12.05.2024 19:24
Kreisliga
Preussens neuer Lieblingsgegner: 17:3 Tore gegen Hajen/Latferde!
Lauenstein folgt auf dem Fuße / Tore satt bei Azadi & Tündern

Traf vierfach: FCP-Torjäger Lenard Gallapeni.
SG Königsförde/Klein Berkel - TSV Nettelrede 1:2 (0:2).
Am Sonntagnachmittag musste sich die SG Königsförde/ Klein Berkel gegen den TSV Nettelrede mit 1:2 geschlagen geben. „Zu Beginn war es eigentlich ein ausgeglichenes Spiel. Da war keine Mannschaft stärker. Nettelrede hat nur leider in der ersten Halbzeit effizienter gespielt. Die wenigen Chancen haben unsere Gäste besser genutzt“, betonte SG-Sprecher Leotrim Berisha. Nach einem langen Ball aus dem Halbfeld kam Bennet Koch an den Ball, war plötzlich allein vor dem Tor und schob zur Führung ein. Nur zehn Minuten später erzielte Koch seinen zweiten Treffer nach einem Steckpass durch die Abwehrkette.
„Das war natürlich bitter für uns, dass wir so kurz nach der Halbzeit noch in Rückstand gehen. Unsere Reaktion war aber dann gut und wir sind nach dem Seitenwechsel noch zu guten Gelegenheiten gekommen“, so Berisha. Dennoch dauerte es bis zur 82. Minute, bis die Hausherren den Anschlusstreffer durch Kaan Gündüz erzielten. „Das war wirklich ein sehenswerter Treffer. Kaan hat aus 20 Metern die Abwehrkette ausgedribbelt und dann trocken ins kurze Eck abgeschlossen“, so Berisha. Kurz vor Schluss hatte dann Hasan Yanalak noch eine gute Gelegenheit zum Ausgleich. „Da stand er allein vor dem Tor und hat leider die Chance nicht genutzt. Insgesamt haben wir am Ende leider dann unsere Chancen nicht genutzt, aber das Ergebnis geht schon in Ordnung“, kommentierte Berisha.
Tore: 0:1 Bennet Koch (37.), 0:2 Bennet Koch (45+2), 1:2 Kaan Gündüz (82.).
SV Azadi Hameln – FC Bad Pyrmont Hagen II 3:3 (0:3).
In einem ereignisreichen Spiel trennten sich am Sonntagnachmittag der SV Azadi Hameln und der FC Bad Pyrmont Hagen II mit 3:3. „Wir haben leider die erste Halbzeit komplett verschlafen. Da war uns der FC komplett überlegen und hat uns kalt erwischt“, betonte SV-Manager Yalcin Uzun, der heute auch als Trainer fungierte. Nach 20 gespielten Minuten mussten die Hausherren einen 0:2-Rückstand hinnehmen. „Leider war das erste Tor ein Torwartfehler. Da kam der Ball mittig auf das Tor aber rutscht dann durch. Danach machen wir hinten ein bisschen weiter auf und kassieren einen Konter“, meinte Uzun. Das 3:0 erzielte Cavit Türksen kurz vor der Pause nach einem erneuten Torwartfehler. „Da lässt er ihn nach einem Freistoß abklatschen und Türksen schiebt ihn rein. In der Halbzeit habe ich dann von den Jungs eine bessere Mentalität gefordert und gesagt, dass das Spiel bei 0:0 losgeht“, so Uzun.
Das schien gewirkt zu haben: Es dauerte rund zehn Minuten bis Justin Keune per Kunstschuss aus spitzem Winkel das 1:3 erzielte. Nur fünf Minuten später erzielte Gezim Musliji aus ähnlicher Position den Anschlusstreffer. „Das waren zwei sehenswerte Treffer und hat uns nochmal Auftrieb gegeben. Danach hatten wir echt gute Möglichkeiten. Unter anderem wurden uns heute zwei Elfmeter nach Foulspiel nicht gegeben“, so Uzun. In der 90. Minute gab es dann doch noch einen Elfmeter nach einem Foulspiel des Torwarts und Egcon Musliji traf zum Ausgleich. „Die Gäste hatten vorher noch zwei gute Konterchancen, aber da muss ich sagen, dass unser Torwart seine Fehler wieder gut gemacht hat. Nach einer sehr schlechten Halbzeit sind wir echt stark zurückgekommen“, meinte Uzun.
Tore: 0:1 Alexander Gagarin (15.), 0:2 Alexander Gagarin (20.), 0:3 Cavit Türksen (45.), 1:3 Justin Keune (50.), 2:3 Gezim Musliji (55.), 3:3 Egcon Musliji (90.).
BW Tündern II – SG Holzhausen/Thal 4:3 (1:2).
In einem knappen und umkämpften Spiel setzte sich schließlich BW Tündern II gegen die SG Holzhausen/Thal mit 4:3 durch. „Ich bin in erster Linie froh, dass wir heute drei Punkte mitnehmen können. Das ist das, was zählt“, so BW-Trainer Alexander Liebegott. In den ersten 20 Minuten hatten die Hausherren alles im Griff und spielten gut nach vorne. Folgerichtig fiel der Führungstreffer durch Robin Tegtmeyer. „Danach wurde die erste Halbzeit echt eine Katastrophe. Wir haben das Tempo völlig rausgenommen. So kam Thal zu den ersten Chancen“, so Liebegott. Anschließend ging die SG durch den Doppelschlag nach der Trinkpause in Führung.
„Wir haben einfach aufgehört, Fußball zu spielen und das hat Thal gut ausgenutzt. Nach der Standpauke in der Halbzeit wurde es dann wieder besser“, meinte Liebegott. Kurz nach dem Seitenwechsel traf erst Leon Von-Der-Heide und dann Grischa Kowalski zur Führung. „Der Ausgleich war so ein bisschen der Dosenöffner und das hat unserem Spiel gutgetan“, betonte Liebegott. Nach einem Foulspiel im Sechzehnmeterraum erzielte Robin Tegtmeyer das 4:2. „Dass Thal danach nochmal rankam und in der Nachspielzeit getroffen hat, zeigt, dass die sich nie aufgegeben haben. Das muss ich unseren Gästen heute auch echt hoch anrechnen. Wir sind froh über die drei Punkte, aber spielerisch geht da einiges mehr als heute“, resümierte Liebegott.
Tore: 1:0 Robin Tegtmeyer (14.), 1:1 Luca Bollmann (25.), 1:2 Dipesh Kc (34.), 2:2 Leon Von-Der-Heide (55.), 2:3 Grischa Kowalski (59.), 4:2 Robin Tegtmeyer (88.), 4:3 Phil Pflughaupt (90+2.).
SG Hajen/Latferde – FC Preußen Hameln 1:8 (0:5).
Die SG Hajen/Latferde musste sich am Sonntagnachmittag gegen den Favoriten vom FC Preußen Hameln mit 1:8 geschlagen geben. Die Hamelner setzen sich somit weiter an der Tabellenspitze fest. „In den ersten zehn Minuten hat unser Matchplan funktioniert, aber danach gar nicht mehr“, betonte SG-Sprecher Benjamin Bohne. Die SG machte zu dem Zeitpunkt die Räume eng und verteidigte zu Beginn gut. „Die haben sich dann irgendwann auf unser System eingestellt und uns ausgespielt“, so Bohne. Nach dem 0:1 spielten sich die Gäste in einen Rausch und schraubten das Ergebnis schnell in die Höhe. „Da war leider schnell klar, dass wir da nichts mehr auszurichten haben“, meinte Bohne. Zur Halbzeit lagen die Hausherren mit 0:5 hinten.
„Vor allem das fünfte Tor von Emil Nasufovski war ein Traumtor. Das war ein Freistoß, der genau in den Winkel ging“, sagte Bohne. Die Gäste ließen auch in der zweiten Halbzeit nichts mehr anbrennen und erzielten noch das eine oder andere sehenswerte Tor. „Nach dem Seitenwechsel war vor allem das Tor von Nick Wolny großartig. Der hat aus 40 Metern eine Bogenlampe abgefeuert und die war drin. Keine Ahnung, ob er den Schuss so setzen wollte, aber das ist hervorzuheben. Insgesamt haben vor allem Lenard Gallapeni und Emil Nasufovski grandios gespielt. Das war heute einfach ein Qualitätsunterschied“, resümierte Bohne. Nachdem die Preussen im Hinspiel schon 9:2 siegten, schraubten sie das Verhältnise gegen Hajen/Latferde auf 17:3 in die Höhe.
Tore: 0:1 Denys Rozum (13.), 0:2 Lenard Gallapeni (23.), 0:3 Lenard Gallapeni (27.), 0:4 Lenard Gallapeni (31.), 0:5 Emil Nasufovski (45.), 0:6 Nick Wolny (47.), 1:6 Amos Johannes (62.), 1:7 Lenard Gallapeni (68.), 1:8 Emil Nasufovski (81.).
TB Hilligsfeld – MTV Lauenstein 0:2 (0:1).
Im Heimspiel am des TB Hilligsfeld gegen den MTV Lauenstein mussten sich die Hausherren mit 0:2 geschlagen geben. „Insgesamt war das eine sehr faire Partie. Wir konnten an unsere Leistung von letzter Woche anknüpfen aber die individuelle Qualität von unserem Gegner hat sich am Ende leider durchgesetzt“, meinte TBH-Trainer Markus Wienecke. Schon nach zwölf gespielten Minuten mussten die Hilligsfelder den Rückstand hinnehmen. „Das war leider ein individueller Fehler von uns. Nach einem langen Einwurf wollte Jonas Schulze klären, trat aber am Ball vorbei. Niklas Kaehler kam dann ran und hat auf van Eeuwen verlängert. Der schob dann ein“, so Wienecke. Die Hausherren standen insgesamt tief und haben versucht, durch Konter gefährlich zu werden. „Wir haben leider im letzten Moment die falsche Entscheidung getroffen“, betonte Wienecke.
Kurz nach der Halbzeit hatten die Gäste noch eine gute Chance durch Dimitri van Eeuwen, der die Latte traf. In der 60. Minute entschied Niklas Kaehler schließlich die Partie. „Das war auch ein unglücklicher Gegentreffer, weil wir hinten den Ball rausspielen und Ali Naseri ohne Gegnerdruck den Ball zurückspielen will. Vor unserem Torwart hat dann aber leider Kaehler gelauert und zur Entscheidung getroffen. Sie waren leider sehr effizient heute und haben uns so geknackt“, so Wienecke.
Tore: 0:1 Dimitri van Eeuwen (12.), 0:2 Niklas Kaehler (60.).
Kommentare