16.10.2020 11:37

Kreisliga, Staffel 1


Nach zwei Niederlagen: Preussen will gegen Hemeringen wieder dreifach punkten!

Spitzenreiter Tündern peilt gegen Rohden nächsten Dreier an / Azadi kann heute Abend in Aerzen nächsten Schritt Richtung Aufstiegsrunde machen

Preussens Daniel Schütten (re.) und Hemeringens Karsten Wieneke treffen am Sonntag erneut aufeinander.


Kreisliga, Staffel 1


MTSV Aerzen II – SV Azadi Hameln (Freitag, 19.30 Uhr).

Bereits am Freitag erwartet das sieglose Schlusslicht aus Aerzen den Tabellendritten Azadi Hameln. „Im letzten Spiel gegen Tünderns U23 haben wir wohl die beste Saisonleistung gezeigt. Das hat echt mal wieder Spaß gemacht. Diese Leistung und Einstellung müssen wir mit in die letzten Partien nehmen“, erläutert Aerzens Trainer Oliver Kosowski. Nach neun absolvierten Begegnungen warten die Hummetaler weiter auf den ersten Dreier. „Mit Azadi kommt jetzt wieder eine Mannschaft, die wir ein bisschen ärgern können. Wir haben nichts zu verlieren. In der Defensive müssen wir gut arbeiten und die sehr gute Offensive der Hamelner in den Griff bekommen“, gibt Kosowski als Devise aus. Aerzens Marcello Blümel steht vor seinem ersten Saisoneinsatz,  zudem kommt Denis Jankowski nach einigen Verletzungen so langsam wieder in Schwung. Azadi hat am letzten Wochenende das Hamelner-Stadtduell gegen Preussen deutlich gewonnen. „Nach dem überzeugenden Sieg gegen Preussen, wo wir uns für die Hinspiel-Niederlage revanchiert haben, wollen wir gegen Aerzen nachlegen und den Sieg vergolden. Unser Schlitzohr Hozan Mohamed hat in dem Spiel mal wieder seine ganze Klasse bewiesen und gezeigt, wie wichtig er für unsere Mannschaft ist. Wir wollen versuchen so viele Punkte wie möglich zu machen, auch im Hinblick auf das weitere Corona-Geschehen. Wir sind gewarnt. Trotzdem spielen wir natürlich auf Sieg. Freitagabend und Flutlichtspiel, was schöneres gibt es doch nicht", berichtet Azadi-Manager Yalcin Uzun.

FC Preussen Hameln – VfB Hemeringen (Sonntag, 15 Uhr).

„Im Heimspiel gegen Hemeringen wollen wir wieder einen Sieg einfahren. Leider sieht es personell nach wie vor sehr dünn aus. Das Lazarett von letztem Sonntag, als wir acht Spieler ersetzen mussten, hat sich nicht wesentlich gelichtet. Dennoch wollen wir unseren treuen Fans einen Heimsieg bescheren“, hofft Hamelns sportlicher Leiter Jan Christoph auf einen Heimsieg. Mit 21 Zählern haben die Preussen derzeit drei Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Tündern. „Wir müssen das Selbstvertrauen auf den Platz bringen, was uns in der Hinrunde so stark gemacht hat. Das wird gegen Hemeringen aber alles andere als ein Selbstläufer. Der VfB ist stets kampfstark und man muss immer 100 Prozent geben, um sie zu besiegen. Entscheidend wird sein, dass wir Standards gegen uns vermeiden, da dieses eine besondere Stärke der Hemeringer ist. Wir müssen von Beginn an konzentriert sein. Dann sind wir durchaus in der Lage, etwas Zählbares einzufahren, denn unsere Mannschaft verfügt durchaus über einige 'Waffen', die einem Gegner das Leben schwer machen können“, zeigt sich Christoph selbstbewusst. Nach drei Heimspielen in Serie reist der VfB unter klaren Vorzeichen in die Rattenfängerstadt: trotz der zwei Niederlagen zu Rückrundenbeginn stehen die Hausherren nach wie vor komfortabel in der oberen Tabellenhälfte, während sich die Blana-Elf auf die Abstiegsrunde vorbereitet. „Wir haben gemerkt, dass der eingeleitete Umbruch im Kader noch Zeit braucht. Gleichwohl haben die jungen Spieler wir Cedrik Klein, Finn Hoppe und Adrian Becker nach wie vor das volle Vertrauen und sollen möglichst unbekümmert aufspielen können. Nach der unnötigen Niederlage gegen Eimbeckhausen gilt es jetzt, die letzten Spiele weiterhin konzentriert anzugehen, um wenigstens noch Platz fünf zu erreichen“, blickt Hemeringens Sprecher Peter Reese auf die letzten fünf Partien voraus. Die Aufgabe wird beim FC alles andere als einfach, denn die Gastgeber werden alles daran setzen, endlich wieder einen Dreier einzufahren. „Dabei gilt es, die Fehler, die im Hinspiel zu einer 2:4 Niederlage führten, zu vermeiden. Dort operierten wir oft zu ängstlich und sind kaum in die Zweikämpfe gekommen. Wichtig wird auf dem Kunstrasen sein, zunächst hinten sehr sicher zu stehen, den Gegner aber auch selbst zu beschäftigen. Mit der nötigen Zielstrebigkeit und Gier sollte es aber möglich sein, mindestens einen Zähler mit nach Hause zu nehmen“, spekuliert Reese zumindest auf eine Punkteteilung.

BW Tündern U23 – TuS Rohden (Sonntag, 15 Uhr).

Am Wochenende gastiert der TuS Rohden am Lawerweg in Tündern. Derzeit führen die „Schwalben“ die Tabelle in der Staffel 1 mit drei Punkten Vorsprung vor dem FC Preussen an. „Letzte Woche haben wir gegen Aerzen einen bescheidenen Start gehabt. Da erwarten wir, dass die Mannschaft von Minute eins an voll da ist. Sonst geht es irgendwann auch mal in die Hose. Im Hinspiel war es knapp, wobei wir gerade in der ersten Halbzeit spielerisch mit das Beste in dieser Saison geboten haben. Ich erwarte viel Kurzpass und eine gute Staffelung in den Zwischenräumen“, fordert Tünderns Trainer Alexander Liebegott. Mit Yves Hackl, Sebastian Kelle, Hannes Wienkoop, Vincent-Axel Marahrens und Kai Vahlpagel fallen fünf Akteure aus. Die personelle Lage beim Tabellenvorletzten sieht weiterhin schlecht aus: „Wir haben sehr viele angeschlagene und kranke Spieler. Mal gucken, wer am Sonntag auflaufen kann. Wir reisen als klarer Außenseiter nach Tündern und wären bereits mit einem Remis zufrieden“, beschreibt Rohdens Trainer Recep Buran die Lage.

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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
Mobil 0175 / 2578855
schnorfeil@awesa.de


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