18.09.2020 10:34

Kreisliga, Staffel 2


„Übliches 'Bla Bla' hilft uns nicht mehr“ - Bisperode in Lauenstein!

Spitzenreiter Wallensen empfängt Aufsteiger Grohnde / Verfolgerduell: Emmerthal empfängt Pyrmont II

Robin Bartels und seine Bisperoder wollen in Lauenstein den ersten Sieg bejubeln.

Kreisliga, Staffel 2


Allgemeiner Hinweis, stellvertretend für alle gastgebenden Vereine: Bitte bringt Euch eigene Sitzgelegenheiten mit. Bitte haltet Euch an die Abstandsregeln. Bitte habt einen Mund- und Nasenschutz dabei. Bitte nehmt Rücksicht auf die Vereine, für die die Umsetzung der Hygienevorschriften nicht einfach ist, und unterstützt sie bei der Einhaltung der Regeln.

MTV Lauenstein – TSV Bisperode (Sonntag, 15 Uhr).

Lauenstein feierte am letzten Wochenende den lang ersehnten ersten Saisonsieg gegen Hajen. „Es war eine Steigerung gegenüber den ersten drei Spielen zu sehen. Wir haben stabiler gestanden, waren aber sicherlich noch nicht am Optimum. Gegen Bisperode wollen wir daran anknüpfen“, erläutert MTV-Trainer Stefan Gluba, der weiterhin eine lange Verletztenliste zu beklagen hat. „Darauf wollen wir aber nicht ständig rumhacken, sondern richten den Fokus auf das nächste Spiel. Ich habe Bisperode am Donnerstag gegen Wallensen gesehen und sie haben einen sehr guten Eindruck gemacht. Gerade in der zweiten Halbzeit haben sie den Gegner richtig unter Druck gesetzt, ich war positiv überrascht. Wir müssen dringend aufpassen und haben viel Respekt vor Bisperode. Dennoch ist das Ziel, die drei Punkte bei uns zu behalten.“ Die Bisperoder warten hingegen nach wie vor auf das erste Erfolgserlebnis. „Worte und mein übliches 'Bla Bla' helfen uns nicht mehr. Wir brauchen Punkte und müssen uns für unseren Aufwand endlich belohnen, die Mannschaft weiß das. Wir brauchen Siege und damit fangen wir in Lauenstein an“, verdeutlicht Bisperodes Co-Trainer Konrad Voss.

TSG Emmerthal – SpVgg. Bad Pyrmont II (Sonntag, 15 Uhr).

Auf der Bezirkssportanlage kommt es am Sonntag zum Verfolgerduell: Der Tabellenzweite reist zum Dritten. Für viele ist der aktuelle Pyrmonter Höhenflug durchaus eine Überraschung – für Trainer Stephan Meyer war es nur eine Frage der Zeit: „Pyrmont war in den letzten Jahren spielerisch immer schon eine der besseren Mannschaften, hat nur viel zu wenig aus seinen Torchancen gemacht. Jetzt scheint der Groschen gefallen zu sein und sie rufen ihr Potenzial ab. Sie haben eine junge und technisch starke Truppe, von der noch viel zu erwarten ist.“ Die personelle Lage ist bei den Grün-Weißen weiterhin gut. Neben Jannik Schröder und Lino Lüdtke, die definitiv ausfallen, ist der Einsatz von Sören Welzhofer fraglich. „Dennoch kann ich aus dem Vollen schöpfen. Wir geben wahrscheinlich noch den einen oder anderen Spieler an die Zweite ab, wir haben einen großen Kader und bisher kaum Verletzungen“, so Meyer, der aktuell guter Dinge ist: „Wir gehen mit einem gewissen Optimismus ins Spiel, wissen aber auch um Pyrmonts aktuellen Rückenwind.“ Bad Pyrmonts Trainer Eldar Zahirovic stellt sich auf eine hochklassige Begegnung ein: „Emmerthal ist eine der stärkeren Mannschaften der Kreisliga und hat mit Stephan Meyer einen der besten Trainer im Landkreis. Er wird sich sicherlich etwas einfallen lassen für das kommende Spiel. Sicherlich müssen auch Tony Deck im Auge behalten, er ist ein sehr guter Stürmer. Ich rechne mit einem Spiel auf Augenhöhe, bei dem wir so viel wie möglich mitnehmen wollen. Wir wollen nach Möglichkeit unter den ersten Vier bleiben. Mit Emmerthal, Wallensen und Bisperode steht aber ein hartes Programm vor uns.“

SV Hajen – SC RW Thal (Sonntag, 15 Uhr).

Die „Schwarzen Katzen“ belegen aktuell den letzten Rang in der Staffel 2 und sind nach wie vor auf der Suche nach der Form der Vorsaison, als sie überraschend oben mitspielten. „Aufgrund der angespannten Personalsituation haben wir eine ganz schwere Aufgabe vor uns, trotzdem werden wir das Spiel gegen Thal natürlich nicht abschenken. Wir werden versuchen, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten, was uns zuletzt gegen Lauenstein ja sogar in Unterzahl lange gelungen ist. Vor dem Tor müssen wir wieder kaltschnäuziger werden und unsere Chancen endlich mal nutzen. Wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen und diszipliniert und geduldig bleiben, können wir gegen Thal etwas Zählbares in Hajen behalten“, erklärt Hajens Sprecher Marc Knoesel. „Thal kennen wir zwar aus zahlreichen Begegnungen, allerdings hat die aktuelle Mannschaft ein ganz anderes Gesicht. Die Mannschaft ist sehr spielstark, das hat sie in dieser Saison bereits unter Beweis gestellt. Zwar ging das letzte Spiel gegen Wallensen deutlich verloren, aber davon sollten wir uns nicht täuschen lassen - Thal geht als klarer Favorit in das Spiel gegen uns.“ Die Rot-Weißen sind neben Pyrmont die größte bisherige Überraschung, mussten sich aber zuletzt mit 1:6 auf der Thüster Platte geschlagen geben. „Wir wollten in der zweiten Halbzeit offensiv spielen, den Rückstand drehen und wurden eiskalt ausgekontert. Mit Mirko Wulf haben sie einen überragenden Stürmer, es hätte noch deutlicher ausfallen können“, blickt Trainer Muhammet Sen zurück. „Auf dem Sportplatz in Hajen war ich persönlich noch nie. Er soll aber sehr klein sein, daher wird es wohl nur über den Kampf gehen. Hajen hat eine junge Mannschaft, einen guten Trainer und ein tolles Umfeld. Man darf sie nie unterschätzen. Sie werden noch zu ihrer Form finden und ihren Weg gehen.“ Personell hat Sen keine Probleme – ihm steht der volle Kader zur Verfügung.

WTW Wallensen – TSV Grohnde (Sonntag, 15 Uhr).

Der Spitzenreiter empfängt am Sonntag den TSV Grohnde. „Sie sind zwar Aufsteiger, wir dürfen sie aber keinesfalls unterschätzen“, warnt WTW-Sprecher Dominik Heintz. „Das Ziel sind trotzdem drei Punkte. Wir wollen unseren positiven Trend fortsetzen.“ Personell haben die Ostkreisler keine Probleme, weiterhin steht der volle Kader zur Verfügung. Die Grohnder kassierten zuletzt zwei Niederlagen gegen Emmerthal (1:3) und Pyrmont II (0:2). „Machen wir uns nichts vor: In Wallensen hängen die Trauben verdammt hoch. Wallensen hat einen super Lauf und bei uns läuft es nicht rund zur Zeit. Die personelle Lage ist weiterhin angespannt. Wir haben zwar genug Leute, aber einige sind angeschlagen und wir können den Jungs keine richtige Pause gönnen. Zudem fehlt noch Jan Beye rotgesperrt. Die beschissenste Nachricht ist aber, dass sich felix Opitz das Kreuzband im Spiel gegen Hajen gerissen hat und Monate ausfallen wird. Für uns gilt es jetzt, den Kopf nicht in den Sand zu stecken und zu versuchen das Bestmögliche rauszuholen. Als Aufsteiger machen wir unsere Sache recht gut und die Männer haben einen großen Willen“, skizziert Spielertrainer Christopher Thomas die nicht ganz einfache Lage beim TSV. 
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