Zum letzten Pflichtspiel des Jahres begrüßen wir Tündern II bei uns auf der Anlage. Hier haben wir noch durchaus eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, bei dem uns überhaupt nichts gelungen ist und wir ein typisches 0:0-Spiel durch einen Standard verloren haben. Gegen Großenwieden am vergangenen Samstag haben wir allerdings bereits wieder Schritte nach vorne gemacht. Wir waren sicher nicht viel schlechter und hätten kurz vor Ende sogar noch die Chance auf den Ausgleich mit einem Elfmeter bekommen können - oder eher bekommen müssen, aber am Ende steht halt ein 0:3 da. Das Ergebnis wissen wir aber einzuordnen und blicken daher positiv auf die kommende Partie. Es gilt nun nochmals alle Kräfte zu bündeln, alles in den 90 Minuten rauszuhauen, was der Tank noch hergibt und dann die Hinserie im Jahr 2025 erfolgreich ausklingen lassen. Vermutlich werden wir auch zum ersten Mal in unseren neuen Trikots auflaufen, die natürlich mit einem Sieg eingeweiht werden sollen. Personell sind neben den Langzeitverletzten und dem gesperrten Andrej Vorrat noch einige Fragezeichen, sodass sich der Kader wohl erst kurzfristig ergibt.”
„Am Samstag spielen wir auf dem Kunstrasen gegen die TSG Emmerthal. Mit Kunstrasen kommen wir ganz gut zurecht. Das hört sich blöd an, wenn man zwei oder drei Spiele macht und alle verliert, aber es ist so. Wir fühlen uns auf Kunstrasen wohl. Gegen Emmerthal erwarte ich ein Spiel auf Augenhöhe. Da es unser letztes Spiel des Jahres ist, möchte das natürlich jeder von uns erfolgreich gestalten. Wir werden dafür eine Truppe auf den Platz schicken, die gewillt ist, etwas aus Emmerthal mitzunehmen. Nach den letzten beiden Niederlagen auf dem Kunstrasen, würde ich ein Unentschieden schon unterschreiben. Wir wissen, dass wir auf einen aggressiven Gegner stoßen, der sich auf Kunstrasen ebenfalls sehr wohl fühlt. Nach dem Spiel werden wir einen vernünftigen Abschluss feiern und Bowlen gehen.”
BW Salzhemmendorf - TSV Nettelrede (Samstag, 16 Uhr).
„Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe”
„Am Samstag empfangen wir den TSV Nettelrede bei uns an der Saale. Oder auch: Eine fast perfekte Heimbilanz trifft auf eine absolut perfekte Auswärtsbilanz (lacht). Beim Blick auf das Zahlenwerk könnte man meinen, der TSV zeige in dieser Saison zwei verschiedene Gesichter. Auswärts gelingt ihnen scheinbar alles, aber dafür zu Hause wahrscheinlich etwas weniger als erhofft. In Summe, auch unter Berücksichtigung des Hinspiels, erwarte ich deswegen ein Duell auf Augenhöhe. Es wird sicher wieder ein umkämpftes Spiel geben, in dem Kleinigkeiten am Ende den Ausschlag geben werden. Dennoch wollen wir versuchen, das Spiel an uns zu reißen, um es erfolgreich zu bestreiten. Die Punkte wollen wir natürlich bei uns behalten und den Vorsprung auf den TSV gern ausbauen. Personell sind nahezu alle an Bord, um dieses Ziel zu erreichen.”
„Werden mit Wut im Bauch auftreten”
„Es steht ein heißer Tanz zum Jahresende an, für den wir noch einmal zwingend bereit sein müssen. Die Entwicklung der letzten Wochen spricht gegen uns und keiner der Jungs ist damit derzeit zufrieden. Mit den gezeigten Leistungen haben wir in der obersten Tabellenregion nichts zu suchen. Unsere Stärken bekommen wir aktuell zu selten auf den Platz. Mit genau dieser Wut im Bauch werden wir Samstag auftreten, um so ein geglücktes Jahresfinale zu erzwingen. Das wir Auswärts bestehen können, haben wir schon gezeigt.”
TSV Grohnde - FC Saale-Ith (Sonntag, 14 Uhr).
„Sind im laufe der Hinrunde zusammengewachsen”
„Zu unserem letzten Heimspiel des Jahres kommt mit Saale-Ith eine Mannschaft zu uns, die ich vor der Saison etwas weiter oben in der Tabelle eingeschätzt habe. Nach einem etwas holprigen Start in die Saison haben sie sich doch ganz schön gefangen und ordentlich Punkte gesammelt. Das Hinspiel ging 2:2 aus. Dabei hätten wir das Spiel durchaus auch gewinnen können. Zeigen wir die Laufbereitschaft und das Zweikampfverhalten wie beim ‘Bonuspunkt’ in Nettelrede, wird es auch für Saale-Ith nicht einfach bei uns. Dafür wird uns auch am Sonntag wieder ein großer Kader zur Verfügung stehen. In diesem Zuge möchte ich gerne noch unsere Mannschaft loben: Die Beteiligung war in den letzten Wochen sowohl im Training als auch bei den Spielen super. Schon häufiger konnten manche nicht spielen, weil wir mehr als 16 Mann waren. Das tut mir für jeden einzelnen, den es erwischt, super leid, aber es gab deswegen bisher kein Gemecker. Man merkt einfach, dass wir im Verlauf der Hinrunde zusammengewachsen sind. Wenn wir diese Geschlossenheit wieder auf den Platz bringen, ist es durchaus möglich, die Punkte zu Hause zu behalten.”
„Wir sind momentan gut drauf und da wollen wir anknüpfen”
„Grohnde spielt bislang eine sehr solide Saison und hat dabei schon für einige Überraschungen gesorgt. Im Hinspiel haben sie uns bereits gezeigt, was sie können. Wir wollen es aber deutlich besser machen als im August. Wir sind momentan gut drauf und da wollen wir anknüpfen. Personell gibt es im Vergleich zu den letzten Wochen keine Veränderungen.”
TSV Bisperode - SV Azadi Hameln (Sonntag, 14 Uhr).
„Müssen diese Leichtigkeit mit ins Spiel nehmen”
„Man fühlt sich diese Woche definitiv leichter, nachdem eine große Last durch den Sieg in Hajen von uns abgefallen ist. Jetzt müssen wir diese Leichtigkeit mit ins Spiel gegen Azadi nehmen. Jeder fußballinteressierte Hameln-Pyrmonter weiß, dass diese Mannschaft von der Qualität her nicht auf den letzten Platz der Kreisliga gehört und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sie diesen verlassen werden. Wir sind uns dieser schweren Aufgabe bewusst und deshalb ist es umso wichtiger, dass wir unser Engagement und diese Geilheit auf das Fußballspielen vom letzten Wochenende mitnehmen. Nur dann haben wir gegen die sympathischen Adler eine Chance zu bestehen. An dieser Stelle noch ein Dankeschön an Yalcin und Azadi, dass sie der Verlegung ohne Weiteres zugestimmt haben. Das ist im Abstiegskampf alles andere als selbstverständlich.”
„Brauchen höchste Konzentration und Aufmerksamkeit"
„Gegen Bisperode, in Bisperode, wird’s tricky. Unser ehemaliger Pokalgegner hat ein überzeugendes 3:0 im Rücken und scheint genau rechtzeitig zum Duell gegen uns wieder in Form zu kommen. Das bedeutet für uns höchste Konzentration und Aufmerksamkeit. Komischerweise haben wir unsere besten Spiele gegen die oberen Teams aus der Tabelle gemacht und gegen Teams aus der unteren Tabellenregion schlecht gespielt. Es zeigt auch, dass es wohl doch eher etwas mit dem Mindset zu tun hat bei den Jungs. Es wäre schön, wenn sich zumindest das im letzten Spiel des Jahres ändert. Leider hat Alperen Özcelik seine fünfte Gelbe Karte und Maslum Mussa ist im Urlaub. Aber wir wollen unsere Punkte holen, egal wer spielen kann und wer nicht. Ich glaube, mit den Abgängen der Spieler, die aus Klein Berkel gekommen sind, haben wir insgesamt zwölf Abgänge während (!) der Saison. Welche Mannschaft kann das einfach so auffangen? Ich denke, dafür haben wir das ganz gut gemacht. Wir wollten einmal aufgeben, dass wünschen sich auch einige. Ich kann mir sogar ungefähr teilweise denken, wer. Dazu kann ich nur sagen: Wenn die einzige Hoffnung ist, dass wir kaputt gehen, dann tun mir diejenigen sehr leid. Das ist wirklich erbärmlich. Ob wir kaputt gehen? Wer weiß das schon - vielleicht trifft es auch andere. Ich denke, am Ende kann es fast jeden treffen. Warum? Weil sich viele Vereine den Spielern angepasst haben bzw. die Spieler über dem Verein und dessen Prinzipien stehen."
Personal: Alperen Özcelik und Maslum Mussa fehlen.
TB Hilligsfeld - MTSV Aerzen (Sonntag, 14 Uhr).
„Können unsere Illusionen auf Platz zwei getrost erst einmal zur Seite legen”
„Nach der wirklich schlechten Vorstellung am vergangenen Wochenende bei Azadi, können wir unsere Illusionen auf Platz zwei getrost erst einmal zur Seite legen. Auf ‘Dreiers Wiese’ haben wir einfach viel zu wenig investiert. Mit dieser Leistung haben wir einfach keinen Platz auf dem Treppchen verdient. So ehrlich müssen wir sein. Die letzten unnötigen Punktverluste gegen Saale-Ith und Azadi waren zweimal keine Frage der Aufstellung, sondern allein der Einstellung. Externe Umstände dürfen da auch nicht als Alibi oder Entschuldigung herangeführt werden. Gehobenes Kreisligaformat zeigten am vergangenen Sonntag alleine unsere Ultras, die uns einmal mehr vorbildlich unterstützt haben. Zum letzten Saisonspiel im Jahr 2025 gegen Aerzen würfeln einmal mehr der imaginäre Physio und Coach Christian Ernst aus der noch verbleibenden Restmenge halbwegs spielfähiger die Startelf aus. ‘Wer Zeit hat, da ist und seine Tasche tragen kann, spielt’ ist demnach hoffentlich das letzte Mal in dieser Saison das Motto - angesichts einer nach dem ruppigen Azadi-Spiel nicht kürzer gewordenen Liste an Verletzten und Angeschlagenen.”
„Wir fahren nach Hilligsfeld, um etwas Zählbares mitzunehmen”
„Am Sonntag treffen wir auf einen Gegner, der letzte Woche gegen Azadi verloren hat und sicher auf Wiedergutmachung aus ist. Wir haben in den letzten - ich glaube acht oder neun Spielen - sieben mal gewonnen, einmal unentschieden gespielt und einmal gegen Großenwieden verloren. Die letzte Niederlage ist schon ein bisschen her und das soll auch am Sonntag so bleiben. Wir fahren natürlich nach Hilligsfeld, um etwas Zählbares mitzunehmen. Das letzte Spiel hat gezeigt, dass man jetzt im Winter auf diesen tiefen Plätzen viel kämpfen muss und den Platz im Prinzip umpflügen muss, um erfolgreich zu sein. Wir sind immer für ein Tor in der Anfangsphase gut, müssen aber natürlich auch darauf achten, dass wir nicht in einen Konter laufen. Hilligsfeld hat auf den Außen sehr schnelle Spieler, auf die wir achten müssen.”
SSV Königsförde - SG Großenwieden/Rohden-Segelhorst (Sonntag, 14 Uhr).
„Müssen noch einmal alles geben”
„Im letzten Heimspiel dieses Jahres müssen wir noch einmal alles geben. Wir stehen unter dem Strich, das war natürlich nicht unser Ziel, aber der Abstand zu den Mannschaften darüber ist zum Glück nicht riesig. Gegen Aerzen haben wir wieder einmal gut gespielt, aber nichts geholt. Die Leistung hat gestimmt und einen Zähler hätten wir verdient gehabt. Aber das zählt halt nicht, somit müssen wir gegen die SG punkten. Das wird sehr schwierig. Die Mannschaft ist körperlich stark und in allen Mannschaftsteilen überdurchschnittlich besetzt. In der Historie war es oft so, dass wir in Großenwieden auf die Mütze bekommen haben, dafür bei uns zu Hause siegreich waren. Das wäre auch am Sonntag sehr schön.
Personal: Keke Utikal fehlt aufgrund einer Roten Karte.”
„Zum Abschluss des Jahres wollen wir zeigen, warum wir dort oben stehen”
„Am kommenden Wochenende steht für uns das letzte Pflichtspiel des Jahres an. Zum Jahresabschluss geht es auswärts nach Königsförde, wo wir die starke Hinrunde mit einem weiteren Erfolgserlebnis abrunden wollen. Der Gastgeber belegt derzeit den vorletzten Tabellenplatz. Doch wer nur auf die Tabelle schaut, könnte sich schnell täuschen. Königsförde verfügt über ein junges, technisch versiertes Team, das mit Mut und Spielfreude auftritt. An einem guten Tag können sie jedem Gegner gefährlich werden. Das haben sie diese Saison bereits mehrfach bewiesen. Wir gehen als Tabellenzweiter in die Partie und wollen die aktuelle Serie weiter ausbauen. Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen mit Geschlossenheit, Leidenschaft und taktischer Disziplin überzeugt. Vor allem die Defensive und das Mittelfeld zeigten sich zuletzt sehr stabil. Darauf lässt sich aufbauen.
Gleichzeitig wissen wir, dass dieses Spiel alles andere als ein Selbstläufer wird. Die Erfahrung aus der Niederlage in Hameln gegen Azadi hat uns gezeigt, dass in dieser Liga jedes Team gefährlich werden kann, unabhängig vom Tabellenplatz. Deshalb gilt: 90 Minuten voller Konzentration, Wille und Entschlossenheit. Nur wer geduldig bleibt, seine Stärken ausspielt und als Einheit auftritt, wird am Ende auch belohnt. Zum Abschluss des Jahres wollen wir noch einmal zeigen, warum wir dort oben stehen. Es geht nicht nur um die drei Punkte, sondern auch darum, mit einem guten Gefühl und dem richtigen Selbstvertrauen in die Winterpause zu gehen. Wenn wir unsere Tugenden wie Einsatz, Zusammenhalt und Leidenschaft auf den Platz bringen, dann haben wir beste Voraussetzungen, um das Fußballjahr 2025 mit einem erfolgreichen Auswärtsspiel zu beenden.”
FC Preußen Hameln - SG Hajen-Latferde (Sonntag, 15 Uhr).
„Wir hoffen, dass wir die drei Punkte bei uns behalten”
„Am Sonntag bestreiten wir unser letztes Heimspiel dieses Jahres gegen die SG Hajen-Latferde. Zu diesem Spiel kann ich nicht viel sagen, da ich beim Hinspiel gar nicht dabei war. Sie haben mit Kay-Jonas Dirnberger jemanden, der auch aus der Ferne gefährlich ist. Ansonsten müssen wir unser Spiel durchziehen und hoffen, dass wir die drei Punkte noch einmal bei uns behalten. Personell sind alle da.”
„Ich erwarte, dass wir am Sonntag ein anderes Gesicht zeigen”
„Am Sonntag stehen wir nochmal vor einer großen Hürde. Preußen konnte auch die beiden Spitzenspiele für sich entscheiden und sind damit für die Hinrunde sehr nah an der maximalen Ausbeute dran. Im Gegensatz dazu haben wir gegen Bisperode wohl unser schlechtestes Saisonspiel gezeigt. Die Reaktion im Training war gut und unabhängig vom Ergebnis erwarte ich, dass wir auch am Sonntag ein anderes Gesicht zeigen. Für uns wird es darauf ankommen, die Basics abzurufen und das gute Kombinationsspiel der Preußen möglichst häufig zu unterbinden. Das wird umso schwieriger, da uns mit Niklas Ebeling, Kay-Jonas Dirnberger und Sebastian Meyer wichtige Spieler fehlen. Unsere Aufgabe wird es sein, zu zeigen, dass wir es besser machen können als im Hinspiel.”
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