10.04.2026 23:00
Kreisliga
Punkteteilung zur „Prime-Time“: Preussen überrascht schon wieder
07er halten TSG-Druckphase Stand / Verletzungsschock bei Grün-Weiß

Die Hamelner Preussen hatten nach Abpfiff gut lachen.
FC Preussen Hameln – TSG Emmerthal 0:0.
Die Hamelner Preussen haben für die nächste dicke Überraschung gesorgt. Zur „Prime Time“ am Freitagabend rangen die 07er der TSG Emmerthal auf heimischem Geläuf eine Punkteteilung ab. „Wir wussten, dass wir mit einem Großteil der zweiten Herren gespielt haben, dadurch kennen wir uns ganz gut. Trotzdem war Emmerthal natürlich in der Favoritenrolle“, erklärte Preussen-Sprecher Steffen Pauder.
In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer eine druckvolle Emmerthaler Mannschaft, die besonders über Diagonalbälle gefährlich wurde. Preussen-Keeper Sönke Wyrwoll war jedoch zur Stelle, wenn es brenzlig wurde. „Emmerthal hatte mehr Ballbesitz und hat uns vor Probleme gestellt. Wir haben hinten aber Beton angerührt, woran der Gegner immer mehr verzweifelt ist“, schilderte Pauder den Spielverlauf. Auch bei Standardsituationen und der einen oder anderen Abseitsentscheidung hatten die Hausherren das nötige Glück auf ihrer Seite. Eigene Entlastungsangriffe blieben derweil selten, da es in der Spitze an Anspielstationen fehlte. Überschattet wurde der erste Durchgang von der Verletzung des Emmerthalers und Ex-Preussen Nick Wolny, der mit dem Krankenwagen abgeholt werden musste. „Gute Besserung an dieser Stelle“, so Pauder.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte die TSG die Schlagzahl und agierte viel mit schnellen Seitenverlagerungen. Die Defensive der Hamelner hielt dem Druck jedoch mit vollem Einsatz stand. Pauder gestand ehrlich: „Über 90 Minuten gesehen war Emmerthal die klar bessere Mannschaft. Entweder hat den Gegner das Glück vor dem Tor verlassen oder wir haben es noch irgendwie wegverteidigt.“
In der Schlussminute wurde es noch einmal eng, als Wyrwoll einen Emmerthaler Freistoß stark parierte. Auf der Gegenseite verbuchten die Preussen durch einen Kopfball von Martin Svehla die beste Gelegenheit in Durchgang zwei. „Am Ende sind der TSG die Ideen ausgegangen. Wir nehmen den Punkt gerne mit und freuen uns über den 'Luxus', dass unsere jungen Spieler in der Kreisliga Praxis sammeln können“, resümierte Pauder, der ein Sonderlob an das gesamte Team und speziell an Außenverteidiger Fabienne Dominic Seemann verteilte. Während die Preussen den Achtungserfolg feierten, wartet Emmerthal im Jahr 2026 damit weiter auf den ersten Pflichtspielsieg.
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