11.11.2018 18:41

Kreisliga


6:0 im Topspiel: Hagen bereitet Gasde torreichen Abschied!

Emmerthal siegt im Gemeinde-Derby / Reese: „Müssen im Winter unsere Hausaufgaben machen“
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Derbysieger und die Abstiegszone vorerst verlassen: Emmerthal feierte einen gelungenen Abschied in die Winterpause.

Germania Hagen – MTV Lauenstein 6:0 (2:0).

Gelungener Abschied für Hagens Coach Philipp Gasde! Beim 6:0-Erfolg gegen den MTV Lauenstein sorgten Georgios Konstantinidis und Marcus Middel schon früh für klare Verhältnisse, ehe die Hausherren im zweiten Durchgang noch vier weitere Treffer nachlegten. Erneut waren Konstatinidis und Middel erfolgreich, die restlichen beiden Tore markierten Philipp Sölter sowie Florian Büchler und bescherten ihrem scheidenden Trainer somit den 15. Sieg im 16. Spiel. „Das war zum Abschied von Philipp ein eindeutiges und gutes Spiel von uns. Lauenstein hatte keine wirkliche Torchance“, freute sich Hagens Sprecher Nils Lippert über die Leistung seines Teams. „In der ersten Halbzeit war das Spiel im letzten Drittel zwar noch verbesserungswürdig, das haben wir nach der Pause aber besser gemacht und uns viele Möglichkeit heraus gespielt“, so Lippert, der abschließend einen kurzen Ausblick auf den „Fahrplan“ in Sachen Trainerentscheidung gab. „Wir sitzen nächste Woche im Vorstand zusammen und werden alles in Ruhe besprechen. Da jetzt Winterpause ist, haben wir da keinen Stress. Außerdem trainiert Philipp die Mannschaft ja noch bis Ende des Jahres weiter.“
Tore: 1:0 Georgios Konstantinidis (5.), 2:0 Marcus Middel (14.), 3:0 Konstantinidis (52.), 4:0 Philipp Sölter (74.), 5:0 Middel (76.), 6:0 Florian Büchler (88.).
 

SG Flegessen – SpVgg. Bad Pyrmont II 2:1 (1:0).

Nach den Auswärtssiegen in Emmerthal und Eimbeckhausen setzte sich die SG Flegessen zu Hause gegen die Bad Pyrmonter Landesliga-Reserve durch und feierten den dritten Erfolg in Serie. Entscheidender Mann war mal wieder Torjäger Lukas Nowag, der fünf Minuten vor dem Ende den 2:1-Siegtreffer erzielte. „Insgesamt ist der Sieg ein bisschen glücklich, das ist aber auch egal. Pyrmont hatte die bessere Spielanlage und auch mehr Ballbesitz. Wir haben aber eine kämpferisch geschlossene Leistung abgerufen“, erklärte SG-Trainer Dirk Heyder, der im ersten Durchgang eine chancenarme Partie sah. Eine der wenigen Einschussmöglichkeiten nutze dann Flegessens Christian Kracht kurz vor der Pause zum 1:0-Führungstreffer. Nach dem Wiederanpfiff waren es dann allerdings die Gäste, die mit viel Schwung aus der Kabine kamen und sich einige Chancen erspielten. Letztlich war es Paul Schwientek vorbehalten, die Überlegenheit der Kurstädter mit dem 1:1 zu belohnen. „Über ein oder zwei Gegentore mehr hätten wir uns in dieser Phase nicht beschweren dürfen. Wir haben auch unsere Konter nicht gut genug ausgespielt“, so Heyder, der sich in der Schlussphase aber auf seinen Goalgetter verlassen konnte. Im direkten Duell mit Pyrmonts Keeper Luis Willl behielt Nowag die Nerven uns netzte überlegt zum 2:1 ein. Mit 18 Punkten rangiert der Aufsteiger nun auf dem zehnten Tabellenplatz und hat fünf Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze. Kurios: Trotz der Niederlage machten die Kurstädter einen Platz gut und überwintern dank Lauensteins 0:6-Pleite auf Rang drei in Hameln-Pyrmonts höchster Spielklasse.
Tore: 1:0 Christian Kracht (42.), 1:1 Paul Schwientek (58.), 1:2 Lukas Nowag (85.).
 

TSV Nettelrede – WTW Wallensen 1:1 (1:1).

Im Nordkreis teilten sich der TSV Netterede und der WTW Wallensen beim 1:1-Unentschieden die Punkte. „Wir haben stark angefangen und sind verdient in Führung gegangen. Nach dem 1:0 durch Maik Vogt haben wir aber zu wenig gemacht und Wallensen kam zu guten Möglichkeiten. Da haben wir um den Ausgleich gebettelt“, berichtete Nettelredes Sprecher Niklas Herfeld, der zwei gute Chancen der Gäste zunächst stark parierte, aber in der 33. Minute gegen Mirko Wulfs Ausgleichstreffer machtlos war. „In der zweiten Halbzeit kamen wir gut aus der Kabine und hatten mehr vom Spiel. Es gab aber keine zwingenden Chancen mehr, was auch mit der Leistung des Schiedsrichters zu tun hatte. Da waren einige komische Entscheidungen dabei und es gab viele Unterbrechungen. Darunter hat dann auch das Spiel gelitten“, analysierte Herfeld abschließend. 
Tore: 1:0 Maik Vogt (10.), 1:1 Mirko Wulf (33.).
 

FC Latferde – TSG Emmerthal 1:3 (1:1).

Im Gemeinde-Duell hatte der Gast aus Emmerthal das bessere Ende auf seiner Seite und konnte den Abstand auf die Abstiegszone auf sieben Zähler ausbauen. Am Ende der Tabelle überwintern dagegen die Gastgeber, die punktgleich mit dem Schlusslicht aus Aerzen auf dem vorletzten Rang liegen. „Es war ein Derby mit Leidenschaft und vielen Zweikämpfen. Das Ergebnis geht auch so in Ordnung. Wenn Emmerthal die Konter besser ausspielt, hätten es auch ein oder zwei Tore mehr sein können“, zeigte sich Latferdes Übungsleiter Alexander Liebegott als fairer Verlierer. In einer umkämpften und intensiven Begegnung trug sich Emmerthals Luca Garbsch als erster in die Torjägerliste ein. Jedoch egalisierte Yannic Bohne die Gästeführung noch vor der Pause, sodass beim Stand von 1:1 die Seiten gewechselt wurden. In der 55. Minute schwächten sich die Gastgeber dann selbst, nachdem Christoph Pätzold mit Gelb-Rot zum Duschen geschickt wurde. Die zahlenmäßige Überlegenheit nutzte dann nur fünf Zeigerumdrehungen später Tony Deck zur erneuten Gästeführung, ehe der eingewechselte Jean-Pierre Albe in der Schlussminute den 3:1-Endstand herstellte. ‚Bis auf einen Freistoß hatten wir keine großen Chancen. In der Offensive machen wir momentan zu viele Fehler“, haderte Liebegott nach der Partie mit dem Spielaufbau seines Teams.
Tore: 0:1 Luca Garbsch (21.), 1:1 Yannic Bohne (34.), 1:2 Tony Deck (60.), 1:3 Jean-Pierre Albe (90.).
Besonders: Gelb-Rot für Latferdes Christoph Pätzold (55.) und Jannik Borchers (90.).
 

VfB Hemeringen – FC Preussen Hameln 1:3 (0:0).

Der VfB Hemeringen hat es verpasst, den Abstand auf die beiden Abstiegsplätze zu vergrößern. Mit 14 Punkten liegt die Elf von Trainer Marco Blana nur ein Pünktchen vor Aerzen II und Latferde. „Die erste Halbzeit war recht ausgeglichen, Preussen war aber etwas besser“, beschrieb Hemeringens Sprecher Peter Reese die ersten 45 Minuten, in denen sowohl Jan Wiwiorra als auch Benjamin Kobert ihre Teams mit guten Paraden vor dem Rückstand bewahrten. In der zweiten Halbzeit war es dann Tolga Candir, der vom Elfmeterpunkt keine Nerven zeigte und die Kreisstädter mit 1:0 in Front brachte. Den zweiten Treffer des Klose-Teams markierte dann Jonas Schulze und stellte die Weichen endgültig auf „Auswärtssieg“. In der Schlussphase versuchten die Gastgeber noch mal alles, um den Zwei-Tore-Rückstand zu egalisieren, mehr als das 1:2 per Handelfmeter von Maximilian Ringleff sprang jedoch nicht heraus. Auf der anderen Seite zeigte Schiedsrichter Udo Schünemann kurz vor dem Abpfiff zum dritten Mal auf den Punkt, sodass sich auch Patrick Deschlmaier noch in die Torschützenliste eintragen konnte. „Der Sieg von Preussen ist verdient. Insgesamt haben wir zu wenig gemacht. Die Mannschaft wirkte heute gehemmt, sie hat nicht das abgerufen, was sie kann. Jetzt stehen wir unten drin und müssen im Winter unsere Hausaufgaben machen“, berichtete Reese, der Hamelns Jonas Schulze eine starke Leistung bescheinigte.
Tore: 0:1 Tolga Candir (52./Strafstoß), 0:2 Jonas Schulze (69.), 1:2 Maximilian Ringleff (90./HE), 1:3 Patrick Deschlmaier (90.).  
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