15.09.2020 15:37

Kreisliga, Staffel 1


Eimbeckhausen vs. Preussen: Das Gipfeltreffen im Nordkreis!

Großenwieden gegen Aerzen II auf „Wiedergutmachung“ aus / Liebegott warnt vor Hemeringen

Der VfB Eimbeckhausen möchte auch im Gipfeltreffen punkten.

Kreisliga, Staffel 1


Allgemeiner Hinweis, stellvertretend für alle gastgebenden Vereine: Bitte bringt Euch eigene Sitzgelegenheiten mit. Bitte haltet Euch an die Abstandsregeln. Bitte habt einen Mund- und Nasenschutz dabei. Bitte nehmt Rücksicht auf die Vereine, für die die Umsetzung der Hygienevorschriften nicht einfach ist, und unterstützt sie bei der Einhaltung der Regeln.

VfB Eimbeckhausen – FC Preussen Hameln (Donnerstag, 19 Uhr).

Es ist die Begegnung des fünften Spieltags! Am Donnerstag kommt es in Eimbeckhausen zum Gipfeltreffen zwischen dem heimischem VfB und dem FC Preussen Hameln. Besser hätte die neue Kreisliga-Saison für beide Teams nicht beginnen können. Zwölf Punkte aus vier Partien sprechen für eine beeindruckende Bilanz. „Im Derby zwischen Preussen und Tündern konnte ich mir ein Bild von beiden Teams machen. Wenn Preussen alle Mann an Bord hat, spielen sie stark auf und gehören somit eindeutig in die Spitzengruppe. Im Heimspiel besinnen wir uns auf unsere Stärken und wollen weiter siegreich bleiben. Das Spiel erfordert höchste Konzentration und eine gute Tagesform“, kennt Eimbeckhausens Trainer Michael Wehmann den Schlüssel zum Erfolg. Im Spitzenspiel werden Mike Hoffman (verletzt) und Abdo Usso (beruflich verhindert) ausfallen. Die Hamelner fiebern dem Anstoß unter Flutlicht entgegen. „Wir genießen den Moment und freuen uns über den guten Start zu Saisonbeginn. Die Mentalität der Spieler ist prima. Sie sind hungrig und wehren sich gegen jeden möglichen Punktverlust. Den Beweis liefert der Fakt, dass wir in jedem bisherigen Spiel einen Rückstand noch in einen Sieg gebogen haben. Darauf können wir als Momentaufnahme stolz sein, müssen diese Mentalität allerdings auch am Donnerstag gegen Eimbeckhausen wieder an den Tag legen“, fordert Hamelns sportlicher Leiter Jan Christoph von seinem Team. Über den kommenden Gegner hat Christoph nur lobende Worte. „Michael Wehmann hat sein Team in den letzten Jahren vom Abstiegskampf in die Führungsriege der Kreisliga entwickelt, wofür ihm großer Respekt gebührt. Seine Mannschaft gehört zu den Teams, die stets taktisch diszipliniert und unangenehm zu bespielen sind. Die Defensive und kompakte Spielweise in Verbindung mit schnell vorgetragenen Kontern und Dominik Trotz als dem Dominator der Liga auf seiner Position, ist ein ganz dickes Brett, welches es zu Bohren gilt“, weiß Christoph und führt weiter aus: „Allerdings hat unsere Mannschaft allen Grund, mit breiter Brust in das Spiel zu gehen und Eimbeckhausen einen harten Kampf zu liefern. Wir haben die Qualität, jederzeit zwei bis drei Tore erzielen zu können. Aufgrund des Heimrechts und der Eingespieltheit der Mannschaft ist der Gegner in der leichten Favoritenrolle. Wir werden alles geben, um Zählbares mit nach Hameln zu nehmen, damit wir mit positiver Stimmung am Freitag unseren Mannschaftsabend verbringen können.“

BW Tündern U23 – VfB Hemeringen (Donnerstag, 19 Uhr).

Tünderns U23 muss im Heimspiel gegen Hemeringen auf Gianluca Bekedorf, Niklas Berndt, Dominik Hermann und Flamur Dragusha (alle verletzt) verzichten. „Da fällt schon fast die komplette Offensive aus. Deshalb geht der Dank erst einmal an unsere erste Herren und A-Jugend. Die Zusammenarbeit klappt super. Umso wichtiger, das auch die zuletzt gesperrten Ayman Kamal und Mohammed Avci wieder dabei sind. Das gibt wieder mehr Möglichkeiten. Genau so wichtig war und ist, dass Spieler wie Dennis Kiessig die Position im offensiven Mittelfeld bisher top übernommen haben“, freut sich Tünderns Trainer Alexander Liebegott. Mit neun Punkten aus vier Spielen sitzen die „Schwalben“ dem Führungsduo Preussen und Eimbeckhausen im Nacken. „Sollten wir jetzt gegen Hemeringen nachlegen, würden wir uns schon einmal ein kleines Punktepolster auf Platz fünf holen. Wir wollen natürlich zu Hause gewinnen, wissen aber auch, um die Stärke des Gegners. Man darf Hemeringen nie unterschätzen. Sonst wird man ganz schnell auf den Boden der Tatsachen geholt. Die Jungs müssen da weitermachen, wo sie gegen Azadi Hameln aufgehört haben. Dann sind wir guter Dinge, dass es mit dem nächsten Heimdreier was wird“, gibt Liebegott die Marschroute vor. Die Gäste feierten zuletzt gegen den MTSV Aerzen II einen wichtigen Erfolg. „Wir spielen gegen das absolute Schwergewicht der Staffel. Das Team von Alexander Liebegott verfügt über sehr viel individuelle Klasse und ist klarer Favorit in dem Spiel“, weiß VfB-Sprecher Peter Reese. Die Elf von Marco Blana hat nach dem ersten Saisonsieg wieder etwas in die Spur gefunden und Selbstvertrauen getankt. „Man hat gesehen, dass mit Leidenschaft und Einsatz auch wieder Erfolge einkehren und diese Tugenden werden auch am Donnerstag gefragt sein. Wichtig wird sein, die Räume eng zu machen und die Gäste frühzeitig am Spielaufbau zu hindern. Wenn dies gelingt, kann man mit etwas Glück auch hier etwas mitnehmen“, zeigt sich Reese kämpferisch.

TSV Großenwieden – MTSV Aerzen II (Donnerstag, 19 Uhr).

Der Aufsteiger aus Großenwieden kassierte am letzten Spieltag gegen den FC Preussen eine knappe 2:3-Niederlage. „Wir sind auf Wiedergutmachung aus. Gegen Aerzen wollen wir mit voller Konzentration in die Partie gehen und natürlich wieder siegen“, hat Großenwiedens Co-Trainer Rassan Abdi den zweiten Dreier fest eingeplant. Bei diesem Unterfangen ist der zuletzt fehlende Bujamin Kiki wieder dabei. „Er spielt in unserem System eine wichtige Rolle“, weiß Abdi. Dagegen wird Baris Demirkaya ausfallen. Zudem ist der Einsatz von Denis Anklam noch gefährdet. „Die Begegnung wird intensiv. Beide Mannschaften werden kämpfen und sich gegenseitig viel abverlangen. Wir gucken nicht auf die Tabellensituation. Für uns zählt, dass wir als Mannschaft die drei Punkte holen wollen“, erläutert Abdi. Mit einem Zähler nach vier Partien stehen die Hummetaler bereits unter Zugzwang. „Wir dürfen die Leistung vom Wochenende nicht wiederholen. Sonst werden wir in Großenwieden untergehen. Sie sind offensiv eine der besten Mannschaften in unserer Staffel“, weiß Aerzens Trainer Oliver Kosowski und ergänzt: „Wir bekommen viel zu einfache Gegentore und vorne machen wir unser Chancen einfach nicht. Da die Festspielregel jetzt so langsam greift, werden wir personell nicht mehr viel bieten können.“
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Autor des Artikels

Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
Mobil 0175 / 2578855
schnorfeil@awesa.de


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