25.09.2020 10:59

Kreisliga, Staffel 1


Topspiel unter Flutlicht: Die „Wehmänner“ gegen Tünderns Talentschmiede

Reese fordert im Derby nach „peinlicher Vorstellung“ Wiedergutmachung / Spitzenreiter Preussen erwartet Aerzen II

Dennis Kießig und Tündern treffen im Verfolgerduell auf Eimbeckhausen.

Kreisliga, Staffel 1


VfB Eimbeckhausen – BW Tündern U23 (Freitag, 19 Uhr).

Bereits heute Abend kommt es in der Staffel 1 zum Verfolger-Duell zwischen dem VfB Eimbeckhausen und Tünderns U23. Beide Teams haben nach sechs absolvierten Partien 15 Punkte auf dem Konto und sitzen damit dem verlustpunktfreien Spitzenreiter FC Preussen im Nacken. Die Nordkreisler gehen mit einem dezimierten Kader in das Topspiel. Mike Hoffmann, Dominik Trotz und Michael Wehmann sind aktuell angeschlagen. Martin Schneider wird aus beruflichen Gründen fehlen. Dafür sind aus der Reserve André Matysik und Andreas John mit von der Partie. „Für die Offensive habe ich einen klaren Auftrag. Noch so eine spielerisch schwachen Leistung wie gegen Aerzen II reicht es gegen Tündern nicht aus, wenn wir gewinnen wollen. Ich fordere in puncto Kreativität und technische Fertigkeiten eine deutliche Steigerung“, nimmt Eimbeckhausens Spielertrainer Wehmann seine Mannschaft in die Pflicht. Die „Schwalben“ müssen in Eimbeckhausen auf Gianluca Bekedorf, Niklas Berndt, Dominik Hermann, Hannes Wienkoop und Robin Hanus verzichten. „Wir fahren mit einer gehörigen Portion Respekt, aber ohne Angst nach Eimbeckhausen. Der VfB spielt sehr diszipliniert und wird deshalb auch schwierig zu knacken sein. Da müssen wir schon unser ganzes Können zeigen, um den Gegner zu beschäftigen. Dass wir das können, haben wir aber schon gezeigt und deshalb bin ich guter Dinge, dass wir etwas Zählbares auf die Heimfahrt mitnehmen“, zeigt sich Tünderns Trainer Alexander Liebegott zuversichtlich.

VfB Hemeringen – TuS Rohden (Sonntag, 15 Uhr).

Am Sonntag kommt es nach einigen Jahren wieder zum Derby zwischen dem VfB Hemeringen und TuS Rohden. „Der Gegner hat bisher erst einen Zähler auf dem Konto, hat in den bisherigen Partien viel Pech gehabt und ist keineswegs zu unterschätzen. Das Team von Recep Buran verfügt über viele erfahrene Spieler und mit Lennart Scholka und Nico Grett über gefährliche Offensivkräfte, die es auszuschalten gilt. Trotz allem zählt für uns nur ein Sieg, wenn wir uns noch ein wenig Hoffnung auf das Erreichen von Platz vier machen wollen“, beschreibt Hemeringes Sprecher Peter Reese die Situation. Zuletzt kassierte der VfB gegen Azadi eine deutliche 0:5-Niederlage. „Nach der peinlichen Vorstellung vom letzten Wochenende hat das Team einiges gut zu machen. Die Leistung bei Azadi war eines VfB Hemeringen nicht würdig, was die Vorstellung von Azadi nicht schmälern soll, aber das war nicht kreisligareif. Vor heimischem Publikum gilt es jetzt, wieder das wahre Gesicht zu zeigen und mit einem leidenschaftlichen Auftritt die Zuschauer zu versöhnen und die Punkte in Hemeringen zu behalten“, unterstreicht Reese. Mit einem Zähler aus fünf Spielen wartet der Aufsteiger weiter auf den ersten Sieg. „So langsam muss das erste Erfolgserlebnis her. Wir spielen voll auf Sieg und wollen den ersten Dreier holen. Hemeringen ist aber ein unangenehmer Gegner. Das haben wir schon oft erlebt. Zuletzt waren es immer spannende Partien“, blickt Rohdens Sprecher Christian Kolb auf die letzten Duelle zurück.

FC Preussen Hameln – MTSV Aerzen II (Sonntag, 15 Uhr).

Die Preussen haben in den letzten Wochen eine beeindruckende Siegesserie gestartet und bisher alle sechs Begegnungen gewonnen. „Unsere 'Comebacker' sind immer für Nervenkitzel gut. Sechs Spiele in Folge nach einem Rückstand in einen Sieg zu drehen zeigt zwar, dass die Jungs über eine phantastische Moral verfügen, aber auch die Unkonzentriertheit, die wir uns phasenweise leisten. Gegen Rohden sind wir mit einem blauen Auge davongekommen. Die notwendige Anspannung und Konzentration war in der ersten Halbzeit einfach nicht da“, blickt Hamelns sportlicher Leiter Jan Christoph zurück. Die Preussen stellen sich vor heimischem Publikum auf einen unangenehmen Gegner ein. „Aerzen ist unberechenbar und verfügt über griffige Spielertypen. Die letzten Spiele gegen Aerzen waren stets umkämpft. Auch gegen Aerzen müssen wir alles auf das Parkett bringen, was wir haben. Dann haben wir die Qualität, unseren treuen Fans einen Heimsieg zu bescheren und den Platz an der Sonne zu verteidigen“, hofft Christoph auf die Fortsetzung der Serie. Die Hummetaler wissen um die schwierige Aufgabe. „Preussen hat einen Wahnsinnslauf. Sie werden mit Sicherheit alles geben, um das letzte Vorrundenspiel zu gewinnen. Die Hamelner haben in unserer Staffel die meisten Tore geschossen und stellen die beiden besten Torschützen der Liga. Da wird einiges auf uns zukommen“, weiß Aerzens Trainer Oliver Kosowski. Personell sieht es beim MTSV am Sonntag wieder besser aus. Nach seinem Urlaub steht Marcello Blümel vor seinem Saison-Debüt. „Die letzten Spiele haben wir es definitiv besser gemacht. Leider fehlt uns im Angriff ein echter Knipser“, so Kosowski abschließend.

TSV Großenwieden – SV Azadi Hameln (Sonntag, 15 Uhr).

„Das Spiel gegen Tündern haben wir abgehakt. Wir fokussieren uns jetzt auf die nächste Partie gegen Azadi Hameln“, berichtet Großenwiedens Sprecher Rassan Abdi vor dem Heimspiel gegen den Sportverein. Beide Mannschaften trennt derzeit nur einen Punkt. Während die Gastgeber derzeit Platz vier belegen, rangieren die Hamelner direkt dahinter. „Wir wollen im Vergleich zur letzten Begegnung eine bessere Leistung zeigen. Zum Gegner kann ich nur sagen, dass er sich mit einigen guten Spielern verstärkt hat. Azadi hat sich in den letzten paar Jahren im Landkreis einen Namen gemacht. Vor dieser Arbeit ziehen wir unseren Hut“, lobt Abdi den kommenden Gegner. Die Gastgeber hoffen auf die Rückkehr einiger verletzter Spieler. Hamelns Manager Yalcin Uzun erwartet einen starken Gegner. „Fußballerisch hat Großenwieden richtig gute Spieler. Die Ergebnisse spiegeln nicht den wahren Leistungsstand der Mannschaft wider. Wir wollen an das gute Spiel aus dem Hemeringen-Spiel anknüpfen. Unsere Offensive hat endlich mit schönem Kombinationsspiel brilliert. Ich erwarte ein knappes Spiel und einen offensiven Gegner, der nach der letzten Niederlage mit Wut im Bauch einiges gut machen möchte“, vermutet Uzun. Bei den Gästen können Turan Seyyar und Alan Kabak nicht mitwirken. Die Einsätze von Hozan Mohamed und Kerem Gökdemir sind noch fraglich.
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
Mobil 0175 / 2578855
schnorfeil@awesa.de


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