25.09.2016 18:33

Kreisliga


4:2 gegen Preussen: WTW jetzt Zweiter!

Bad Pyrmont II schlägt Lauenstein / Eimbeckhausen holt ersten Saisonpunkt gegen Emmerthal
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Benjamin Edeler WTW Wallensen Kopfbild
Wallensens Benjamin Edeler sorgte für die Entscheidung gegen Preussen Hameln. 

WTW Wallensen – FC Preussen Hameln 4:2 (3:0).

„Diesmal wollten wir es besser machen als in Bad Pyrmont. Da haben wir 3:0 zur Pause geführt und das Spiel noch 3:4 verloren“, lachte WTW-Sprecher Thomas Schütte nach Abpfiff. Grund zum Lachen hatte Schütte allemal. Durch den Sieg gegen die Preussen aus Hameln zogen die Ostkreisler am direkten Konkurrenten vorbei und belegen nunmehr den Relegationsplatz. Ein Doppelschlag in den ersten sieben Minuten legte den Grundstein für den Erfolg: Mirko Wulf und Benjamin Edeler waren die Torschützen. „Normalerweise wird uns ja zugeschrieben, dass wir die Anfangsphase verpennen. Diesmal hat allerdings Preussen verschlafen“, so Schütte. Auch im Anschluss bestimmten die Hausherren das Duell. Direkt vor der Halbzeit erzielte Alexander Leidner per Freistoß das 3:0. Laut Schütte ein haltbarer Schuss: „Der kam ziemlich mittig. Den kann man halten.“ Doch die Elf von Marcel Pöhler und Ansgar Stelzer war noch nicht geschlagen. Nach dem Kabinengang erwischten die 07er den besseren Start. Erst köpfte Jacek Jerszynski sehenswert zum 1:3 ein – und dann schoss Imam Al-Bardawil die Hamelner wieder in Schlagdistanz. „Diesmal hat unser Keeper Dominik Heintz nicht gut ausgesehen. Bei dem Schuss hat er sich verschätzt, das hat er nach Abpfiff auch selbst eingesehen“, meinte Schütte. Zwischendurch schwächten sich die Gäste durch einen Platzverweis für Fabio Mercia jedoch selbst. „Da kann er froh sein, dass es nur Gelb-Rot gab. Aus meiner Sicht war es eine Tätlichkeit und damit glatt Rot. Leider haben wir mit der Überzahl im Rücken nicht so clever agiert, wie ich es mir gewünscht hätte. Preussen hat weiter auf den Ausgleich gedrängt“, fuhr „Mr. WTW“ fort. Die Entscheidung markierten aber die Wallenser: Benjamin Edeler wurde im Strafraum gefoult – den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst. Nach Abpfiff hätte es laut Schütte noch unschöne Szenen gegeben: „Die Preussen haben den Schiedsrichter belagert und den einen oder anderen Spruch geäußert. Daraufhin mussten zwei Leute von uns den Unparteiischen in die Kabine begleiten.“ Insgesamt sei der Sieg für Wallensen verdient gewesen. „Auch wenn wir uns zwischendurch etwas blöd angestellt haben“, lachte Schütte abschließend.
Tore: 1:0 Mirko Wulf (4.), 2:0 Benjamin Edeler (7.), 3:0 Alexander Leidner (45.), 3:1 Jacek Jerszynski (49.), 3:2 Imam Al-Bardawil (57.), 4:2 Benjamin Edeler (81./Strafstoß).
Besonderes: Gelb-Rote Karte für Hamelns Fabio Mercia (53.).

SpVgg. Bad Pyrmont II – MTV Lauenstein 3:2 (1:0).

Bad Pyrmont bleibt voll im Rennen der Kreisliga-Topgruppe. Mit dem Sieg gegen Lauenstein sind die Kurstädter nunmehr punktgleich mit Preussen Hameln! „Wir wollen das so lange genießen, wie es geht. Wir haben uns diese bisher starke Saison hart erarbeitet. Das Ziel war der einstellige Tabellenplatz. Mal sehen, wo uns die Reise hinführt. Wobei wir aktuell viele Heimspiele haben. Es wird eine harte Rückrunde“, freute sich Pyrmonts Sprecher Patrick Roefs. Die Hausherren erwischten einen wesentlich besseren Start. „Wir haben Lauenstein keine Möglichkeit geboten, sein Spiel zu entfalten. Die wussten sich in der ersten Halbzeit nur mit langen Bällen zu helfen“, analysierte Roefs. Bereits in der siebten Minute ging die Spielvereinigung in Front: Roefs lief einen Konter über links, bediente Ogus Öctem und der erzielte das 1:0. Weitere Chancen ließen Öctem und Jan Kutsch allerdings liegen. „Im zweiten Durchgang sind wir wieder super aus der Kabine gekommen und haben konsequent an die erste Halbzeit angeknüpft“, so Roefs. Nur 180 Sekunden nach Wiederanpfiff stand es 2:0: Marcus Middel stand nach einem unzureichend geklärten Eckball am langen Pfosten und erzielte die Doppelführung per Direktabnahme. „Danach hat man gemerkt, dass uns langsam die Luft ausging. Die hohen Temperaturen und unser Laufpensum waren sehr anstrengend. Es war ein Knick im Spiel“, wusste Roefs. Die Konsequenz: Linus Zorn erzielte den Anschlusstreffer. Trotz schwindender Kräfte hatte Bad Pyrmont die perfekte Antwort parat: Roefs schlug einen Seitenwechsel zu Middel, der dribbelte einen Lauensteiner aus und markierte die Vorentscheidung – scheinbar. Denn Lauensteins Sören Kirchenbauer vollendete einen sehenswerten Konter zum 2:3 und hatte kurz vor Schluss sogar das Unentschieden auf dem Fuß. „Da müssen wir uns bei Tjark Key bedanken, dass er den überragend gehalten hat“, atmete Roefs abschließend durch.
Tore: 1:0 Ogus Öctem (7.), 2:0 Marcus Middel (48.), 2:1 Linus Zorn (71.), 3:1 Middel (76.), 3:2 Sören Kirchenbauer (80.).
Besonderes: Gelb-Rot für Pyrmonts Maximilian Deppe (90.).

TSV Klein Berkel – SV Eintracht Afferde 0:8 (0:2).

Die Afferder Eintracht hat die nächste Auswärtshürde souverän gemeistert. Dank der zeitgleichen Niederlage von Preussen Hameln, im Verfolger-Duell in Wallensen, hat die Harland-Elf jetzt den Vorsprung auf drei Zähler ausgebaut. Dabei haben die Gäste noch eine Partie weniger absolviert ald das Verfolgerfeld. „25 Minuten haben wir gegen Afferde gut mitgehalten“, analysierte Klein Berkels Trainer Thomas Pernath und ergänzte: „Ich bin maßlos enttäuscht wie wir uns in der zweiten Halbzeit präsentiert haben. So muss man sich nicht aufgeben. Darüber werden wir am Dienstag beim Training sprechen. Man kann gegen Afferde verlieren, aber wie ist die Frage.“ Beim Seitenwechsel lagen die Gäste nach den Treffern von Jan Lange und Chris Lochwitz mit 2:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel schraubten dann Jörn Harland (4), Philipp Thiemer und erneut Lange das Ergebnis auf 8:0 in die Höhe. „Afferde spielt schon einen super schnellen Ball. Ich kann die Mannschaft nur loben. Die Meisterschaft führt in diesem Jahr nur über Afferde“, vermutet Pernath.
Tore: 0:1 Jan Lange (28.), 0:2 Chris Lochwitz (39.), 0:3 Philipp Thiemer (55./Strafstoß), 0:4 Jörn Harland (75.), 0:5 Harland (76.), 0:6 Lange (86.), 0:7 Harland (88.), 0:8 Harland (90.).
 

VfB Eimbeckhausen – TSG Emmerthal 1:1 (1:1).

Jetzt hat auch der VfB Eimbeckhausen den ersten Punkt auf dem Konto. Im neunten Saisonspiel erreichten die Nordkreisler gegen die TSG Emmerthal zumindest ein Remis. „Ich bin mit dem Ergebnis durchaus zufrieden. Die Mannschaft hätte sich über die komplette Spielzeit aber auch den Sieg verdient gehabt“, blickte VfB-Trainer Frank Arndt auf die 90 Minuten zurück.mMitte des ersten Durchgangs gingen die Gastgeber in Front. Matthias Thiele wurde im TSG-Strafraum gefoult und verwandelte den Elfmeter selbst zum Führungstreffer. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer. Bereits 300 Sekunden später war Emmerthals Tony Deck zur Stelle und erzielte den Gleichstand. „Das 1:1 zur Halbzeitpause war auch das gerechte Ergebnis. Die Mannschaft hat die Vorgaben heute gut umgesetzt. Das war mit Abstand das beste Spiel von uns“, freute sich Arndt. 15 Minuten waren in Durchgang zwei gespielt, da ließ Eimbeckhausens Alexander Tschöpe eine gute Chance ungenutzt. Zehn Minuten später hatte die Osmani-Elf den Torschrei schon auf den Lippen. Ein Schuss landete aber nur an der Querlatte. So blieb es bis zum Ende beim Remis. „Wir waren in der zweiten Halbzeit schon das überlegende Team“, so Arndt, der „Aushilfskeeper“ Marc Hartmann und Abwehrchef Andreas John ein Sonderlob aussprach.
Tore: 1:0 Matthias Thiele (23./Strafstoß), 1:1 Tony Deck (28.).

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