„Am Freitag spielen wir gegen den Tabellenfünften Germania Reher. Das wird ein hartes Stück Arbeit für uns. Gegen Reher gehen wir als krasser Außenseiter in dieses Spiel und müssen versuchen, die starke Offensive irgendwie in den Griff zu bekommen. Leider können wir mal wieder nicht auf unseren kompletten Kader zurückgreifen. Die Mannschaft stellt sich im Moment fast von alleine auf durch Urlauber und Verletzte.“
„Was für ein geiles Spiel gegen Azadi. Natürlich ist es bitter, dass wir uns am Ende nicht belohnt haben, denn gerade in der zweiten Halbzeit hatten wir genügend Möglichkeiten. Aber was die Jungs auf den Platz gebracht haben, war genau das, was wir sehen wollen. Man konnte ihnen die Flammen in den Augen förmlich ansehen – jeder wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen. Jetzt geht es auswärts nach Marienau. Die Duelle dort waren in der Vergangenheit meistens eng und torreich, deshalb stellen wir uns wieder auf ein intensives Spiel ein. Wenn wir aber mit derselben Leidenschaft und Einstellung auftreten wie gegen Azadi, müssen wir vor keinem Gegner Angst haben. Die Marschroute ist deshalb klar: Wir wollen die drei Punkte mit nach Reher nehmen und direkt eine neue Siegesserie starten.“
MTSV Aerzen II – FC Bad Pyrmont Hagen II (Freitag, 19.30 Uhr).
„Wäre für uns ein Bonus, Punkte zu bekommen“
„Am Freitag stellt sich eines der Spitzenteams bei uns im Stadion vor. Mit Bad Pyrmont Hagen II kommt ein ziemlicher Brocken auf uns zu, gegen den es zu bestehen gilt. Gegen die Mannschaften von oben wäre es für uns ein Bonus, Punkte zu bekommen, da brauchen wir uns nichts vorzumachen. Aber auch das Spiel muss erstmal gespielt werden. Wenn wir etwas holen wollen, gilt es, an die Grenze zu gehen und alles zu geben. Ich hoffe, dass wir da wieder hinkommen, denn im letzten Spiel war das nicht so. Aber das haben wir abgehakt und jetzt wartet eine neue Herausforderung. Personell werden mit Max Dobisha und Marcel Spatz zwei wichtige Spieler verletzt fehlen, dafür kehren Nico Walter und Niklas Gehring gut erholt aus dem Urlaub wieder zurück.“
„Wieder Freitagabend, wieder Flutlicht-Fight und hoffentlich wieder drei Punkte“
„Nach letzter Woche Freitag geht es diese Woche genauso weiter. Wieder Freitagabend, wieder Flutlicht-Fight und hoffentlich wieder drei Punkte! Wenn man mal auf den bisherigen Saisonverlauf schaut bei Aerzen, haben sie bis auf das letzte Spiel gegen Preussen immer knapp gewonnen oder knapp verloren. Gerade diesbezüglich gehe ich Freitag von einer unangenehmen Aufgabe in Aerzen aus. Es heißt wieder, 90 Minuten hellwach zu sein, da Aerzen gerade in der zweiten Halbzeit meist noch gefährlicher ist und die Tore erzielt. Aerzen macht es den meisten Gegner schwierig, da sie als Kollektiv hinten kompakt stehen und auf die Fehler der Gegner lauern. Das bedeutet, wir müssen an die zweite Halbzeit vom Marienau-Spiel anknüpfen, wo wir den Ball schnell laufen lassen haben, Konter frühzeitig unterbunden haben und spielerisch die Lösungen nach vorne gefunden haben. Dann mache ich mir keine Bedenken, die nächsten drei Punkte einzufahren. Personell müssen wir schauen, wer wieder dazu stößt oder wer ausfällt.“
TSV Nettelrede II – SV Germania Beber-Rohrsen (Sonntag, 12.30 Uhr).
„Mit Gewitter, Starkregen, Windböen und Überschwemmung zu kämpfen“
„Am Sonntag ist unser Nachbar aus Beber zu Gast. Die Tabellensituation und die jeweilige Formkurve könnten nicht unterschiedlicher sein. Während momentan die Sonne im vollen Glanze in Beber strahlt, haben wir mit Gewitter, Starkregen, Windböen und Überschwemmung zu kämpfen (lacht). All dies sollte den Jungs jedoch egal sein, wenn um 12.30 Uhr der Ball rollt, denn wo könnte es schöner sein, für eine Überraschung zu sorgen, als im Spiel gegen den Nachbarn und verlustpunktfreien Tabellenführer? Die letzte Saison hat gezeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, Beber zu ärgern und Paroli zu bieten (1:1 und 2:2, Anm. d. Sprechers), trotz des am Ende deutlichen Abstands in der Tabelle. Ich gehe davon aus, dass Beber uns am Sonntag von Anpfiiff an direkt unter Druck zu setzen versucht, um direkt für klare Verhältnisse zu Sorgen. Wichtig wird für uns daher sein, in der Defensive dagegenzuhalten und sicher zu stehen. Danach sehen wir, was für uns vielleicht in der Offensive möglich ist. Personell sieht es leider nach wie vor nicht rosig aus, in ganz kleinen Schritten kommen ein paar Langzeitverletzte zurück. Immerhin hatten wir letztes Wochenende drei Auswechselspieler zur Verfügung, das hatten wir lange nicht mehr. Ein endgültiger Kader wird aber voraussichtlich erst am Samstagabend stehen. Normalerweise würde ich - gerade in einem Derby - nicht so tief stapeln, in unserer momentanen Situation wäre ich jedoch schon mit einem Punktgewinn zufrieden.“
„Die Jungs sind alle bis in die Haarspitzen motiviert“
„Am Sonntag ist das langersehnte Derby und wir sind diesmal besonders heiß! In der vergangenen Saison haben wir gegen Nettelrede zweimal unentschieden gespielt. Beide Spiele haben sich für uns am Ende allerdings eher wie Niederlagen angefühlt. Genau deshalb ist die Motivation bei uns in diesem Jahr noch einmal größer, es diesmal besser zu machen. Im Derby kann aber alles passieren, weshalb die aktuelle Tabellensituation für uns überhaupt keine Rolle spielt. Wir wissen, was uns erwartet, und wissen auch, worauf wir bei Nettelrede achten müssen. Insbesondere da sie unter ihren eigenen Erwartungen stehen, werden sie ebenfalls besonders motiviert sein, den Bock im Derby umzustoßen. Anscheinend haben sie einige Ausfälle zu verkraften, daher werden sie sich sicherlich aus der ersten Herren verstärken. Das ändert für uns jedoch nichts an unserer Herangehensweise: Wir konzentrieren uns auf unsere eigenen Stärken und wollen unser Spiel auf den Platz bringen. Nicht nur fußballerisch sondern auch von der Mentalität her wollen wir an die letzten Spiele anknüpfen. Personell können wir bis auf zwei Spieler nahezu aus dem Vollen schöpfen. Die Jungs sind alle bis in die Haarspitzen motiviert und wissen, worum es in diesem Derby geht. Unser Ziel ist daher klar: Wir wollen alles auf dem Platz lassen, die drei Punkte mit nach Beber nehmen und den achten Sieg in Folge einfahren.“
SSG Halvestorf II – FC Preussen Hameln II (Sonntag, 12.30 Uhr).
„Den Keller den Keller sein lassen“
„Zum Start unseres Super-Sonntages empfangen wir die Vertretung von Preussen. Für uns ein sehr richtungsweisendes Spiel, um ein wenig den Anschluss zu halten und den Keller den Keller sein zu lassen. Unser letzter Sieg hat einfach mal so richtig gut getan und hat sich ein bisschen nach Freiheit angefühlt, viele Lasten einfach mal von den Schultern geschossen. Das ist auch unser Ziel für Sonntag: da anzuknüpfen und uns mit der Ballerlaune weiter frei zu ballern. Wenn jeder wieder alles gibt und Bock drauf hat, dann bin ich mir sicher, könnte das gegen Preussen ein ähnliches Ergebnis werden. Dazu muss aber jeder einzelne von Anfang an bei 100 Prozent sein und darf Preussen auf gar keinen Fall unterschätzen.“
„Ein schwieriges Spiel für beide“
„Nachdem wir letzten Samstag unseren ersten Sieg in dieser Saison einfahren konnten, wollen wir diesen Schwung nun nach Halvestorf mitnehmen. Durch den Dreier konnten wir auch erstmal die Abstiegsränge verlassen, was uns auch nochmal einen kleinen Motivationsschub verleiht. Doch wir dürfen uns darauf nicht ausruhen, sondern müssen weiterhin hart arbeiten - im Training, wie auch im Spiel. Mit der Zweitvertretung aus Halvestorf treffen wir auf einen Gegner, der ebenfalls weiter unten in der Tabelle anzutreffen ist, aber erst durch ein 7:1-Sieg gegen Salzhemmendorf wieder hat aufhorchen lassen. Es wird ein schwieriges Spiel für beide, welches am Ende wahrscheinlich durch Nuancen entschieden wird. Wenn wir aber wieder so auftreten können wie bei unseren letzten beiden Spielen, rechne ich mir doch was aus. Mit Ausnahme unserer Langzeitverletzten sind alle an Bord.“
SV Azadi Hameln – TSC Fischbeck (Sonntag, 15 Uhr).
Keine Stimme abgegeben.
„Müssen auf jeden Fall unsere Torchancen konsequenter nutzen“
„Am Sonntag wartet mit dem SV Azadi eine richtig schwierige Aufgabe auf uns. Die Hamelner sind mittlerweile richtig ins Rollen gekommen und werden mit ihrem qualitativ stark besetzten Kader im Weserberglandstadion den nächsten Sieg anpeilen. Für uns wird es darauf ankommen, von Beginn an hellwach zu sein und der Kiki-Elf möglichst wenig Raum für ihr Spiel zu lassen. Azadi verfügt über eine starke Offensive und wird uns sicherlich einiges abverlangen. Auf der anderen Seite wollen wir selbstbewusst auftreten und versuchen, unsere gute Form auch gegen einen solchen Gegner zu zeigen. Wir müssen auf jeden Fall unsere Torchancen konsequenter nutzen und dann schauen wir mal, was am Ende dabei herausspringt. Im Kader gibt es noch einige offene Personalien, die sich erst nach dem Abschlusstraining klären werden. Jannes Hamschmidt ist nach zweiwöchiger Verletzungspause auf jeden Fall wieder mit dabei.“
SG Thal/Holzhausen – SF Osterwald (Sonntag, 15 Uhr).
„‚Bla bla bla‘ ist jetzt genug gewesen“
„Findungsphase hin, Findungsphase her – jetzt müssen Punkte her, ganz einfach. Ich nehme dadurch aber auch die Mannschaft in die Pflicht. Ich bin ganz ehrlich: ‚Bla bla bla‘ ist jetzt genug gewesen. Jetzt muss auch mal abgeliefert werden. Egal, wer da als Gegner kommt, das ist mir relativ latte. Jetzt wird die Mannschaft in die Pflicht genommen, ganz einfach. Personell sind genug Leute da, also: Fußball spielen, auf geht’s!“
„Stimmung im Team aktuell sehr positiv“
„Am Sonntag geht es für uns zum Auswärtsspiel nach Thal. Nach dem Heimerfolg gegen Nettelrede letzte Woche ist die Stimmung im Team aktuell sehr positiv. Trotz einiger Verletzungssorgen ist die Trainingsbeteiligung unter der Woche aktuell sehr gut. Wir wollen dieses gute Gefühl mit in die nächsten Spiele nehmen und uns ein Stück weit davon tragen lassen. Wie schon letzte Woche treffen wir am Sonntag gegen Thal wieder auf einen direkten Konkurrenten aus dem Mittelfeld der Tabelle. Dementsprechend haben wir wieder ein äußerst wichtiges Spiel vor der Brust und ich erwarte wieder ein sehr enges und hart umkämpftes Spiel. Für uns wird es vor allem darauf ankommen, wieder mit der richtigen Einstellung und Mentalität in die Partie zu gehen. Zudem müssen wir wieder kompakt stehen und im Defensivverbund eng an den Leuten stehen. Wenn uns das gelingt, bin ich zuversichtlich, dass wir auch aus Thal etwas Zählbares mit nach Osterwald nehmen können.“
SG Hameln 74 – BW Salzhemmendorf II (Sonntag, 15 Uhr).
„In der Mannschaft steckt viel Potential“
„Das Lazarett ist ein bisschen kleiner geworden, dennoch fehlen uns noch einige Spieler. Nichtsdestotrotz starten für uns nun die Wochen der Wahrheit, ob wir etwas in dieser Klasse zu suchen haben, oder ob wir hier für alle als Punktelieferant gelten. Wir haben zwar die 'Rote Laterne', aber gehören wir da auch hin? Nein, in der Mannschaft steckt viel Potential, um sich aus diesem Schlamassel selbst rauszuholen. Dafür braucht das Team ein Erfolgserlebnis, doch dafür benötigen wir ein Team auf dem Platz. Jeder muss für jeden da sein und den Kampf annehmen. Es gilt, von Sekunde eins an im Spiel zu sein und alles zu geben. Der erste Dreier zuhause wäre am Sonntag ein Anfang. Wir müssen auf uns schauen und nicht auf den Gegner.“
„Hoffen auf ein Erfolgserlebnis“
„Mit der SG Hameln 74 steht die nächste wichtige Aufgabe auf dem Programm. Unsere Situation ist weiterhin unverändert, wir kämpfen uns momentan von Woche zu Woche durch und hoffen auf ein Erfolgserlebnis. Zum Gegner kann ich nicht allzu viel sagen. Die SG Hameln 74 konnte bisher noch für keine Überraschung sorgen und ist nur schwierig einzuschätzen. Unser Kader wird sich, wie schon in den vergangenen Wochen, kurzfristig zusammenstellen. Wir werden mit dem zur Verfügung stehenden Personal alles reinwerfen und müssen schauen, wofür es am Ende reicht.“
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