. Die zweite Hälfte des Kaders, gespickt mit der jüngeren Generation, bringt zu allem Überfluss ebenfalls jede Menge fußballerisches Können mit. Wir werden auf dem Platz also viel leiden müssen und dürfen uns weder mentale noch physische Pausen erlauben. Im Grunde sind wir aber selbst unser härtester Gegner, weil wir es immer wieder schaffen, uns selbst zu schlagen. Am Samstag gegen Weser HO gingen allen vier Gegentoren individuelle Fehler beziehungsweise falsche Entscheidungen voraus. Das müssen wir schleunigst in den Griff bekommen, denn aktuell schwanken unsere Leistungen wie der Spritpreis an der Tankstelle. Positiv ist allerdings, dass ich in dieser Saison schon viel Gutes von meinen Jungs gesehen habe. Das bedeutet für mich, dass es in ihnen steckt – wir müssen es nur wieder abrufen! Am Ende werden wir sehen, ob unser Aufwand mit etwas Zählbarem belohnt wird."


TSV Grohnde - VfB Hemeringen (Samstag, 14:30 Uhr).

„Daran sieht man, dass Leben in der Truppe steckt"
„Nächstes Spiel, nächster direkter Kontrahent: Im letzten Spiel haben wir leider die erhofften drei Punkte verpasst, uns aber vor allem aufgrund der kämpferischen Leistung einen Zähler gerettet und dabei einen Zweitorerückstand aufgeholt. Daran sieht man, dass Leben in der Truppe steckt. Wenn wir das über 90 Minuten auf den Platz bringen, haben wir eine gute Chance, die drei Punkte zu Hause zu behalten. Das würde unser Oktoberfest im Anschluss natürlich etwas harmonischer gestalten. Hemeringen hat im letzten Spiel allerdings ein Ausrufezeichen gesetzt – wir sind also gewarnt."


„Wobei wir selbstverständlich darauf aus sind, den nächsten Dreier einzufahren"
„Am kommenden Samstag dürfen wir beim TSV Grohnde gastieren. Wenn man von einem ,Sechs-Punkte-Spiel' sprechen will, kann man das bei diesem Duell wohl ohne Zweifel tun. In den vergangenen Jahren waren es immer enge Begegnungen, weshalb ich auch dieses Mal von einem umkämpften Spiel ausgehe. Ich möchte gar nicht groß auf die aktuelle Situation eingehen: Grohnde ist immer für eine Überraschung gut und wir spielen momentan wie eine echte Einheit. Es könnte also in beide Richtungen kippen, wobei wir selbstverständlich darauf aus sind, den nächsten Dreier einzufahren, um uns damit zumindest erst einmal bis zum Sonntag von den Abstiegsrängen zu bugsieren. Ganz besonders freuen wir uns dabei auf unsere langjährigen Weggefährten Michael ,Burschi' Albrecht und Jörg Pydde – hoffen aber natürlich, ihnen das Wochenende etwas zu vermiesen."


TSG Emmerthal - BW Tündern II (Samstag, 15 Uhr).

Jan Branske„Ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir in Emmerthal zuletzt eine solch beeindruckende Serie hatten"
„Am Wochenende steht endlich wieder ein Super-Samstag in Emmerthal an! Dabei machen wir, wie nun zukünftig immer, den Auftakt und empfangen dazu die Zweitvertretung der Schwalben aus Tündern. Das ist ein Gegner, der nur ganz schwierig einzuschätzen ist, da Woche für Woche immer wieder andere Spieler auflaufen und es eine absolute Wundertüte bleibt, wer einem tatsächlich gegenübersteht. Schaut man rein auf die Tabelle, fällt direkt auf, dass – ähnlich wie bei uns – die Defensivarbeit des Teams sehr gut ist, in der offensiven Durchschlagskraft aber noch Luft nach oben herrscht. Allerdings haben die doch recht deutlichen Siege gegen Hajen/Latferde und Hemeringen zuletzt gezeigt, dass bei den Schwalben der Motor auch in der Offensive langsam warmläuft. Auf uns selbst bezogen kann man nur sagen, dass es aktuell wirklich Spaß macht und wir diese Freude auch in gute Leistungen ummünzen können. Wettbewerbsübergreifend sind wir in den letzten acht Spielen siebenmal als Sieger vom Feld gegangen. Ich kann mich nicht daran erinnern, wann wir in Emmerthal zuletzt eine solch beeindruckende Serie hatten. Dazu kommt, dass die sieben Siege keineswegs Zufallsprodukte waren: In Flegessen hat uns nach einer spielerisch eher mittelmäßigen Leistung, Rückstand und mehr als halbstündiger Unterzahl der unbedingte Wille zum Sieg getragen. In den anderen Partien waren es – auch wenn das Ergebnis hier und da knapper aussah – absolut überzeugende Siege, bei denen ich im Spiel nie das Gefühl hatte, dass wir den Platz nicht als Sieger verlassen würden. Im Moment entwickeln wir eine Dynamik und eine Gier, mit der wir mit aller Macht die drei Punkte holen wollen. Erfreulicherweise spiegelt sich diese Gier mit dem dritten Platz in einer schönen Momentaufnahme wider. Fest steht aber zugleich: Wir bleiben hungrig, wollen weitere Siege einfahren, die Serie ausbauen und am Samstag den nächsten Heimerfolg feiern!"


„Der Kunstrasen liegt uns! Wir sind guten Mutes"
„Wir reisen zur Mannschaft der Stunde: Wer einen Blick auf die Tabelle wirft, sieht, was Emmerthal in den letzten Spielen abgeliefert hat. Von daher wissen wir um die Schwere dieser Aufgabe. Personell werden wir wieder etwas rotieren. Wie immer steht noch nicht ganz genau fest, wer letztlich im Kader stehen wird, sodass wir kurzfristig sehen müssen, mit welchem Aufgebot wir uns dieser Herausforderung stellen. Dennoch: Der Kunstrasen liegt uns! Wir sind guten Mutes, wollen dem Gegner auf Augenhöhe begegnen und alles reinhauen. Alles außer einer Niederlage wäre für uns ein positives Zeichen und ein Erfolg. Wir freuen uns auf das Match auf dem Kunstrasen in Emmerthal."


SSV Königsförde - FC Saale-Ith (Sonntag, 15 Uhr).

„Wir distanzieren uns ganz klar von Gewalt jeglicher Art auf und außerhalb des Spielfeldes"
„Bevor ich zum Spiel am Sonntag komme, möchte ich als Offizieller des SSV Königsförde zum Vorfall in Hemeringen Stellung nehmen: Wir distanzieren uns ganz klar von Gewalt jeglicher Art auf und außerhalb des Spielfeldes. Deshalb haben wir uns nach internen Gesprächen dazu entschieden, dass der Vorfall in Hemeringen die Konsequenz nach sich zieht, dass der betreffende Spieler nicht mehr für den SSV Königsförde auflaufen wird. Das war für uns keine leichte Entscheidung, da wir uns alle diese Aktion nicht erklären können und es wehtut, einem beliebten und umgänglichen Menschen diese Konsequenz mitzuteilen. Aber so etwas ist nicht zu entschuldigen! Den Geschädigten wünschen wir eine schnelle Genesung. Ich muss aber auch klarstellen, dass wir zukünftig stärker auf verbale Beleidigungen achten und reagieren werden, die von außen ins Spiel hineingetragen werden. Notfalls müssen wir die Unparteiischen während eines Spiels darauf hinweisen. Nun zum Sportlichen: Am Sonntag haben wir nach drei Auswärtsspielen endlich wieder ein Heimspiel und möchten gegen den FC Saale-Ith zurück in die Erfolgsspur finden. Das wird schwer, denn meiner Meinung nach gehört die Truppe aus dem Ostkreis unter die Top 5 der Kreisliga. Sie spielen aus mir nicht nachvollziehbaren Gründen in dieser Runde unter ihren Möglichkeiten. Von uns aus soll das am Sonntag auch so bleiben. Für uns ist es gut, dass wir erst einmal nicht nach oben schauen müssen und als Verfolger befreiter aufspielen können. Beim letzten Aufeinandertreffen mit dem FC wurden wir daheim vorgeführt – wir sind also gewarnt und wissen um die Schwere der Aufgabe. Vor allem müssen wir endlich lernen, gegen Mannschaften kompakter zu stehen, die gerne schnell das Mittelfeld überbrücken. Da agieren wir immer noch zu naiv. Wir freuen uns auf unseren Gast und möchten natürlich dreifach punkten!"


„Königsförde ist der klare Favorit, wir können momentan nur überraschen"
„Das Spiel gegen Emmerthal war für uns am Ende doch enttäuschend. Besonders die zweite Halbzeit war wieder ein Rückfall in alte Muster – da müssen sich alle hinterfragen, wieso das passieren konnte. Am Sonntag geht es nach Königsförde und wenn wir wieder so eine Leistung abliefern, wird das ein sehr unangenehmes Spiel für uns. Verletzungsbedingt wird uns leider Marcel Woyciechowski den Rest des Jahres fehlen und bei einigen Spielern steht für Sonntag noch ein Fragezeichen hinter dem Einsatz. Königsförde ist der klare Favorit, wir können momentan nur überraschen."


TSV Nettelrede - TSV Klein Berkel (Sonntag, 15 Uhr).

„Die Erfolgserlebnisse der letzten Wochen sind nichts wert, wenn wir jetzt ein Stück nachlassen"
„Der Aufsteiger ist mehr als in der Kreisliga angekommen und spielt bis hierhin eine wirklich gute Saison. Das ist das folgerichtige Ergebnis jahrelanger, sehr erfolgreicher Arbeit, die Julian und sein Team dort leisten. Diese ambitionierte Ausgangslage werden sie weiter halten wollen und definitiv auch gegen uns fleißig Punkte sammeln wollen. Dem müssen wir am Sonntag alles entgegenstellen sowie unsere Aktivität und Intensität im Spiel weiter erhöhen und ausbauen. Die Erfolgserlebnisse der letzten Wochen sind nichts wert, wenn wir jetzt ein Stück nachlassen. Die notwendige Konstanz ist unser nächster wichtiger Entwicklungsschritt."


„Solange es geht die Null zu halten und immer wieder nach vorne Akzente setzen"
„Nach der Niederlage gegen die SG Hajen/Latferde geht es für uns am kommenden Wochenende zum vermutlich einfachsten Auswärtsspiel der Saison nach Nettelrede. Die ,Grönjer' waren bereits vor der Saison mein Tipp auf die Meisterschaft und werden ihrer Favoritenrolle absolut gerecht. Vor allem der überaus erfolgreiche Saisonstart mit dem Weiterkommen im Bezirkspokal und den doch recht deutlichen Ergebnissen in der Liga hat bewiesen, dass sie das Maß aller Dinge sind. Wir hingegen stehen aktuell dort, wo uns vermutlich nur die wenigsten eingeordnet haben und können dementsprechend ohne Druck frei aufspielen – denn niemand rechnet mit einem Punktverlust von Nettelrede. Wir werden es dem Gegner am Sonntag trotzdem so schwer wie möglich machen, versuchen, solange es geht die Null zu halten und immer wieder nach vorne Akzente setzen. Unterstützt werden die Jungs am Sonntag an der Seitenlinie von Thomas ,Fenne' Fenske, der mich während meines Urlaubs vertritt. Jeder, der ihn kennt, weiß genau, dass er es schaffen kann, die Jungs an ihre Grenzen zu bringen. Ich bin deswegen entspannt, da ich meine Mannschaft in den besten Händen weiß. Personell sind wir leider weiterhin etwas gebeutelt, sodass sich der Kader erst kurzfristig aufstellen wird."


SG Hajen-Latferde - FC Preussen Hameln (Sonntag, 15 Uhr).

„Weshalb es umso mehr gilt, uns auf uns selbst zu konzentrieren"
„Bevor es sportlich wird, wollen wir dem betroffenen Spieler vom letzten Wochenende nur das Beste und eine gute Besserung wünschen! In solchen Fällen rückt das Hobby schnell in den Hintergrund und wir hoffen, dass es ihm schon besser geht. Unser letztes Aufeinandertreffen mit Preussen war noch gegen eine komplett andere Mannschaft, bei der auf Seiten des Gegners vermutlich kein Spieler von damals mehr dabei war. Dementsprechend kann ich wenig über das Team sagen. Die bekannten Namen bringen jedoch viel Qualität mit, daher wird es sicherlich eine spannende Aufgabe. Auch die Tabelle hat bei den knappen Abständen im Mittelfeld aktuell noch wenig Aussagekraft, weshalb es umso mehr gilt, uns auf uns selbst zu konzentrieren. Zum Kader kann ich durch das Pokalspiel am Donnerstag noch wenig sagen – aber im besten Fall sind die Beine zwar etwas schwerer, die Laune nach einem guten Pokalabend dafür umso besser."


„Gerade jetzt geht es darum, als Mannschaft zusammenzustehen"
„Am Sonntag wartet mit der SG Hajen-Latferde eine schwierige Auswärtsaufgabe auf uns. Unser Gegner hat in den vergangenen Wochen unterschiedliche Gesichter gezeigt: Starken und offensiv überzeugenden Auftritten standen auch Rückschläge gegenüber. Das zeigt zugleich, wozu diese Mannschaft an einem guten Tag in der Lage ist. Für uns ist es momentan eine außergewöhnlich schwierige Situation. Der Fußball rückt in diesen Tagen zwangsläufig in den Hintergrund, denn unsere Gedanken sind weiterhin bei unserem Spieler, der nach dem schweren medizinischen Notfall noch immer im Krankenhaus liegt. Wir wünschen ihm von Herzen weiterhin viel Kraft und eine vollständige Genesung. Trotzdem werden wir uns der sportlichen Aufgabe stellen – gerade jetzt geht es darum, als Mannschaft zusammenzustehen."


SC Weser HO - SG Flegessen/Süntel (Sonntag, 15 Uhr).

Noel Benski SG Grossenwieden Sprecherbild„Wir befinden uns momentan in einem guten Flow und wollen diesen Schwung unbedingt mitnehmen"
„Am Sonntag geht es für uns bereits weiter: Im heimischen Weserstadion empfangen wir den Aufsteiger aus Flegessen und die Vorfreude auf die nächste Partie ist groß. Nach unserem Ligasieg in Bisperode und dem erfolgreichen Pokalabend gegen Hemeringen am Dienstag konnten wir zuletzt zweimal die weiße Weste bewahren. Die Ergebnisse stimmen, die Leistungen stimmen und vor allem stimmt aktuell die Entwicklung innerhalb der Mannschaft. Wir befinden uns momentan in einem guten Flow und wollen diesen Schwung unbedingt mitnehmen. Das, was wir uns vornehmen, setzen wir derzeit konsequent auf dem Platz um – genau daran wollen wir am Sonntag anknüpfen. Dennoch wissen wir, dass uns mit Flegessen eine unangenehme und schwierige Aufgabe erwartet. Der Aufsteiger verfügt über eine sehr junge Mannschaft, in der viele Spieler erstmals Herrenluft schnuppern – eine dynamische und körperlich fitte Truppe, die mit Sicherheit hochmotiviert auftreten wird und uns alles abverlangen will. Für uns ist klar: Wir spielen zu Hause und wollen unseren positiven Trend weiter fortsetzen. Dafür müssen wir von der ersten Minute an die gleiche Einstellung, Leidenschaft und Konsequenz auf den Platz bringen, die uns in den vergangenen Spielen ausgezeichnet hat. Wenn wir unseren Matchplan konsequent verfolgen, unsere Stärken abrufen und als Team geschlossen auftreten, bin ich guter Dinge, dass wir den nächsten Heimsieg einfahren und unseren Lauf weiter ausbauen können."


„Da können die Jungs überhaupt nichts dafür"
„Am Sonntag reisen wir zum neugegründeten Fusionsklub nach Großenwieden. Die Vorstände vor Ort haben die Zeichen der Zeit erkannt und sich mit intensiver Arbeit zusammengeschlossen – hinter den Kulissen wird sehr akribisch gearbeitet. Dass es auch sportlich läuft, liegt daran, dass man mit Marco Blana einen richtig guten Übungsleiter verpflichtet hat, der sich nicht nur als Spieler über die Landkreisgrenzen hinaus einen Namen gemacht hat. Ich habe mit Marco in den 2000er-Jahren sechs Jahre lang erfolgreich beim SV Lachem zusammengespielt, schätze ihn nach wie vor sehr und freue mich auf ein Wiedersehen. Es ist sportlich die erste Begegnung, die wir seitdem gegeneinander führen. Mir ist natürlich nicht entgangen, dass seine Handschrift nach kleineren Startschwierigkeiten Früchte trägt und die Mannschaft mit sieben Punkten sowie dem Pokalsieg gegen Hemeringen bei einem Torverhältnis von 10:2 in den letzten vier Spielen ungeschlagen ist. Wir dagegen sind seit fünf Spielen ohne Sieg und konnten lediglich einen Punkt aus dem letzten Sonntagsspiel verbuchen. Diesen Negativtrend muss ich ganz klar auf meine Kappe nehmen: Ich dachte, dass die jungen Spieler nach dem guten Start schon weiter sind. Das habe ich komplett überschätzt und gerade den jungen Akteuren noch mehr abverlangt. Das hat Druck ausgeübt, die Spieler verunsichert und zu einer hohen Fehlerquote geführt – da können die Jungs überhaupt nichts dafür! Ich muss wie an den ersten Spieltagen wieder geduldiger sein. Damit beginnen wir direkt am Sonntag und schauen, was daraus wird. Uns ist der schwierige Saisonverlauf mehr als bewusst, aber wir wollen uns dagegen wehren und uns weiterentwickeln."


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Autor des Artikels

Konrad Voss
Konrad Voss
Im Lokalfußball ist er bekannt wie ein bunter Hund: daher war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, wann Tausendsassa 'Konni' den Weg zum Team AWesA finden würde. Die Antwort: Juli 2025.
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