„Am zweiten Spieltag trifft unsere Mannschaft auf Emmerthal – zwei Teams, die zum Auftakt Punkte liegen gelassen haben und nun dringend den ersten Saisonsieg einfahren wollen. Das Ziel ist klar: Die drei Punkte sollen auf der Kampfbahn bleiben, um gar nicht erst in den Tabellenkeller zu rutschen. Ich erwarte ein intensives und körperbetontes Spiel, genau das, was die Kreisliga auszeichnet. Emmerthal hat sich in der Breite verstärkt, vor allem mit jungen Spielern und geht da einen sehr guten Weg. Hut ab vor dieser Entwicklung. Bei uns ist die Personallage weiterhin angespannt. Mit Andre Venten, Brian Niebisch und Dennis Kießig fehlen gleich drei Spieler langzeitverletzt, zudem ist Grisha Kowalski gesperrt. Wir sind daher auf Unterstützung aus den anderen beiden Teams im Verein angewiesen. Trotz aller Umstände wollen wir zuhause kämpferisch auftreten, mit Leidenschaft dagegenhalten und alles daransetzen, die ersten drei Punkte der Saison einzufahren."
„Nach der Landesliga-Reserve ist vor der Landesliga-Reserve. Am Sonntag treten wir die nächste komplizierte Auswärtsreise an. Gerade an den ersten Spieltagen sind noch etliche Spieler spielberechtigt, sodass man sich auf den Gegner kaum einstellen kann, da man nicht weiß, wer überhaupt auflaufen wird. Wir nehmen definitiv aber einen ordentlichen Schwung aus dem Pokalspiel am Mittwoch mit. Hier nochmals größten Respekt an das gesamte Team für die kämpferische Leistung. Halvestorf war der erwartete unangenehme Gegner, und wir haben es uns durch die teils unglaublich dummen Roten Karten und – für mich – teilweise fehlendes Fingerspitzengefühl des Schiedsrichters selbst schwer gemacht. Mit zehn oder sogar gegen Ende neun Mann sich so durchzukämpfen, das war schon stark. Im Elfmeterschießen konnte man dann auch bei jedem Schützen die volle Entschlossenheit sehen. Diese Entschlossenheit und diesen Kampfgeist müssen wir nun auch gegen Tündern II zeigen. Dann bin ich sehr zuversichtlich, dass es auch mit den ersten Punkten in der Liga klappen kann. Mindestens einen Punkt hätten wir nach meinem Empfinden auch bereits in Großenwieden letztes Wochenende verdient. Unsere Chancen im 1-gegen-1 gegen den Torwart sowie ein Lattentreffer, der auf der Linie aufkommt, wurden im Nachbericht leider nicht erwähnt. Tünderns unglückliche und knappe Pleite in Salzhemmendorf letzte Woche zeigte schon, dass sie auch ein hochgehandeltes Team wie Solte an den Rand einer Niederlage zwingen können. Wir werden die Aufgabe entsprechend sehr ernst nehmen und wollen die englische Woche mit dem zweiten Erfolg in Folge abschließen.“
Andrej Vorrat wieder dabei. Kartal Özbek (Urlaub), Jonas Batke, Dennis Matzeit, Arne Rosemann (alle Rotsperre) fehlen.
TSV Nettelrede – BW Salzhemmendorf (Sonntag, 15 Uhr)
„Wie die Jungs sich gegenseitig hochziehen und pushen, steckt an“
„Auch wenn wir am Mittwochabend alle enttäuscht über den Ausgang des Pokalspiels sein durften, hat man einmal mehr gesehen, was sich hier bei uns in Nettelrede entwickelt. Nun im ersten Heimspiel Blau-Weiß Salzhemmendorf zu Gast zu haben, ist schon etwas Besonderes. Eine Mannschaft mit viel individueller Qualität und großer Geschlossenheit.Wichtig wird sein, Mittelfeldmotor Fitzner wenig Raum zu lassen. Wir sind früh in der Saison schon recht gefestigt und diszipliniert in unseren Abläufen – dazu extrem hungrig. Wie die Jungs sich gegenseitig hochziehen und pushen, steckt an. Wir freuen uns auf den nächsten Kracher und wollen die drei Punkte unbedingt hier behalten."
Personal: Urlauber Bennet Koch kehrt in den Kader zurück. Fynn Siekmann und Mika Vidicek fehlen.
„Dem Spiel unseren Stempel aufdrücken“
„Am Wochenende steht für uns das erste Auswärtsspiel der Saison an und es ist direkt eine richtig unangenehme Aufgabe. Wir müssen nach Nettelrede. Der TSV hat sich im Sommer ordentlich verstärkt, ihr erstes Saisonspiel klar gewonnen und auch im Bezirkspokal eine gute Leistung gezeigt, auch wenn es dort am Ende nicht ganz gereicht hat. Für mich ist Nettelrede ohnehin immer eine Mannschaft, die schwer zu knacken ist. Sie sind kampfstark, unbequem, körperlich präsent. Ich erwarte ein umkämpftes Spiel, in dem sie alles geben werden, um die Punkte zu Hause zu behalten.Trotzdem, auch wenn es schwer wird, wir fahren da mit dem klaren Willen hin, das Spiel zu gewinnen. Wir wissen, dass Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen werden. Deshalb müssen wir von der ersten Minute an hellwach sein, dürfen uns keine einfachen Fehler erlauben und müssen unser Spiel auf den Platz bringen. Wenn wir konzentriert arbeiten, unsere Qualität zeigen und dem Spiel unseren Stempel aufdrücken, dann können wir aus Nettelrede definitiv etwas mitnehmen."
Personal: Malte Fitzner, Erik Kunze, Jonas El Yazidi, und Louis Herrmann sind wieder zurück im Kader. Fraglich sind Cedi Liemant und Hendrik Nagel. Weiterhin nicht dabei sind unsere Langzeitverletzten Nico Wiegmann und Marcel Tost.
FC Saale Ith – TSV Grohnde (Sonntag, 15 Uhr).
„Wir müssen uns im Vergleich zum ersten Spieltag deutlich steigern“
„Nach der deutlichen Niederlage am ersten Spieltag sind wir auf Wiedergutmachung aus. Mit Grohnde treffen wir auf eine Mannschaft, die besonders in kämpferischer Hinsicht ihre Stärken hat – da zählt nur: dagegenhalten. Wir müssen uns im Vergleich zum ersten Spieltag deutlich steigern, um die Punkte im Ostkreis zu behalten. Die Mannschaft ist sich dessen bewusst und wird alles daran setzen, erfolgreich zu sein."
Personal: zwei bis drei Spieler noch fraglich.
„Entsprechend müssen wir uns auf eine kämpferische, hochmotivierte Mannschaft einstellen"
„Am Sonntag reisen wir zum Fusionsclub nach Lauenstein. Beide Teams sind mit Niederlagen in die Saison gestartet. Gegen Nettelrede war für uns kein Kraut gewachsen. Diese junge Truppe ist schon bärenstark. Wir sind ehrlich gesagt nicht besonders erfreut darüber, dass die SG Saale/Ith am letzten Spieltag so deutlich verloren hat. Denn sie wissen bestimmt die Niederlage gegen den Meisterschaftsfavoriten richtig einzuordnen. Dennoch wird in ihnen mit Sicherheit eine Menge Frust stecken, den sie gegen uns loswerden wollen. Für uns bedeutet das: Wir treffen auf einen Gegner, der nicht nur auf Wiedergutmachung aus ist, sondern auch zeigen will, dass er das Tabellenende schnellstmöglich verlassen kann. Entsprechend müssen wir uns auf eine kämpferische, hochmotivierte Mannschaft einstellen."
Personal: Marvin Spors, Marcel Zimmermann, René Grote, Fabian Blaha und Yannis Gansel fehlen. Hinter ein bis zwei weiteren Spielern stehen noch Fragezeichen.
SG Hajen-Latferde – FC Preussen Hameln (Sonntag, 15 Uhr).
„Noch nicht da, wo wir gerne wären“
„Leider hat sich gegen Bisperode (1:4, Anm.d.Red.) gezeigt, dass wir noch nicht da sind, wo wir gerne wären. Und daher gilt es, in den nächsten Trainingseinheiten gemeinsam aufzuholen. Mit Preussen kommt ein Gegner, der seine Ambitionen am ersten Spieltag direkt unter Beweis gestellt hat. Kämpferisch müssen wir mindestens das gleiche Niveau abrufen und zudem taktisch geschlossener arbeiten. Leider fehlt uns mit Sebastian Meyer derjenige, der beide Kompetenzen auf dem Platz vorlebt.“
Personal: Neben den Langzeitverletzten fehlen Sebastian Meyer (gesperrt) und Niklas Ebeling (Urlaub).
Analyse „war gar nicht so leicht“
„Normalerweise analysiere ich unsere Spiele im Nachgang, suche mir zwei oder drei Aspekte daraus zusammen, die wir noch verbessern müssen, und spreche diese Punkte im Team an. Nach dem Sieg gegen Saale-Ith (9:0, Anm.d.Red.) war das aber ehrlicherweise gar nicht so leicht (lacht), die Jungs haben es richtig gut gemacht. Gegen Hajen-Latferde wird es aber sicherlich nicht wieder so eine klare Sache werden, auch wenn ich den Gegner überhaupt nicht kenne. Nichtsdestotrotz werden wir versuchen, den Gegner wieder früh unter Druck zu setzen und unser Spiel wieder durchzubringen.“
Personal: bis auf Lenard Gallapeni komplett.
MTSV Aerzen – TB Hilligsfeld (Sonntag, 15 Uhr).
„Dass wir Tore schießen können, haben wir schon mehrfach unter Beweis gestellt.“
„Es geht Schlag auf Schlag: Am Sonntag steht bereits der nächste starke Gegner auf dem Programm. Mit dem TB Hilligsfeld erwartet uns eine junge, spielstarke Mannschaft, die sich gut verstärkt hat. Unter anderem mit Silas Bödeker, der dem Team im Mittelfeld mit seiner Erfahrung aus der Landesliga spürbar weiterhilft. Hilligsfeld wird aus meiner Sicht am Ende der Saison unter den Top Vier der Liga stehen. Wir richten den Fokus trotzdem ganz klar auf uns. Das Spiel vom letzten Sonntag (3:3 in Köngisförde. Anm. d. Red.) war sicherlich ärgerlich für uns, aber unterm Strich wohl gerecht. Die ersten 20 Minuten haben wir hervorragend gespielt, hätten deutlich höher führen müssen, doch wir haben es versäumt, den Deckel früh draufzumachen. Danach haben wir die Spielkontrolle verloren und mussten uns am Ende mit einem Punkt begnügen. Fakt ist: Wir sind noch nicht da, wo wir hinwollen. Das wird noch zwei bis drei Wochen dauern. Aber: Der Kader sieht wieder besser aus als zuletzt, zwei Rückkehrer sorgen für mehr Optionen. Am Sonntag erwarten wir ein Duell auf Augenhöhe, in dem wieder Kleinigkeiten den Unterschied machen werden. Dass wir Tore schießen können, haben wir schon mehrfach unter Beweis gestellt. Jetzt gilt es, Fehler zu minimieren und nicht ins offene Messer zu laufen Wir wollen unbedingt gewinnen, um uns tabellarisch nach oben zu orientieren. Die Prämisse ist also klar: Vollgas geben, nach vorne spielen, Angriffsfußball zeigen."
Personal: 1–2 Spieler kehren zurück, ansonsten steht uns der Kader des letzten Spieltags zur Verfügung.
„Wir sollten in unserer jugendlichen Unbekümmertheit nicht erneut so viele Gelegenheiten auslassen“
„Neben den bekannten Langzeitausfällen macht sich nun auch die Urlaubsphase bei uns deutlich bemerkbar. Gegen den MTSV Aerzen werden erneut mehr als zehn Spieler nicht einsatzfähig sein. Immerhin rückt mit Stanislav Kowalewish als Vertreter für Stierand wieder ein gelernter Torhüter zwischen die Pfosten am Veilchenberg. Dafür muss Innenverteidiger Jan Ole Kix urlaubsbedingt ersetzt werden. Ein geordnetes Mannschaftstraining war unter der Woche aufgrund des stark ausgedünnten Kaders logischerweise kaum möglich. Die Voraussetzungen für ein Gastspiel beim Vizemeister könnten also definitiv besser sein. Trotzdem: Solche Momente, in denen man in der Kreisliga vor dem MTSV Aerzen steht, gilt es zu genießen. Daher wollen wir dieses erhabene Gefühl so lange wie möglich bewahren und spekulieren bei ,Gattis Gefolge' zumindest auf ein Unentschieden, um uns idealerweise in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen. Klar ist uns dabei auch: Hoppe & Co. dürfen wir nicht zu viele Chancen lassen und wir sollten in unserer jugendlichen Unbekümmertheit nicht erneut so viele Gelegenheiten auslassen wie in der zweiten Halbzeit gegen Azadi. Gegen den MTSV waren wir in den letzten Duellen aber fast immer auf Augenhöhe, deshalb blicken wir der schweren Auswärtsaufgabe mit Zuversicht entgegen."
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