„Im vorletzten Spiel empfangen wir mit Großenwieden den Tabellenzweiten, so etwas wie die Mannschaft der Stunde. Die Bezeichnung trifft auf uns leider gar nicht zu. Wir müssen zusehen, dass wir vor der Winterpause jetzt nochmal in die Spur kommen und bestmöglich sechs Punkte holen. Die letzten Spiele haben wir nicht das gezeigt, was wir eigentlich spielen können. Vielleicht kommt da ein Spiel gegen eine Top-Mannschaft der Liga ganz gelegen. Gegen Aerzen haben wir viele Gegentore kassiert. Wir dürfen Wins, Scholtka und Co. keine Freiräume geben und sie schon gar nicht zum Toreschießen einladen. Dann fliegen uns die Dinger nämlich um die Ohren. Im Hinspiel war es eine enge Partie, mit dem besseren Ausgang für Großenwieden, durch einen Elfmeter kurz vor Schluss. Eine ähnlich ausgeglichenes und enges Spiel erwarte ich auch am Samstag wieder. Personell sollten wir bis auf eine Gelbsperre ganz gut aufgestellt sein.
„Am kommenden Samstag startet für uns die Rückrunde – und das gleich mit einem echten Härtetest. Auswärts geht es zur TSG Emmerthal, die vor allem auf dem heimischen Kunstrasen als äußerst unangenehmer Gegner gilt. Wir erwarten ein ekliges, robustes und intensives Spiel, in dem jeder Zweikampf und jeder Meter zählen wird. Nach dem überzeugenden 4:0-Auswärtssieg bei BW Tündern, reisen wir mit breiter Brust und ordentlich Rückenwind an. Besonders die zweite Halbzeit in Tündern hat gezeigt, was in unserer Mannschaft steckt: diszipliniert, spielfreudig und kaltschnäuzig vor dem Tor. Genau an diese Leistung wollen wir anknüpfen und unsere Siegesserie fortsetzen. Uns ist bewusst, dass es in Emmerthal kein Selbstläufer wird. Die TSG ist heimstark, eingespielt und kennt die Eigenheiten ihres Platzes bestens. Doch wir fahren nicht nach Emmerthal, um die Punkte zu verschenken – wir wollen etwas Zählbares mitnehmen und weiterhin oben mitmischen. Dafür heißt es: konzentriert auftreten, die eigenen Stärken ausspielen und die kleinen Schwächen abstellen. 'Am Ende ist’s egal, ob Kunstrasen oder Acker – das Tor steht immer 7,32 Meter breit.' Wir wissen, dass es heiß hergehen wird – und genau darauf freuen wir uns. Die Mannschaft brennt auf den nächsten Sieg und will an den Erfolg vom vergangenen Wochenende anknüpfen!”
MTSV Aerzen - SSV Königsförde (Samstag, 16 Uhr).
„Werden alles in die Waagschale werfen, um dieses Spiel für uns zu entscheiden”
„Am Wochenende steht das Derby an. Uns ist klar, um was es geht und wir wollen natürlich das Heimspiel gewinnen. Wir haben es damals in Königsförde nicht geschafft, das Spiel auf unsere Seite zu ziehen. Die ersten 30 Minuten hatten wir richtig Gas gegeben, aber die zweite Halbzeit war nicht so gut. Nichtsdestotrotz wollen wir in diesem Heimspiel die nächsten drei Punkte einfahren, damit wir bis zum Winter vielleicht noch auf 25 oder vielleicht sogar die maximale Ausbeute von 27 Punkten kommen. Unsere jungen Leute und unsere A-Jugendlichen machen das sehr gut und wir versuchen weiterhin, sie ruhig und gelassen aufzubauen und ihnen wieder eine Chance zu geben. Es ist klar, dass die jungen Leute nicht immer Leistungen bringen können und dass da Schwankungen drin sind, ist auch ganz normal. Ich bin aber trotzdem zufrieden mit dem Ganzen, wie es läuft. Deswegen wollen wir am Samstag die drei Punkte holen. Wir wissen, worauf es ankommt und wir werden alles in die Waagschale werfen, um dieses Spiel für uns zu entscheiden.”
Personal: Comeback von Marco Klein, Andrej Glanz, Eduard Mittelstädt und Timo Guckel.
„Werden alles geben, um zu überraschen”
„Am Samstag treffen wir auf dem B-Platz in Aerzen auf den favorisierten MTSV.
Nach dem Sieg bei Azadi wollen wir unsere Serie fortsetzen, wer soll uns aufhalten?(zwinkert) Nein, jetzt im Ernst: Natürlich sind wir Außenseiter im Derby, wir können aber durchaus selbstbewusst auftreten, denn im Hinspiel haben wir einen Zähler geholt. Hinten müssen wir genauso unangenehm auftreten wie am Sonntag. Die Offensive des MTSV zählt schon zur Upper Class der Kreisliga. Den Schwung aus dem Azadi-Spiel wollen wir mitnehmen, da haben wir aus meiner Sicht auch vollkommen verdient gewonnen. Wir freuen uns aufs Derby und den kleinen Platz, der uns eher liegt, als das Stadion. Wir haben alle Mann an Bord und werden alles geben, um zu überraschen.”
SV Azadi Hameln - TB Hilligsfeld (Sonntag, 14:30 Uhr).
„Wir können in unserer Situation nur gewinnen”
„Wir haben das Sechs-Punkte-Spiel verloren, jetzt geht die Rückrunde los. Das gute Hinspiel als Saison-Opener hat damals Hoffnung auf eine gute Saison gemacht. Allerdings kommt es wie so oft im Leben anders, als man denkt. Viele Spieler sind verletzt, krank oder haben persönliche Schicksalsschläge hinnehmen müssen. Dazu haben uns leider einige charakterschwache Spieler verlassen, die wir zu jedem Zeitpunkt gestützt haben. Aber über diese möchte man gar nicht sprechen. Lieber spreche ich über die, die trotzdem Woche für Woche die Knochen hinhalten und sich den Hintern aufreißen. Diese Jungs haben meinen vollsten Respekt verdient, denn wir haben in 90 Prozent der Spiele eine gute Leistung gebracht. In fast jedem Spiel war mehr drin, aber irgendwie waren die Ergebnisse auch erwartbar. Wichtig ist zu betonen: Unsere Jungs, die bis jetzt durchgezogen haben, sind Krieger und wer weiß, vielleicht können wir Hilligsfeld zu Hause auf dem ESV-Platz ein bisschen ärgern. Wir können in unserer Situation nur gewinnen.”
„Wissen, dass am Sonntag in Hameln 90 verdammt eklige Minuten zu überstehen sein werden”
„Natürlich beurteilen wir die ‘Adler’ in ihrem Leistungsvermögen nicht ansatzweise am aktuellen Tabellenstand. Wer unseren hauchdünnen 2:1-Sieg gegen Azadi zum Saisonauftakt noch in Erinnerung hat, weiß, dass leistungsmäßig beide Mannschaften keineswegs 20 Punkte voneinander trennen, wie aktuell in der Tabelle. Natürlich sind die stolzen ‘Greife von der Ohsener Landstraße’ im bisherigen Saisonverlauf das eine oder andere Mal böse gerupft worden, aber wenn die Vogelgrippe bis Sonntag nicht noch massiv auf den Sport- und Kulturverein übergreift, erwarten wir eine hochvitale Heimmannschaft, die ihren Horst mit Klauen und Schnäbeln verteidigen wird. Auch muss uns das unrühmliche 1:4-Desaster aus dem Frühsommer noch auf der Seele brennen, wenn Schiri-Talent Niko Zielonka am Sonntag das erste Mal ins Horn stößt. Mit unserem bisherigen Abschneiden sind wir angesichts der Verletzungs-Pest in diesem Jahr schon ziemlich zufrieden. Dass wir uns zum Rückrundenstart in den Kreis der Aspiranten um Platz zwei einreihen würden, war angesichts unseres Potenzials vielleicht zu erhoffen, aber angesichts des tatsächlich verfügbaren Personals nicht ernsthaft zu erwarten. Nun gilt es für uns, in den letzten beiden Partien vor der Winterpause nicht mehr allzu viele Punkte zu verschenken, um für 2026 eine komfortable Ausgangslage zu haben, wenn der eine oder andere Langzeitverletzte dann hoffentlich wieder zurückkommt. Dabei freuen wir uns sehr, mit dem Ur-Hilligsfelder Mika Vidicek (19) zur Rückserie einen Neuzugang vermelden zu können. Linksfuß Mika hat als fünfjähriger seine ersten fußballerischen Gehversuche beim TBH unternommen und nun nach seinem Gastspiel beim TSV Nettelrede den Weg zurück in seine Kicker-Kinderstube gefunden. Der angehende Polizist bereichert Christian Ernsts Optionsportfolio und bringt für uns Sicherheit auch auf der linken Seite. Gegen Azadi wären wir im letzten Auswärtsspiel 2025 über eine Wiederholung des Hinspielergebnisses natürlich überglücklich. Dabei wissen wir, dass am Sonntag in Hameln 90 verdammt eklige Minuten zu überstehen sein werden. Personell gilt es dabei wie mittlerweile fast gewohnt nochmals ein gutes Dutzend Kaderspieler zu ersetzen.”
SG Hajen-Latferde - TSV Bisperode (Sonntag, 14:30 Uhr).
„Hinspiel und Tabellensituation sollten genug motivation sein”
„Am Sonntag kommt mit Bisperode wieder ein direkter Konkurrent zu uns. Sie haben zuletzt sicherlich nicht gepunktet, wie sie es sich erhofft hatten, aber sie scheinen langsam ihre Form zu finden und die Ergebnisse werden enger. Außerdem sollten wir aus dem Hinspiel, das Bisperode souverän für sich entschieden hat, gewarnt sein. Insbesondere bei Ecken haben sie uns große Probleme bereitet. Ich bin mir sicher, dass Bisperode über den Kampf auch wieder zu guten Ergebnissen kommen wird. Doch: So sehr ich Daniel und seine Mannschaft auch schätze, wollen wir alles dafür tun, dass sie die Wende erst mit einer Woche Verzögerung starten. Gegen Hilligsfeld hat sich leider wieder ein bekanntes Muster eingeschlichen. In einer Halbzeit spielen wir mutlos und hektisch, in der anderen jedoch mit einer guten Mannschaft auf Augenhöhe. Ich glaube, dass das Hinspiel sowie die Tabellensituation genug Motivation sein sollten, zwei gute Halbzeiten zu spielen.”
Personal: Neben den Langzeitverletzten fehlt Frederik Bleibaum.
„Um diesen erfolg wiederholen zu können, müssen wir uns strikt an den Plan halten”
„Pünktlich zu den wetterbedingten Spielausfällen sind alle unsere Kranken, Verletzten und Urlauber wieder da. Das Timing hätte etwas besser laufen können, da wir unseren wirklich guten Start damit stark beschädigt haben. Es gilt für uns jetzt, die Punkte-, Tabellen- und Torverhältnissituation bis zur Winterpause wieder geradezurücken. Das Hinspiel gegen Hajen-Latferde haben wir zwar gewonnen, doch wir wissen auch, dass unser Sieg durch den frühen Platzverweis für die Spielgemeinschaft begünstigt wurde. Um diesen Erfolg wiederholen zu können, müssen wir uns strikt an den Plan halten und diesen mit 100 Prozentigen Willen durchsetzen. Einen Plan B wird es nicht geben. Plan B ist, Plan A durchzusetzen, denn nur so kannst du diesen Gegner in deren heimischer Gefilde schlagen!”
FC Saale-Ith - FC Preussen Hameln (Sonntag, 14:30 Uhr).
„Sie sind auf jeden Fall klarer Favorit”
„Gegen Preussen Hameln haben wir aus dem Hinspiel noch etwas gut zu machen. Da sind wir in der zweiten Halbzeit untergegangen. Sie sind auf jeden Fall klarer Favorit. Wir wollen aber dagegen halten und am Ende sehen wir, für was es reicht. Die Mannschaft ist auf jeden Fall motiviert. Personell ändert sich nichts im Vergleich zu den letzten Spielen.”
„Sonntag muss jeder 100 Prozent geben”
„Am Sonntag geht es auswärts gegen Saale-Ith. Das Hinspiel haben wir 9:0 gewonnen, aber uns ist klar, dass die Situation eine andere war und das Ergebnis nicht wieder so ausfallen wird. Damals waren da ein neuer Trainer und viele neue Spieler. Sowas muss sich erstmal ein bisschen einspielen. Man sieht, dass sie jetzt besser in Tritt gekommen sind, weshalb wir wachsam sein müssen. Mit Felix Lassan haben sie einen gefährlichen Torjäger, der immer für ein Tor gut ist. Niklas Kaehler ist auch ein guter Mittelfeldspieler und der Torwart ist auch stark. Da müssen wir dann unsere Chancen nutzen, wenn wir sie haben. Ansonsten müssen wir wie zuletzt gegen Nettelrede die Zweikämpfe annehmen. Gegen Saale-Ith kannst du dich nicht verstecken auf dem tiefen Boden. Sonntag muss jeder 100 Prozent geben und dann nehmen wir die drei Punkte mit nach Hause.”
TSV Nettelrede - TSV Grohnde (Sonntag, 14:30 Uhr).
„Wir erwarten einen kompakten Gegner”
„Wir haben gegen Preussen ein ordentliches Spiel gemacht und wenig zugelassen. Am Ende sorgte die starke individuelle Qualität für die Entscheidung. Vorwerfen können wir uns maximal die ungenutzten Chancen aus der starken Anfangsphase, in der wir zwingend hätten führen müssen. Für uns gibt es nun im letzten Heimspiel des Jahres keine Ausreden. Wir wollen diese Punkte und werden sie auch holen. Die Grohnder wirken deutlich stabiler als zu Beginn der Saison. Wir erwarten einen kompakten Gegner, den wir mit einer hohen Aktivität geduldig bespielen müssen.”
Personal: Jannes Aunitz, Tore Hachfeld und Maik Vogt fehlen.
„Wir versuchen das Spiel so lange wie möglich offen zu halten”
„Letzte Woche hatten wir spielfrei. Dementsprechend konnten einige ihre Wehwehchen etwas auskurieren, sodass wir nahezu aus dem Vollen schöpfen können. Das Hinspiel haben wir klar und deutlich 0:5 verloren. Da hatten wir nicht den Hauch einer Chance. Vielleicht war auch der Respekt noch zu groß. Dieses Mal soll das anders aussehen. Das Nettelrede der klare Favorit ist, ist klar. Allerdings fahre ich niemals mit dem Gedanken irgendwohin, zu verlieren. Dementsprechend werden wir versuchen das Spiel so lange wie möglich offen zu halten.”
BW Tündern II - BW Salzhemmendorf (Sonntag, 14:30 Uhr).
„Wir wollen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen”
„Am Sonntag treffen wir hier auf einen weiteren Kandidaten für den Aufstieg. Die Mannschaft ist ziemlich stabil und somit wird es mal wieder schwierig für uns, gegen so eine Mannschaft zu bestehen. Im letzten Spiel haben wir eine starke erste Halbzeit gespielt. Das müssen wir alles wieder rausholen und mal wirklich konzentriert über 90 Minuten auf den Platz bringen. Dann haben wir eine realistische Chance, vernünftig dagegenzuhalten. Wir müssen Fehler wie Unkonzentriertheiten vermeiden und dürfen das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wobei ich auch sagen muss, dass Salzhemmendorf nicht unser Maßstab ist, weil die sich da oben schon echt etabliert haben. Wir wollen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen. Die Personallage werden wir zum Wochenende erst richtig sehen. Wir hoffen, dass wir eine schlagkräftige Truppe auf dem Platz stehen haben werden.”
„Wir wollen an unsere Leistung gegen den TBH anknüpfen und die Punkte mit nach Hause nehmen”
„Am Sonntag steht der Rückrundenauftakt an. Beim kommenden Gegner sollten wir wohl stark davon ausgehen können, dass das Spiel stattfindet. Die Möglichkeiten einer idealen Spielvorbereitung haben wir diese Woche leider nicht. Das Wetter lässt es diese Woche einfach nicht zu, den Platz vollumfänglich nutzen zu können. Wir sollten das Fußballspielen aber innerhalb der letzten zwei Wochen ja nicht verlernt haben. Im Hinspiel gegen Tündern II brauchte es zwei späte Tore für den Heimerfolg unsererseits. Das war wirklich eine knappe Nummer und Tündern war in diesem Spiel über weite Phasen sehr gut organisiert und stets über schnelle Gegenangriffe gefährlich. Das müssen wir diesmal besser in den Griff bekommen und gegen ihre Kompaktheit Lösungen finden. Wir wollen das Spiel kontrollierter gestalten und trotzdem gerne dasselbe Resultat aus dem Hinspiel mitnehmen, nämlich die drei Punkte. Ziel ist es, an unsere Leistung gegen den TBH anzuknüpfen und die Punkte mit nach Hause zu nehmen, auch wenn Tündern da sicherlich etwas gegen haben wird.”
Personal: Justin Hasse fehlt.
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