30.03.2019 20:07

Kreisliga


Brisanter Auftakt endet 1:1 – Umstrittene Rote Karte & Strafstoß

Meyer findet Schiedsrichter-Entscheidungen „nicht nachvollziehbar“ / Emmerthal 65 Minuten in Unterzahl
Luca Garbsch TSG Emmerthal Kopfbild
Luca Garbsch erzielte in Unterzahl das 1:0 für Emmerthal.

TSG Emmerthal - TSV Nettelrede 1:1 (1:0). 

Emmerthals Trainer Stephan Meyer war nach dem 1:1-Remis gegen den TSV Nettelrede stocksauer: „Es gab zwei Szenen, in denen der Linienrichter die gesamte Partie entscheidet. Das war für mich einfach nicht nachvollziehbar.“ Doch der Reihe nach: Von Beginn an merkte man den beiden Kontrahenten die fehlende Spielpraxis nach der langen Winterpause an. Die spielerisch starken Nettelreder fanden lange Zeit keine Lösungen, um Emmerthal vor ernste Probleme zu stellen. Die Hausherren hielten mit starkem Kampf und Einsatzbereitschaft dagegen. Zwar hatte Nettelredes David Engelbrecht frei durch bereits nach 180 Sekunden den Torschrei auf den Lippen, doch brachte das Leder nicht im Tor unter. In der Folgezeit fing sich Emmerthal und stand kompakter. Nach knappen 20 Minuten brachte Andrei Vorrat eine Hereingabe scharf in den TSV-Strafraum, doch verpasste Luca Garbsch am langen Pfosten um Haaresbreite. Acht Minuten später setzte es für Meyer einen ersten Aufreger: „Ein Foul an Hannes Moritz Bindseil im Mittelfeld wurde nicht geahndet, woraufhin mein Spieler auf dem Boden liegend fluchte. Weil der Linienrichter daraufhin die Fahne hob und meinte, Hannes habe beleidigt, sah mein Spieler die Rote Karte und wir durften 65 Minuten in Unterzahl spielen“, skizzierte Meyer die Szene. Dabei brachte der Platzverweis dem Emmentaler Spiel keinen Abbruch. Fünf Minuten später hielt Nettelredes Keeper Niklas Herfeld einen sehenswerten Freistoß aus 16 Metern von Vorrat sehenswert, doch hatte „Torjäger“ Luca Garbsch nach dem Abpraller leichtes Spiel und staubte zur umjubelten Führung ab.

Meyer erzielt Ausgleich

Zwei Minuten vor dem Kabinengang vergab Vorrat die beste Chance zur Doppelführung, als er aus fünf Metern den Ball mit seinem schwächeren Fuß nicht richtig traf. Im zweiten Durchgang schienen die Gäste geweckt worden zu sein und dominierten das Spielgeschehen. Doch fehlten lange Zeit für den möglichen Ausgleich die zwingenden Einschussgelegenheiten. Nach 68 Minuten war es dann soweit: Niclas Meyer zeigte vom Punkt aus keine Nerven und stellte die Partie wieder auf Null. „Ob das ein Elfmeter war, mag ich gar nicht beurteilen. Doch steht der Schiedsrichter sechs Meter daneben und lässt weiterspielen. Dadurch, dass der Linienrichter aus vierzig Metern ein Foul erkennt, gibt es den Elfmeter. Für mich war das die zweite nicht nachzuvollziehende Entscheidung, die uns um den Lohn gebracht hat“, ärgerte sich Meyer. In der Folge blieb die TSG durch schnelles Konterspiel gefährlich. Vierzehn Minuten vor Schluss setzte Kartal Özbek sich in einem solchen Gegenangriff über den Flügel durch, doch schoss Teamkollege Gökhan Akdogan in der Mitte völlig frei über das TSV-Gehäuse. Auf der anderen Seite verpasste David Engelbrecht den „Lucky Punch“ der Gäste, als sein Kopfball nur knapp am TSG-Gehäuse vorbeiging, sodass es bei der Punkteteilung blieb. „Ich bin stolz darauf, dass die Jungs gegen einen so spielstarken Gegner einen solchen Fight geliefert haben“, resümierte Meyer.
Tore: 1:0 Luca Garbsch (30.), 1:1 Niclas Meyer (68./Strafstoß).
Besonderes: Rote Karte für Hannes Bindseil (25.).
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Autor des Artikels

Niklas Köhne
Niklas Köhne
Niklas ist Freier Mitarbeiter und vor allem am Wochenende im Bereich Fußball und Handball für das Team AWesA im Einsatz.
Telefon:
info@awesa.de


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