13.09.2026 18:53
Kreisliga
Historisches im Weserstadion: Schlusslicht feiert gegen Aerzen Premierensieg
Gerocks späte Wiedergutmachung lässt Klein Berkel im Torspektakel jubeln

Hatte nach dem ersten Saisonsieg viel Grund zur Freude: SC Weser HO-Doppelpacker Daniel Lukas.
TSV Nettelrede – FC Saale-Ith 3:0 (2:0).
Der TSV Nettelrede bleibt in der Kreisliga weiterhin das Maß der Dinge. Auch im achten Saisonspiel blieb die Mannschaft ungeschlagen und verteidigte mit einem ungefährdeten 3:0-Heimerfolg gegen den FC Saale-Ith die Tabellenführung. Die Partie ging gleich ordentlich los: Bereits in der zehnten Minute setzte sich Mohammed Avci auf der linken Seite stark durch, gewann zwei Eins-gegen-Eins-Situationen, setzte den Ball nach seiner starken Einzelaktion aus zehn Metern jedoch nur an die Latte. Auf der Gegenseite blitzte in der 17. Minute die Gefahr der Gäste auf. Nach einer Nettelreder Ecke schaltete Saale-Ith schnell um, schlug einen langen Ball nach vorne und fand Jonah Grotte im Sechzehner, dessen Abschluss jedoch von TSV-Keeper René Sustrate vereitelt wurde. Wenig später durften dann die Hausherren jubeln.
Barthel trifft volley, Ketterer entscheidet vom Punkt
In der 20. Minute fiel eine getretene Ecke von Nils Böckmann genau vor die Füße von Luca Barthel, der den Ball per Direktabnahme zur 1:0-Führung verwertete. Nur drei Minuten später nutzte Finn Langenstein einen individuellen Fehler in der Hintermannschaft von Saale-Ith eiskalt aus und erhöhte auf 2:0 (23.). Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste, mit vielen langen und hohen Bällen zum Erfolg zu kommen. „Die haben wir aber gut verteidigt“, erklärte Nettelredes Teamsprecher Leon Meyerhoff. Nach gut einer Stunde fiel dann die endgültige Entscheidung: Mohammed Avci wurde im gegnerischen Strafraum gefoult und Levin Ketterer verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 3:0 (62.).
In der 70. Minute verpasste Nettelrede sogar noch einen weiteren Treffer. Nach einem guten Steckpass von Jonah Hirtz umkurvte Avci zwar den Torwart, schoss den Ball am Ende jedoch neben das leere Gehäuse. Am Fazit von TSV-Sprecher Meyerhoff änderte das aber nichts: „Wir hatten noch einige Möglichkeiten, die wir nicht konsequent genug zu Ende gespielt haben. Da hat uns vielleicht die letzte Gier gefehlt. Insgesamt war es aber eine geschlossene, gute Mannschaftsleistung und wir haben diszipliniert verteidigt.“
Tore: 1:0 Luca Barthel (20.), 2:0 Finn Langenstein (23.), 3:0 Levin Ketterer (62./Strafstoß).
SC Weser HO – MTSV Aerzen 3:1 (1:0).
Der SC Weser HO kann doch noch gewinnen! Ausgerechnet gegen die hoch gehandelten Aerzener feierte der neue Sportclub den ersten Kreisliga-Sieg der Vereinsgeschichte. „Nach dem Grohnde-Spiel, in dem wir ein 2:0 aus der Hand gegeben haben, mussten wir uns berappeln. Wir haben viel umgestellt und finden jetzt allmählich ganz gut zusammen“, erklärte SC-Sprecher Noel Benski. Die Gastgeber lieferten von Beginn an eine geschlossene Mannschaftsleistung ab, standen kompakt und machten die Räume eng. „Man hat Aerzens Qualität trotzdem gemerkt. Sie haben das Spiel gemacht und hatten mehr Ballbesitz, wurden allerdings nur selten gefährlich“, so Benski weiter. Den ersten Warnschuss gaben die Hausherren ab: Benski schickte Luca Depping über die linke Seite, dessen Abschluss knapp am langen Pfosten vorbeirauschte (6.). Auf der Gegenseite zirkelte Arlind Avdiu einen Freistoß in den Knick, doch SC-Keeper Bastian Glau parierte stark (29.). Wenig später segelte eine Aerzener Ecke auf dem nassen Boden gefährlich am Tor vorbei (33.). In Führung gingen stattdessen die Hausherren. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld legte Daniel Wins für Daniel Lukas auf, der zum 1:0 traf (39.).
Traumtor von Wins, Glau glänzt im Weser-Tor
Nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber besser aus der Kabine, gewannen viele zweite Bälle und profitierten von einer nun fehleranfälligen Aerzener Hintermannschaft. Nachdem Wins einen Versuch zunächst noch am langen Pfosten vorbeigesetzt hatte, traf er in der 57. Minute traumhaft in den rechten oberen Winkel zum 2:0. Auf dem durch den Regen schwierig bespielbaren Boden ließ Weser HO nicht nach und legte noch einmal nach: Ein Aerzener Abwehrspieler verlängerte einen langen Ball unglücklich per Kopf in den Lauf von Lukas, der auf und davon war und sicher zum 3:0 vollendete (73.). Die Gäste gaben sich jedoch noch nicht geschlagen. In der 75. Minute feuerte Avdiu den Ball an die Latte. Den anschließenden Nachschuss aus drei Metern entschärfte der bärenstarke Glau mit einem laut Benski „sensationellen“ Reflex. Kurz vor dem Ende war der Keeper dann allerdings machtlos, als Avdiu einen Freistoß von der Strafraumkante sehenswert zum 3:1-Endstand in den Winkel schweißte (88.).
„Das war von Spieler eins bis vierzehn eine super Leistung, aber was Bastian Glau heute gehalten hat, war einfach überragend“, lobte Benski seinen Schlussmann und hob beim Gegner besonders den „stetigen Unruheherd“ Arlind Avdiu hervor. Der erste Dreier der Vereinsgeschichte, der laut Benski aufgrund der kämpferischen Leistung auch verdient war, wurde am Seitenrand von den Fans und der zweiten Herrenmannschaft lautstark bejubelt. „Wir hoffen, dass wir diesen Positivtrend jetzt fortsetzen können. Es freut uns natürlich auch, dass wir mit den drei Punkten die rote Laterne an unseren Stadtrivalen aus Hemeringen übergeben haben“, resümierte Benski glücklich.
Tore: 1:0 Daniel Lukas (39.), 2:0 Daniel Wins (57.), 3:0 Daniel Lukas (73.), 3:1 Arlind Avdiu (88.).
TSV Klein Berkel – FC Preussen Hameln 4:3 (2:1).
Der TSV Klein Berkel wirbelt weiter durch die Kreisliga und hat am Nachmittag den dritten Tabellenplatz gefestigt. Die Partie begann für die Hausherren jedoch denkbar unglücklich: Praktisch mit dem Anpfiff verschuldete Christian Gerock einen Strafstoß, den Almunter Alahmad bereits nach 25 Sekunden zur 1:0-Führung für Preussen Hameln verwandelte. „Wir wussten, dass Preussen in den ersten 15 Minuten druckvoll sein würde, sind damit aber gar nicht klargekommen. In der ersten Viertelstunde waren wir überhaupt nicht da“, gestand TSV-Trainer Julian Seifert. Die Gastgeber fingen sich jedoch und antworteten in der 19. Minute: Utku Caka marschierte über den Platz, ließ mehrere Gegenspieler stehen und bediente Alban Ramushi, der zum 1:1 vollendete. In der Folge übernahm Klein Berkel das Spiel. „Wir haben eklig verteidigt, den Gegner in den Zweikämpfen beherrscht und immer wieder Nadelstiche nach vorne gesetzt“, so Seifert. Nachdem Luca Jerome Dietel eine Großchance vergeben hatte, sorgte Oleh Kopylov kurz vor dem Pausenpfiff mit einem Fernschuss aus 40 Metern für die 2:1-Halbzeitführung (44.).
Spektakuläre Schlussphase bringt die Entscheidung
Auf den erneut druckvollen Beginn der Gäste nach dem Seitenwechsel war der TSV zwar eingestellt, konnte den Ausgleich aber nicht verhindern. Per direktem Freistoß stellte Alahmad auf 2:2 (53.), ehe derselbe Akteur nur drei Minuten später aus einem Gewusel heraus den TSV-Keeper aus 16 Metern überlupfte und die Partie auf 3:2 drehte (56.). „Die Begegnung wurde dann zunehmend hitziger“, fuhr der Coach fort. Während Preussens Viererkette die Konterversuche der Hausherren aufmerksam wegverteidigte, verpassten es die Gäste auf der Gegenseite, bei weiteren Möglichkeiten den Sack zuzumachen. Das rächte sich in der Schlussphase: In der 83. Minute zirkelte Mirko Pierske einen Freistoß aus 25 Metern zum 3:3 in die Maschen. Nur zwei Minuten später folgte der entscheidende Treffer: Nach einer scharf getretenen Ecke von Alpay Kaymak markierte ausgerechnet Gerock, der nach wenigen Sekunden den Elfmeter verschuldet hatte, den spielentscheidenden Treffer zum 4:3 (85.).
„Unterm Strich war das eine reine Mentalitätsleistung der Mannschaft. Der Sieg ist definitiv glücklich, Preussen hat sich immer wieder über die Außen mit ihren schnellen Spielern durchgesetzt, aber wir nehmen die drei Punkte mit“, resümierte Seifert nach dem Torspektakel. Ein Sonderlob gab es trotz der drei Gegentreffer noch für die eigene Defensivreihe: „Unsere Viererkette hat trotz der drei Gegentore einen sehr guten Job gemacht und abgesehen von den Treffern wenig zugelassen.“
Tore: 0:1 Almunter Alahmad (1./Strafstoß), 1:1 Alban Ramushi (19.), 2:1 Oleh Kopylov (44.), 2:2 Almunter Alahmad (53.), 2:3 Almunter Alahmad (56.), 3:3 Mirko Pierske (83.), 4:3 Christian Gerock (85.).
TSV Grohnde – TSV Bisperode 1:4 (1:1).
Bisperodes ausgerufene „Wochen der Wahrheit“ haben am Nachmittag mit einem Auswärtssieg beim TSV Grohnde begonnen. Einen spielerischen Leckerbissen bekamen die Zuschauer laut Grohndes Sprecher Robert Engel dabei allerdings nicht zu sehen. In einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gab es abseits der Treffer kaum nennenswerte Möglichkeiten, die Gäste strahlten dabei vor allem Gefahr nach Standardsituationen aus. Der erste Treffer der Partie fiel dann auch für Blau-Gelb: Nach einem Foulspiel verwandelte Robert Voss den fälligen Elfmeter zum 1:0 (20.). Die Hausherren schlugen jedoch noch vor der Pause zurück. Nach einem Eckball bekam Bisperode den Ball nicht geklärt, woraufhin Grohndes Robert Engel am schnellsten schaltete und den 1:1-Ausgleich markierte (38.).
Vahlpagel per Doppelschlag – Grohnde bricht nach Rückstand ein
Auch nach dem Seitenwechsel wurde das spielerische Niveau nicht besser. „Durch den Regen entwickelte sich in der zweiten Halbzeit eine ganz wilde Partie, in der viele Bälle versprungen und die Spieler immer wieder ausgerutscht sind“, betonte Engel. Dennoch kam Grohnde gut aus der Kabine, gewann viele Zweikämpfe und nutzte die Fehler der Bisperoder aus, sodass die Gastgeber mehrfach die Chance auf das 2:1 auf dem Fuß hatten. Stattdessen trafen die Gäste: Ein langer Ball von Bisperode sprang durch, die Ostkreisler legten quer und Philip Vahlpagel schob zur 2:1-Führung ein (64.). Nur wenig später erhöhte Vahlpagel – erneut nach einem langen Ball – auf 3:1 (71.). Den Schlusspunkt setzten die Gäste kurz vor dem Ende, als Grohndes Torwart Dominik Feldmann einen Fernschuss nicht festhalten konnte und Carlos Wiechens per Abstauber den 4:1-Endstand besorgte (88.).
Am Ende stand eine enttäuschende Niederlage für die Hausherren, wie Grohndes Sprecher Engel nach Abpfiff bilanzierte: „Wir haben nach dem 1:2 leider einfach aufgehört, Fußball zu spielen und uns einlullen lassen. Der etwas Bessere von den beiden Schlechten hat am Ende gewonnen.“ Besonders die Reaktion der eigenen Mannschaft stieß ihm sauer auf: „Ich bin gar nicht damit einverstanden, wie wir uns nach dem 1:2-Rückstand von der Körpersprache her präsentiert haben.“ Während Bisperode damit auf Rang fünf emporklettert, befindet sich Grohnde nur noch einen Zähler vor der roten Zone.
Tore: 0:1 Robert Voss (20./Strafstoß), 1:1 Robert Engel (38.), 1:2 Philip Vahlpagel (64.), 1:3 Philip Vahlpagel (71.), 1:4 Carlos Wiechens (88.).
SG Hajen-Latferde – BW Tündern II 0:5 (0:5).
Tünderns Zweitvertretung hat am Nachmittag einen Kantersieg bei der SG Hajen-Latferde gelandet. „Es war zunächst ein ausgeglichener Beginn, aber dann hat Tündern den Druck verschärft“, berichtete SG-Trainer Bastian Geißler. In der 15. Minute wurden die Gäste erstmals belohnt: Nach einem Foul an Grischa Kowalski trat der Gefoulte selbst zum Strafstoß an und verwandelte sicher zum 1:0. Rund zwanzig Minuten später legte Kowalski nach, als er von außen in die Mitte zog, zwei Verteidiger stehen ließ und zum 2:0 ins kurze Eck abschloss (36.). Nur eine Zeigerumdrehung später schraubten die Gäste das Ergebnis weiter in die Höhe: Nach einer Hereingabe parierte SG-Keeper Neoklis Beis zwar zunächst, doch Tündern legte den Nachschuss quer und Ammar Ahmad schob zum 3:0 ein (37.).
Tündern schraubt Ergebnis vor dem Seitenwechsel in die Höhe
Noch vor dem Pausenpfiff machten die Gäste alles klar. In der 42. Minute entschied der Unparteiische Timo Zylla nach einem Handspiel erneut auf Strafstoß, den Serdal Aydin zum 4:0 verwandelte. Kurz darauf folgte sogar noch der fünfte Treffer: Nach einem Befreiungsschlag aus der eigenen Hälfte war Hendric Müller auf und davon und vollendete ins kurze Eck zum 5:0-Halbzeitstand (44.). Nach dem Seitenwechsel war die Partie gelaufen. „Die zweite Halbzeit ist dann nur noch dahingeplätschert“, resümierte Geißler. Zwar erarbeiteten sich beide Seiten in der Folge noch ein paar Chancen, am deutlichen Auswärtserfolg der Tünderaner änderte das jedoch nichts mehr.
Tore: 0:1 Grischa Kowalski (15./Foulelfmeter), 0:2 Grischa Kowalski (36.), 0:3 Ammar Ahmad (37.), 0:4 Serdal Aydin (42./Handelfmeter), 0:5 Hendric Müller (44.).
SG Flegessen – SSV Königsförde 2:6 (1:1).
Im Heimspiel gegen das Spitzenteams aus Königsförde hat die SG Flegessen trotz Gegenwehr eine Niederlage hinnehmen müssen. Die Hausherren starteten gut in die Begegnung: Bereits in der 15. Minute lief Nathanael Karock alleine auf Köfö-Keeper Enis-Kaan Bolat zu, vergab jedoch die Riesenchance zur Führung. Im Gegenzug schlug der Favorit zu: Ayman Kamal brachte die Gäste mit 1:0 in Front (28.). „Königsförde war dank ihrer Qualität etwas gefährlicher, aber es gab auf beiden Seiten ein paar Chancen“, berichtete SG-Betreuer Marijan Gracan. Kurz vor dem Seitenwechsel schlug Flegessen zurück: Julius Austmann sah, dass Bolat zu weit vor seinem Tor stand, und hob den Ball sehenswert über den Keeper hinweg zum 1:1-Ausgleich ins Netz (44.).
Königsförde zieht nach dem Seitenwechsel davon
„In der Halbzeit haben wir gedacht, dass wir das Spiel jetzt ausgeglichener gestalten können. Wir waren aber noch kaum auf dem Platz, da ist schon das 1:2 gefallen“, bedauerte Gracan. Albion Rexha brachte die Gäste direkt nach Wiederanpfiff erneut in Führung (46.), ehe Bartosz Palm wenig später auf 3:1 erhöhte (52.). Flegessen steckte jedoch nicht auf: Karock wurde im Strafraum gut angespielt und schloss aus der Drehung zum 2:3-Anschlusstreffer ab (57.). Die Hoffnung der Gastgeber währte allerdings nicht lange. Nachdem Flegessen einen eigenen Freistoß nicht im Tor unterbringen konnte, schaltete Königsförde blitzschnell um und Donat Sejdijaj vollendete den Konter zum 4:2 (64.). In der 70. Minute parierte SG-Keeper Alexander Schmidt einen Versuch an die Latte, ehe Hasan Yanalak den Abpraller per Kopf zum 5:2 über die Linie drückte. Den Schlusspunkt setzte Justin Dürre, der nach einer Standardsituation über das ganze Feld lief und zum 6:2-Endstand einschob (86.).
„Wir haben teilweise gut mitgehalten, aber hinten in der Defensive hat die Orientierung gefehlt“, resümierte Gracan nach Abpfiff. „An sich war es ein gutes Spiel, aber die Qualität von Königsförde war einfach zu gut. Wir haben ihren Torjäger Dennis Fulek zwar in den Griff bekommen, aber bei Königsförde gibt es leider mehrere Spieler mit so einer Qualität.“ Ein Lob fand der SG-Betreuer abschließend noch für das Unparteiischen-Gespann: „Schiedsrichter Alexander Neumann und sein Team haben sehr gut gepfiffen und das Spiel gut im Griff gehabt.“ Während Flegessens Vorsprung auf die Abstiegszone damit auf drei Zähler zusammenschrumpft, bleiben die weiterhin ungeschlagenen Königsförder Spitzenreiter Nettelrede dicht auf den Fersen.
Tore: 0:1 Ayman Kamal (28.), 1:1 Julius Austmann (44.), 1:2 Albion Rexha (46.), 1:3 Bartosz Palm (52.), 2:3 Nathanael Karock (57.), 2:4 Donat Sejdijaj (64.), 2:5 Hasan Yanalak (70.), 2:6 Justin Dürre (86.).
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