„Samstag winkt endlich unser erster Doppelspieltag zuhause. Diesem Tag fiebern wir schon sehr lange entgegen und mit dem VFB Hemeringen I und II haben wir auch einen sympathischen Gegner dafür bekommen, für die ihre Super-Sonntage bereits feste Routine sind. Für uns ist es ein wegweisendes Spiel. Mit einem Sieg können wir uns an die Top-Teams der Liga dranhängen. Mit einer Niederlage oder Unentschieden winkt erst einmal das Tabellenmittelfeld. Zuhause sind wir ohnehin immer gewillt zu punkten, aber am Samstag, vor hoffentlich großer Zuschauerkulisse, ist die Motivation gleich noch ein paar Prozentpunkte höher. Wir unterschätzen den Aufsteiger aus Hemeringen aber keineswegs. Gerade weil sie aktuell eine vielleicht schwächere Phase durchleben, wollen sie aus dieser unbedingt wieder herauskommen und uns entsprechend entgegentreten. Und was man dem VfB in der Vergangenheit nie absprechen konnte, war der Kampf bis zur letzten Minute. Insofern gilt es für uns, den Fokus von der ersten bis zur letzten Minute hochzuhalten.“
„Samstag reisen wir zum Super-Samstag zum ersten Mal auf die neue Bezirkssportanlage nach Emmerthal und dürfen das erste Mal ein Spiel auf dem Kunstrasen bestreiten. Die gestrige Niederlage gegen Tündern II erhöht abermals unsere Negativserie und unsere negative Tordifferenz. Wir hatten teilweise wirklich gute Ansätze drin und haben gerade moralisch eine gute Reaktion auf die Klatsche gegen Nettelrede gezeigt. Dennoch stehen wir mit einer - zugegebenermaßen etwas zu hoch ausgefallenen - Niederlage dar und müssen nun etwas abreißen lassen. Aber wir wären nicht wir, wenn wir uns davon jetzt unterkriegen lassen würden. Um meinem Pendant 'Branni' und seinen stets ausufernden Vorberichten etwas gerecht zu werden: Emmerthal ist immer ein toller Gegner, auch wenn sich der Kern der Mannschaft in den letzten Jahren etwas verändert hat, waren es doch immer heiße, spannende und aufregende Duelle. Deshalb freuen wir uns sehr auf die Atmosphäre. Für uns heißt es jetzt von Spiel zu Spiel schauen und immer weiterzumachen. Irgendwann platzt der Knoten.“
SG Flegessen – SSV Königsförde (Sonntag, 15 Uhr).
„Dagegenhalten und nicht versuchen mitzuspielen“
„Nach der unglücklichen Niederlage von Dienstag bleibt uns jetzt nicht viel Zeit, um Wunden zu lecken, sondern wir müssen uns jetzt schon auf Sonntag vorbereiten, wenn der Tabellenführer SSV Königsförde zu uns anreist. Da erwartet uns – ähnlich wie letzte Woche mit Netterrede – eine spielstarke Truppe, wo es für uns wieder heißt: dagegenhalten und nicht versuchen mitzuspielen. Sollten wir so auftreten wie in Netterrede in der zweiten Halbzeit und auch am Dienstag gegen Emmertal, dann bin ich guter Dinge, dass wir das Ergebnis hoffentlich knapp halten können. Personell steht mir derselbe Kader zur Verfügung wie am Dienstag. Wir sind gespannt darauf und freuen uns natürlich auf das nächste Spiel.“
„Sind vorbereitet und kennen die Stärken des Gegners“
„In Flegessen erwartet uns eine junge Mannschaft, die frei aufspielen kann. Wir sind vorbereitet und kennen die Stärken des Gegners. Wir möchten unsere Serie weiter ausbauen und dafür werden wir alles geben. Wenn wir unsere Stärken auf den Platz bringen, werden wir dieses Spiel gewinnen. Auch wir haben den einen oder anderen Ausfall und ein paar Angeschlagene, allerdings kommen wir mit einer schlagkräftigen Truppe nach Flegessen.“
TSV Nettelrede – FC Saale-Ith (Sonntag, 15 Uhr).
„Starke Offensivreihe scheint sich mittlerweile gut gefunden zu haben“
„Auch wenn die Ostkreisler anders in die Saison starten wollten, sind sie nun zurück auf der Erfolgsspur. Wir sind gewarnt, die starke Offensivreihe um Oguzhan Dogan scheint sich mittlerweile gut gefunden zu haben. Am vergangenen Wochenende sind sie auffällig stark ins Spiel gestartet und haben gleich in den ersten zehn Minuten dreifach getroffen. Da müssen wir hellwach sein und weiterhin wie zuletzt diszipliniert im Kollektiv verteidigen. Das wird entscheidend sein, um die nächsten wichtigen Schritte zu gehen.“
„Setzen alles daran, auch in Nettelrede Punkte mitzunehmen“
„Der Sieg am Freitag in Latferde war auch am Ende in der Höhe verdient. Die erste Halbzeit war das Beste, was wir bislang gespielt haben. Da müssen wir auch in Nettelrede anknüpfen. Nettelrede geht als klarer Favorit in diese Partie. Wir können nach den letzten Ergebnissen mit ordentlich Selbstvertrauen aber auch ohne Druck in das Spiel gehen. Trotzdem setzen wir alles daran, auch in Nettelrede Punkte mitzunehmen. Leider wird uns Oguzhan Dogan aufgrund einer fragwürdigen Gelb-Roten Karte fehlen. Das müssen wir aber akzeptieren. Der sonstige Kader steht und ist motiviert, am Sonntag Punkte aus Nettelrede mitzunehmen.“
SG Hajen-Latferde – BW Tündern II (Sonntag, 15 Uhr).
„Zurück zu unserer defensiven Kompaktheit“
„Am Sonntag geht es für uns gegen Tünderns Reserve und das wird vermutlich eine schwierige Aufgabe. Ich hoffe, dass wir den schwachen Auftritt gegen Saale-Ith schnell abschütteln können und zurück zu unserer defensiven Kompaktheit gelangen. Zum Gegner lässt sich lediglich sagen, dass die Ergebnisse mit Ausnahme des Derbys gegen Preussen immer knapp waren und ich daher wieder eine enge Partie erwarte. Ansonsten hängt es wie immer extrem davon ab, wen die Gäste am Sonntag mitbringen. Und da die erste Garde nicht spielt, wird der Kader sicherlich gut verstärkt werden. Leider sind wir am Sonntag personell reichlich gebeutelt, aber ich erwarte, dass die erfahrenen Spieler vorangehen. Außerdem hat uns die Zweite zuletzt gut unterstützt und darauf werden wir auch am Sonntag angewiesen sein. Unsere Aufgabe ist es, für Sonntag alle Kräfte zu bündeln, um erfolgreich zu sein.“
„Geht nur über Kampf“
„Am Sonntag geht es in Hajen auf dem kleinen, emotionalen Platz gegen Hajen-Latferde. Das wird ein heißer Tanz werden, das wissen wir. Wir wissen auch, wie das Spiel letztes Jahr im ‚Käfig‘ in Latferde war – von daher ist das ähnlich gelagert. Dort geht es nur über Kampf, natürlich auch mit Emotionen, die man im Zaum halten muss, weil es immer mal ein bisschen Nickeligkeiten geben kann. Das ist normal, das gehört zum Fußball dazu. Aber wir sind gewillt, diesen Kampf anzunehmen. In der zweiten Hälfte gestern hat mein Team wieder gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, ein Spiel zu drehen und nach vorne zu spielen. Genau das werden wir auch am Sonntag machen. Wir haben eine relativ gute Truppe zusammen, freuen uns auf das Match und wollen im besten Fall drei Punkte mitnehmen. Das ist unser Ziel. Von daher wollen wir es Hajen-Latferde zu Hause schon schwer machen, gegen uns zu punkten. Schauen wir mal, was passiert.“
SC Weser HO – MTSV Aerzen (Sonntag, 15 Uhr).
„Wir werden alles investieren“
„Nach unserem ersten Punktgewinn gegen die Preussen aus Hameln, wo auch mehr drin gewesen ist, gilt es jetzt gegen Aerzen daran anzuknüpfen. Aerzen verfügt über eine der stärksten Offensiven der Liga, vor der wir gewarnt sein müssen. Daher müssen wir unbedingt kompakt und stabil in der Defensive stehen und vorne konsequent unsere Möglichkeiten nutzen, die wir bekommen. Aerzen ist der klare Favorit in diesem Spiel und wir können befreit aufspielen. Wir werden alles investieren, um es Aerzen so unangenehm wie möglich zu machen, und natürlich wollen wir das Spiel gewinnen, um uns da unten schnellstmöglich wieder rauszuschießen und um den Anschluss nicht zu verlieren. Der Wille muss da sein und den Kampf müssen wir annehmen von Minute eins, dann könnte etwas Zählbares dabei herausspringen.“
„Hoffen, dass ein, zwei Spieler aus unserem Sturm wiederkommen“
„Wir spielen auswärts beim aktuellen Tabellenletzten, der letzte Woche mit dem 1:1 gegen Preussen ein bisschen aufhorchen lassen hat. Wir kennen natürlich die Stärken und die Schwächen unseres kommenden Gegners und müssen uns darauf einstellen. Unsere Situation ist momentan so, wie sie ist, aber wir versuchen das Beste daraus zu machen: Wir müssen einfach als Mannschaft alle enger zusammenrücken und gemeinsam gucken, dass wir am Wochenende punkten. Es wird sicherlich nicht einfach, dort am Sonntag etwas zu holen, aber wir werden alles reinhauen und versuchen, die Punkte mitzunehmen. Zum Kader kann ich leider noch nichts sagen: Wir erwarten heute noch unser Abschlusstraining und hoffen, dass ein, zwei Spieler aus unserem Sturm wiederkommen. Dann werden wir sehen, was am Wochenende geht und was nicht. Mehr kann man momentan leider noch nicht dazu sagen.“
TSV Grohnde – TSV Bisperode (Sonntag, 15 Uhr).
„Ein Spiel auf Augenhöhe“
„Kurzer Rückblick zum Nettelrede-Spiel: der Gegner war wie erwartet sehr dominant. Wie viel die Jungs am Rotieren und in Bewegung sind, war richtig gut. Da hatten wir keine Antwort drauf und haben dementsprechend zurecht verloren. Das sind ehrlicherweise aber auch nicht die Spiele, wo wir punkten müssen. Die kommen jetzt gegen die vermeintlich direkten Konkurrenten. Gegen Bisperode erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe. Die Spiele gegen sie waren die letzten Jahre immer eng. Es wird auf die Tagesform angekommen, aber vor allem auch wieder auf die Bereitschaft, den Willen, die Punkte mit allem was wir haben, zu Hause zu behalten.“
„Das ist nicht nur ein anderes Training – das ist eine komplett andere Sportart“
„In Grohnde beginnen für uns die Wochen der Wahrheit. Von den verbliebenen sechs Spielen der Hinrunde treffen wir in vier Partien auf Mannschaften, die aktuell einen zweistelligen Tabellenplatz belegen. Entweder wir entfernen uns endlich von der sumpfigen Region, in der wir uns leider viel zu gut auskennen, oder wir schaffen in dieser Saison tatsächlich mal den Breakout. Gemessen an unseren Leistungen der letzten Spiele, in denen wir inklusive Pokal drei Niederlagen am Stück kassiert haben, geht die Tendenz aktuell allerdings eher dahin, dass wir wieder zurück in den Sumpf gezogen werden. Hinzu kommt der Fakt, dass wir in Grohnde spielen. Dazu muss man eigentlich nicht viel erzählen. Es reicht, wenn man sich die Vorberichte der Gastmannschaften aus den vergangenen Jahren durchliest. Diese einheitliche Meinung kommt schließlich nicht von ungefähr und auch wir durften bereits mehrfach in den Genuss kommen. Wir wissen also ganz genau, welche Wucht dort auf uns zukommt. Allerdings kehren endlich fast alle Spieler zurück, was sich bereits am Dienstag im Training deutlich bemerkbar gemacht hat. Das ist nicht nur ein anderes Training – das ist eine komplett andere Sportart. Genau diese Intensität und Einstellung erwarte ich auch heute im Abschlusstraining und am Sonntag in Grohnde, damit wir mit Selbstvertrauen in die letzten Wochen gehen.“
TSV Klein Berkel – FC Preussen Hameln (Sonntag, 15.15 Uhr).
„Positiv gestimmt, dass sich unser Defensivverhalten stark verbessert hat“
„Am Sonntag erwarten wir zu Hause den FC Preussen Hameln. Durch den Trainerwechsel mit Özkan und Henning, die schon bei Flegessen in der vergangenen Saison super Arbeit geleistet haben, und den riesigen Umbruch im Kader kann ich die Mannschaft noch nicht einschätzen. Ich selbst habe leider noch kein Spiel der Preussen gesehen, aber man kennt natürlich den Großteil der Spieler und die enorme Qualität, die sie haben, aus ihren Stationen zuvor. Mit Almunther Alahmad und Aldin Dedeic haben sie zwei Spieler, die immer für ein Tor gut sind und die wir auf jeden Fall in den Griff bekommen müssen. Die Leistung am vergangenen Sonntag meiner Mannschaft gegen Tündern hat mich aber sehr positiv gestimmt, dass sich unser Defensivverhalten stark verbessert hat und wir – solang alle mitmachen – sehr kompakt verteidigen können und es den Gegnern schwierig machen, gegen uns Tore zu erzielen. Schaffen wir es an die Leistung anzuknüpfen und nutzen endlich unsere Torchancen konsequenter, bleibt der Dreier in Klein Berkel! Personell fehlen werden verletzungsbedingt Matthias Günzel, Enis Emini, Ermin Muric, sowie Jannik Corner, Niklas Siegmann, Jafar Haidari und Ben Richens.“
„Es wird Zeit, dass jeder Spieler Verantwortung übernimmt“
„Klein Berkel gehört ebenfalls zu den Mannschaften, die ich noch aus der vergangenen Saison gut kenne. Schon damals waren sie sehr unangenehm zu bespielen, weil sie auf mehreren Positionen über viel Qualität verfügen. Durch ihre Sommertransfers haben sie ihre Spielstärke noch einmal erhöht. Das spiegelt sich auch in den bisherigen Ergebnissen wider. Deshalb wissen wir, dass eine anspruchsvolle Aufgabe auf uns wartet. Wir hingegen müssen nach den letzten Spielen wieder in die Spur finden, am besten mit einem Erfolgserlebnis. Momentan sind wir gezwungen, personell viel zu rotieren. Das macht sich leider nicht immer positiv bemerkbar, weil dadurch Abläufe und Automatismen verloren gehen. Trotzdem darf das keine Ausrede sein. Es wird Zeit, dass jeder Spieler Verantwortung übernimmt, sich in den Dienst der Mannschaft stellt und auf dem Platz zeigt, dass er unbedingt gewinnen will. Wir müssen wieder als geschlossene Einheit auftreten, die nötige Intensität auf den Platz bringen und über die gesamten 90 Minuten konzentriert bleiben. Dann bin ich überzeugt davon, dass wir auch wieder zu unserem Spiel und zurück in die Erfolgsspur finden.“
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