02.08.2026 19:30

1. Kreisklasse


Nachspielzeit-Wahnsinn im Ostkreis - Nettelrede torpediert Azadi-Euphorie!

Brixius geht wieder mit gutem Beispiel voran / Kantersiege bei SG74 und Salzhemmendorf
TSV Nettelrede II Jubelfoto 1 Kreisklasse
Der TSV Nettelrede II sorgte für die erste Überraschung in dieser Saison.

TSV Nettelrede II – SV Azadi Hameln 5:0 (3:0).

Überraschung am ersten Spieltag der neuen Saison in der 1. Kreisklasse: Das so hoch gehandelte Ensemble des SV Azadi Hameln wurde auswärts beim TSV Nettelrede II direkt in die Schranken gewiesen. Die Hausherren waren von Beginn an voll da – auch begünstigt durch die Personallage des Gegners. „Wir hatten uns viel vorgenommen. Bei Azadi fehlten Denys Rozum und Lenard Gallapeni – spätestens da haben wir Blut geleckt“, berichtete TSV-Trainer Patrick Gruschka. Seine Mannschaft rief die geforderte Einstellung ab: „Die Jungs waren körperlich und vom Kopf her komplett konzentriert. Wir haben einen guten Ball gespielt und geduldig von hinten heraus aufgebaut.“ Es entwickelte sich eine hochwertige Partie von beiden Seiten, in der die Gastgebern jedoch intensiver, gieriger und läuferisch überlegen agierten.

In der 16. Minute belohnte sich die Reserve des TSV: Nach einem Distanzschuss von Marco Drömer an die Latte setzte Maik Köhne nach und staubte zum 1:0 ab. Nur wenig später legten die Hausherren nach. Über die linke Seite wurde der Ball in die Tiefe gespielt, Louis Gellert behauptete sich vor dem Azadi-Verteidiger und zog Richtung Tor. Die Hereingabe schob Tom Woydt aus dem Rückraum über den Innenpfosten zum 2:0 ein (21.). Kurz vor dem Pausenpfiff schlug Woydt erneut zu: Morten Hämmerle brachte den Ball von halbrechts scharf vor das Tor, wo der Angreifer zum 3:0-Halbzeitstand vollendete (45.+1). „Azadi war aber keineswegs chancenlos“, so Gruschka. Jonas Salzmann, der sein erstes Pflichtspiel im TSV-Tor absolvierte, hielt die Führung mit einigen starken Paraden fest.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild. Azadi trat nun deutlich spielbestimmender auf. „Wir kamen nicht mehr gut ins Pressing und haben lange Bälle zugelassen, aber die Jungs haben alles wegverteidigt“, erklärte der Coach. Gegen Ende der Partie schwanden den Gästen schließlich die Kräfte, was Nettelrede konsequent bestrafte. Zwei Umschaltmomente sicherten den Endstand: Erst traf Philip Lübbering zum 4:0 (87.), ehe Louis Gellert in der Nachspielzeit den 5:0-Schlusspunkt setzte (90.+1). „Ich muss jetzt eine Zu-Null-Kiste gegen Azadi ausgeben, das hätte ich nie gedacht“, freute sich Gruschka nach dem deutlichen Erfolg. Aus einem starken Kollektiv hob er noch seinen Keeper Salzmann lobend hervor.
Tore: 1:0 Maik Köhne (16.), 2:0 Tom Woydt (21.), 3:0 Tom Woydt (45. +1), 4:0 Philip Lübbering (87.), 5:0 Louis Gellert (90. +1).

SSG Halvestorf II – MTSV Aerzen II 4:3 (1:2).

Die SSG Halvestorf II und Aufsteiger MTSV Aerzen II lieferten sich zum Saisonauftakt dagegen direkt ein torreiches Spektakel. Obwohl die Hausherren über das gesamte Spiel hinweg mehr Ballbesitz und Spielanteile verzeichnen konnten, erwischten die Gäste den effektiveren Start. „Das erste Gegentor fiel nach Unstimmigkeiten zwischen Abwehrkette und Torwart, dadurch hatte es Aerzen relativ leicht“, berichtete SSG-Sprecher Nick Schütte über den Treffer von Max Dobisha (21.). Kurz vor dem Pausenpfiff legte Dobisha nach einer ähnlichen Situation nach: Nach einem langen Ball hinter die Kette setzte der Aerzener sich im richtigen Moment ab und köpfte über den Keeper hinweg zum 2:0 ein (45.). Die Halvestorfer fanden jedoch noch vor der Pause die passende Antwort. Nach einem Ballgewinn im Zentrum und einer Verlagerung auf die rechte Seite bediente Jaden Joyce mit einem „Zuckerpass“ „Leuchtturm“ Luca Groß, der per Kopf zum 1:2-Anschluss traf (45.+2).

„In der Pause haben wir nochmal durchgeatmet und sind anschließend wieder spielbestimmend aufgetreten“, erklärte Schütte den Verlauf nach dem Seitenwechsel. Auch wenn es in der SSG-Defensive weiterhin die eine oder andere Unsicherheit gab, „wodurch man immer mal wieder tief durchatmen musste“, drehten die Gastgeber die Partie. Zunächst stellte Spielertrainer Kai Brixius den 2:2-Ausgleich her (55.), ehe er in der 63. Minute nachlegte und einen Freistoß an der Mauer vorbei direkt im Netz zum 3:2 unterbrachte. Aufsteiger Aerzen gab sich jedoch keineswegs geschlagen. Nach Unstimmigkeiten im Halvestorfer Strafraum legten die Gäste in der Schlussphase quer, und Nico Walter schob zum 3:3 ein (87.). Als alles auf eine Punkteteilung hindeutete, schlug erneut Brixius zu: Nach einem Foul an ihm zirkelte der Spielertrainer in der Nachspielzeit einen weiteren Freistoß – ähnlich wie beim 3:2 – halbhoch direkt ins Netz zum 4:3-Endstand (90.+4).

„Es ist sehr schön, dass das Team nach der katastrophalen Vorbereitung eine Reaktion gezeigt wurde. Auf und neben dem Platz war die Stimmung von Anfang an sehr gut, daran wollen wir anknüpfen“, bilanzierte Schütte nach dem spektakulären Auftakt. Der SSG-Sprecher ordnete das Ergebnis zugleich fair ein: „Der Sieg war am Ende vielleicht nicht unbedingt verdient, weil Aerzen es uns zeitweise echt schwierig gemacht hat. Am Ende hatten wir vielleicht ein, zwei Körner mehr.“ Ein Sonderlob verdienten sich neben Dreierpacker Brixius auch Lasse Lemke und Cüneyt Cirit.
Tore: 0:1 Max Dobisha (21.), 0:2 Dobisha (45.), 1:2 Luca Groß (45. +2), 2:2 Kai Brixius (55.), 3:2 Brixius (63.), 3:3 Nico Walter (87.), 4:3 Brixius (90. +4).

SF Osterwald – TSC Fischbeck 2:3 (0:1).

In Osterwald begann die neue Saison direkt wieder mit einem waschechten Drama. Am Ende behielten die Gäste aus Fischbeck in einer umkämpften Partie knapp die Oberhand. Im ersten Durchgang präsentierte sich der TSC dabei feldüberlegen. „Fischbeck war in der ersten Halbzeit klar besser. Wir hatten selbst aber auch ein, zwei Chancen“, gab SFO-Spartenleiter Sebastian Decker zu Protokoll. Zudem bot die Begegnung den gewohnten Charakter dieser Paarung: „Es war das übliche Spieler gegen Fischbeck, immer mit vielen Nickligkeiten verbunden.“ Dennoch reichte den Gästen zunächst ein Treffer zur Pausenführung, als Leon Rehmet in der 28. Minute zum 1:0 traf.

Direkt nach dem Seitenwechsel legte der TSC nach – und das sehenswert: Kevin Röder zog aus 35 Metern ab und beförderte den Ball über den Torhüter hinweg zum 2:0 ins Netz (48.). In der Folge verpassten es die Gäste jedoch, den Sack zuzumachen. „Danach hatte Fischbeck Chancen für das 3:0 und 4:0“, berichtete Decker. Doch anstatt der Vorentscheidung ging plötzlich ein Ruck durch das Heimteam: „Auf einmal wurden wir wach, spielten auf einmal Fußball.“ Binnen drei Minuten glich Osterwald die Partie aus. Erst verkürzte Luc Termer auf 1:2 (60.), ehe Linus von Oesen kurz darauf nach einer guten Ecke von Termer per Kopf zum 2:2-Ausgleich einnickte (63.).

In der Schlussphase wurde das Spiel zunehmend hitzig. Nach einem nicht gegebenen Foulspiel in der 88. Minute kochten die Gemüter derart hoch, dass Schiedsrichter Roman Steinbarth beide Teams zur Beruhigungspause in den jeweils eigenen Sechzehnmeterraum zurückschickte. Es folgten zehn Minuten Nachspielzeit mit dramatischer Wendung: In Minute 90+6 besaß Osterwald die Großchance zur Führung, traf den Ball jedoch nicht richtig. Ein Fischbecker klärte die Kugel zwei Meter vor der eigenen Linie aus Sicht der Ostkreisler klar mit dem Arm – der Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Nahezu im direkten Gegenzug foulte ein Osterwalder Verteidiger im eigenen Strafraum einen TSC-Akteur bei dessen Konter. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Noah Schwitzer zum 3:2-Endstand aus Sicht der Blau-Weißen.

Trotz des bitteren Ausgangs zog Decker ein gefasstes Resümee: „Ich bin zufrieden, dass wir nach dem 0:2 zurückgekommen sind und wieder vernünftig Fußball gespielt haben.“ Zudem zeigte er sich als fairer Verlierer: „Aufgrund der klaren Chancen ist der Sieg für Fischbeck nicht ganz unverdient.“ Eine kleine Anekdote gab es nach dem Abpfiff noch am Rande: „Ein Mannschaftsverantwortlicher des TSC kam auf mich zu und meinte schmunzelnd, dass die vielen bisherigen A-Jugendlichen der Fischbecker an diesem Tag erst einmal den richtigen Herrenfußball kennengelernt hätten.“
Tore: 0:1 Leon Rehmet (28.), 0:2 Kevin Röder (48.), 1:2 Luc Termer (60.), 2:2 Linus von Oesen (63.), 2:3 Noah Schwitzer (90. +8/Foulelfmeter).

SV Germania Beber-Rohrsen – TSV Germania Reher 2:0 (1:0).

Beber-Rohrsens „Ballermann“ kann es wohl auch in dieser Saison: Nach 37 Treffern in der abgelaufenen Spielzeit eröffnete der Nordkreis-Stürmer Devin Wagner die neue Saison direkt wieder mit einem Doppelpack und bescherte seiner Mannschaft einen gelungenen Auftakt in die 1. Kreisklasse. Im Duell gegen den TSV Germania Reher zeigten die Hausherren zunächst einen konzentrierten Auftritt. „Wir haben in der ersten Halbzeit eine gute Kontrolle und Grundordnung gehabt“, berichtete Beber-Rohrsens Spielertrainer Niklas Koffmane. Erst ab der 35. Minute ging diese Ordnung etwas verloren. Das Spiel war aber weiterhin von Vorsicht geprägt: „Es gab ein paar Halbchancen auf beiden Seiten, aber keine hundertprozentigen. Es war noch etwas Abtasten zum Saisonstart von beiden Teams“, so Koffmane.

Kurz vor dem Pausenpfiff belohnte sich die Germania jedoch: Nach einer Ecke von Moritz Fiedler stieg Wagner hoch und köpfte zur 1:0-Führung ein (45.+3). Nach dem Seitenwechsel fanden die Gastgeber wieder besser in ihre Struktur zurück. „Unsere Konter waren wieder gefährlicher“, erklärte der Spielertrainer. Das zahlte sich wenig später aus: Ein Einwurf von Reher am Beber-Sechzehner wurde mit einem langen Ball geklärt. Wagner schickte Fiedler auf die Reise, der zunächst noch am TSV-Keeper scheiterte, doch Wagner war zur Stelle und vollendete den Nachschuss zum 2:0 (55.).

Die Gäste aus Reher gaben sich in der Folge nicht auf, verbuchten nach dem 2:0 mit einem Pfostentreffer ihre zwingendste Offensivaktion – es blieb auch die gefährlichste Aktion der Gäste. „Ansonsten haben wir das ganz gut im Griff gehabt“, resümierte Koffmane. Ab Mitte der zweiten Halbzeit wurde die Partie zwar etwas körperbetonter, dies sei laut dem Coach aber „alles im Rahmen“ geblieben. Letztlich stand ein souveräner Heimsieg zu Buche. „In Summe ist das 2:0 gerechtfertigt“, freute sich der Spielertrainer nach dem Abpfiff. Ein Sonderlob verteilte er neben seinem Doppeltorschützen Wagner noch an einen weiteren Akteur: „Mel Günther wurde nun zum Innenverteidiger umgeschult und hat das direkt sehr gut gemacht.“
Tore: 1:0 Devin Wagner (45. +3), 2:0 Devin Wagner (55.).

von Maja Mügge

BW Salzhemmendorf II – FC Bad Pyrmont Hagen II 0:5 (0:1).

Die Bezirksliga-Reserve der Blau Weißen aus Salzhemmendorf hatte zum Auftakt der neuen Spielzeit in der 1. Kreisklasse eine schwierige Aufgabe vor der Brust. Am Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Dirk Zehner dem FC Bad Pyrmont Hagen II mit 0:5 geschlagen geben. „Wie erwartet war es ein schwieriges Spiel für uns. Viele Spieler waren verletzt oder im Urlaub, deshalb hatten wir lediglich eine Wechselmöglichkeit“, erklärte Salzhemmendorfs Sprecher Finn Bergen. Die Gäste erwischten einen echten Traumstart und gingen bereits nach rund 30 Sekunden mit 1:0 in Führung. Trotz des frühen Rückschlags fanden die Hausherren anschließend besser in die Partie. „Wir haben uns danach gut reingekämpft“, so Bergen. Ab der 20. Minute erspielte sich Salzhemmendorf mehrere gute Gelegenheiten und auch einige Großchancen. „Ärgerlich, dass wir den Ausgleich nicht gemacht haben. In der Phase war es eigentlich ein Spiel auf Augenhöhe“, meinte Bergen. Bis zur Pause blieb es allerdings beim knappen 1:0 für die Gäste.

Nach dem Seitenwechsel hatte sich die Heimelf einiges vorgenommen und hielt in den ersten Minuten weiterhin gut dagegen. Der nächste Rückschlag ließ jedoch nicht lange auf sich warten: Nach einer Ecke erhöhte Cavit Türksen per Direktabnahme auf 2:0 (49.). Nur sechs Minuten später legten die Gäste nach, als sich Kiala Mbauzulu im Strafraum durchsetzte und den Ball ins linke Eck schlenzte (55.). Spätestens mit dem dritten und vierten Gegentreffer war die Partie entschieden. „Dann war die Luft raus“, sagte Bergen. Das 4:0 fiel nach einer Überzahlsituation im Strafraum, als der Ball in der Mitte nur noch eingeschoben werden musste (62.). Nur eine Minute später folgte eine Kopie dieses Treffers zum 5:0-Endstand (63.).

In der Schlussphase lieferten die Gastgeber zwar weiterhin eine engagierte Leistung ab, konnten das Spiel aber nicht mehr drehen. „Pyrmont hat es dann clever gemacht und uns viel laufen lassen, da hatten wir nichts mehr entgegenzusetzen.“, fasste Bergen zusammen. Insgesamt verlief die Begegnung sehr fair ab, der Unparteiische habe das Spiel gut geleitet. Trotz der deutlichen Niederlage richtete Bergen positive Worte an seine Mannschaft: „Für den knappen Kader haben wir das gut gemacht. Ein Lob an die gesamte Mannschaft.“ Gleichzeitig erkannte er den verdienten Erfolg der Gäste an. „Über 90 Minuten war Pyrmont die bessere Mannschaft. Ärgerlich ist nur, dass wir unsere Chancen in der ersten Halbzeit nicht genutzt haben.“ Ein Sonderlob verdiente sich auf Seiten der Gäste Cavit Türksen, der drei der fünf Treffer erzielte.
Tore: 0:1 Alexander Gagarin (1.), 0:2 Cavit Türksen (49.), 0:3 Kiala Mbauzulu (55.), 0:4 Cavit Türksen(62.), 0:5 Cavit Türksen (63.).

SG Hameln 74 – SSG Marienau 2:7 (1:3).

Zum Duell der beiden Aufsteiger aus der 2. Kreisklasse empfing die SG Hameln 74 die SSG Marienau. Am Ende mussten sich die Gastgeber deutlich mit 2:7 geschlagen geben. Entsprechend kritisch fiel die Analyse von Hamelns Trainer und 1. Vorsitzendem Michael Lauke aus: „Insgesamt war es ein gebrauchter Tag.“ Die Gäste erwischten zunächst den besseren Start in die Partie. „Marienau war in den ersten Minuten gut drin“, berichtete Lauke. Dennoch ging die SG Hameln nach 21 Minuten überraschend in Führung. Maksim Jankovic traf sehenswert zum 1:0. Nach der anschließenden Trinkpause verlor die Heimelf jedoch zunehmend den Zugriff auf die Begegnung. „Danach haben wir die Zweikämpfe nicht mehr angenommen und das Spiel eingestellt“, kritisierte der Trainer. Die Folge waren drei Treffer der Gäste noch vor der Pause durch Marcel Vönöky (29.), Frederick Giger (36.) und Daniel Voß (41.) zum 1:3-Halbzeitstand. „Wir lagen bereits zur Halbzeit verdient hinten“, stellte Lauke fest.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Marienau die tonangebende Mannschaft. Hendrik Eickhoff erhöhte in der 50. Minute auf 4:1. Kurz darauf durften die 74er noch einmal hoffen, als sie einen Strafstoß zugesprochen bekam. Nino Delius verwandelte sicher zum 2:4 (53.). „Der Elfmeter war vollkommen berechtigt, da gab es keine Diskussionen“, erklärte Lauke. Zudem boten sich den Hausherren zwei Möglichkeiten per Freistoß, welche Marienaus Schlussmann Niklas Köhne jedoch stark parieren konnte. In der Schlussviertelstunde sorgten die Gäste dann endgültig für klare Verhältnisse. Als Hameln in den letzten Minuten alles nach vorne warf, öffneten sich große Räume für die SSG. „Wir haben alles nach vorne geworfen und dabei das Verteidigen vergessen“, sagte Lauke. Innerhalb von nur vier Minuten schraubten Eickhoff (75.), Bormann (77.) und Giger (79.) das Ergebnis auf 7:2. Zusätzlich musste die SG Hameln die Gelb-Rote Karte für Torben Böhm hinnehmen.

Nach dem Schlusspfiff fand Lauke deutliche Worte. „Der Sieg für Marienau war verdient. Für uns gilt der Kampf gegen den Abstieg ab dem ersten Spieltag, davon war heute allerdings nicht viel zu sehen.“ Für den Trainer spiegelte die Begegnung auch die vergangenen Wochen wider: „Das Spiel hat unsere Vorbereitung widergespiegelt. Hoffentlich ist es ein Weckruf zur rechten Zeit.“ Ein Sonderlob sprach Michael Lauke schließlich dem zweifachen Torschützen der SSG Marienau Hendrik Eickhoff aus: „Er war stets sehr gefährlich und hat sich mit zwei Treffern belohnen können.“
Tore: 1:0 Maksim Jankovic (21.), 1:1 Marcel Vönöky (29.), 1:2 Frederick Giger (36.), 1:3 Daniel Voß (41.), 1:4 Hendrik Eickhoff (50.), 2:4 Nino Delius (53./Elfmeter), 2:5 Hendrik Eickhoff (75.), 2:6 Nils Bormann (77.), 2:7 Frederick Giger (79.).
Besonderes: Gelb-Rote Karte gegen Torben Böhm (SG Hameln 74).
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Autor des Artikels

Robin Besser
Robin Besser
Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland.
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