01.10.2026 08:57
1. Kreisklasse
Zehnter Sieg in Serie: 22-Meter-Freistoß bezwingt tapfere Salzhemmendorfer
Azadi bleibt an der Spitze der 1. Kreisklasse / Bergen: „Haben in den ersten Minuten sehr gut die Räume eng gehalten"

Der Freistoß-Spezialist bei Azadi traf wieder nach einem ruhenden Ball: Denis Anklam.
BW Salzhemmendorf II – SV Azadi Hameln 2:4 (1:3).
Spitzenreiter Azadi behielt auch im vorgezogenen Duell am Mittwochabend die Oberhand und feierte den zehnten Sieg in Folge. Das Spiel zwischen der Reserve von BW Salzhemmendorf und dem Aufstiegsaspiranten aus Hameln startete wie erwartet: Die Hausherren stellten sich tief in die eigene Hälfte, überließen den Gästen den Ball und konzentrierten sich auf eine kompakte Defensive. „Wir haben in den ersten Minuten sehr gut die Räume eng gehalten und immer wieder gut verschoben“, berichtete BW-Sprecher Finn Bergen. Die ersten Konterchancen blieben jedoch ungenutzt und so ging Azadi in der 21. Minute durch Lenard Gallapeni in Führung. „Das war aus unserer Sicht leicht abseitsverdächtig, aber wir haben trotzdem weitergespielt“, so Bergen. Kurz darauf legte Denys Rozum (28.) für die Gäste nach. Doch Salzhemmendorf gab sich nicht auf. Yanis Ruhnow markierte in der 31. Minute den 1:2-Anschlusstreffer, nachdem Azadi den Ball im Vorfeld nicht richtig klären konnte. „Da war kurz wieder alles offen, aber dann hat Azadi wieder zugeschlagen“, erklärte der BW-Sprecher. David Wischnewski stellte noch vor der Pause den alten Abstand wieder her (42.).
22-Meter-Freistoß bringt Entscheidung
Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Partie ausgeglichener. „Wir haben uns sehr gut reingefunden und es war nicht mehr so hektisch“, so Bergen. Salzhemmendorf ließ weniger zu und agierte kompakter, doch in der Offensive fehlte die letzte Durchschlagskraft. Die Gäste hatten durch Konter immer wieder Möglichkeiten, den Deckel draufzumachen, verpassten dies jedoch. In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend: Linus Friedemann traf in der 90. Minute zum 2:3, was bei den Hausherren noch einmal kurz Hoffnung aufkommen ließ. „Da dachten wir, da geht vielleicht noch was“, erklärte der BW-Sprecher. Doch Azadi antwortete prompt: Denis Anklam sorgte in der Nachspielzeit für den 4:2-Endstand. „Die Entscheidung war ein Freistoß aus 22 Metern. Da haben wir nicht clever genug verteidigt“, resümierte Bergen. Trotz der Niederlage zeigte er sich zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Ich muss meine Mannschaft loben. Wir haben in dieser schwierigen Phase ein gutes Spiel gemacht. Die Qualität von Azadi hat am Ende den Unterschied gemacht.“
Tore: 0:1 Lenard Gallapeni (21.), 0:2 Denys Rozum (28.), 1:2 Yanis Ruhnow (31.), 1:3 David Wischnewski (42.), 2:3 Linus Friedemann (90.), 2:4 Denis Anklam (90. +1).
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