13.11.2025 14:16

1. Kreisklasse


Nachholspieltag steht im Zeichen des November Blues

Fünf Spiele sind angesetzt / Wetteraussichten trüb
VfB Hemeringen Fussball Kreisklasse Jubel Team
Im Verfolgerduell schielen die Hemeringer auf den zweiten Aufstiegsplatz.


BW Salzhemmendorf II – SV Germania Beber-Rohrsen (Sonntag, 12 Uhr).

„Haben sich gut gefangen“
„Am Sonntag steht das letzte Heimspiel vor der Winterpause an. Beber-Rohrsen hat nach den vielen Abgängen im Sommer etwas gebraucht, doch in den vergangenen Wochen haben sie sich gut gefangen und einige Plätze gutgemacht. Aktuell liegen sie mit zwei Punkten Vorsprung knapp vor uns in der Tabelle. Daher erwarte ich ein umkämpftes und ausgeglichenes Spiel, bei dem am Ende Kleinigkeiten den Ausschlag geben werden. Trotzdem wollen wir die Punkte an der Saale behalten und den Abstand zu den unteren Plätzen weiter ausbauen.“


„Gespannt, ob wir überhaupt spielen“
„Nachdem wir das letzte Spiel noch in den letzten 15 Minuten hergeschenkt haben, wollen wir es diesmal wieder besser machen und an die ersten 75 Minuten anknüpfen (3:6-Niederlage nach 3:0-Führung gegen Hemeringen, Anm.d.Red.). Damit ist das kuriose Spiel für uns auch abgehakt und wir schauen nach vorne. In Salzhemmendorf erwartet uns ein Gegner, der direkt hinter uns in der Tabelle steht und der uns viel abverlangen wird. Ich gehe davon aus, dass es ein Spiel auf Augenhöhe wird und am Ende die Tagesform entscheidet. Wir müssen weiterhin unsere Chancen nutzen, hinten Stabilität reinbekommen und dann wollen wir mit einem Sieg uns in die Winterpause verabschieden. Danach sind dann erstmal alle froh, wenn man die Füße hochlegen kann und die Wehwehchen auskurieren kann. Wir bleiben gespannt, ob wir überhaupt spielen.“


TSV Nettelrede II – SF Osterwald (Sonntag, 12 Uhr).

„Wetterprognosen für das Wochenende machen mir Bauchschmerzen“
„Nach zuletzt zwei wirklich wichtigen Erfolgen, wollen wir den positiven Trend gegen Osterwald fortsetzen. Aktuell ist der Platzzustand gut und wir können anständig trainieren, die Wetterprognosen für das Wochenende machen mir allerdings Bauchschmerzen. Wir wollen das Jahr gerne anschließen und hoffe darauf, dass wir spielen können. Zum Gegner kann ich weiterhin nichts sagen, erwarte jedoch ein umkämpftes Spiel, in dem wir erneut an unser Limit gehen müssen. Schaffen wir das, bleiben die drei Punkte in Nettelrede. Laurens Müller fällt aus, ansonsten sieht es bisher gut aus, dass die Taschen vom Trainerteam zu Hause bleiben können.“


„Irgendwie der Wurm drin“
„Aktuell ist bei uns irgendwie der Wurm drin. Wie so häufig in der bisherigen Saison haben wir im letzten Spiel gegen Reher wieder gegen einen direkten Tabellennachbarn keine gute Leistung auf den Platz gebracht. Vor allem kämpferisch war das viel zu wenig und auch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig. Am Sonntag beim Auswärtsspiel in Nettelrede müssen wir definitiv ein anderes Gesicht zeigen und eine bessere Leistung an den Tag legen, wenn wir etwas Zählbares aus der Partie mitnehmen wollen. Nettelrede ist aktuell gut in Form und hat die letzten zwei Spiele gewonnen. Gerade deswegen müssen wir mit vollem Einsatz und voller Leidenschaft in dieses Spiel gehen und den Gegner spüren lassen, dass wir den Sieg einfach mehr wollen. Zudem müssen wir konzentrierter und entschlossener vor dem Tor sein, sodass wir auch mal mit der ersten oder zweiten Chance in Führung gehen können. Wenn uns das gelingt, können wir gegen Nettelrede wieder zurück in die Erfolgsspur kommen. Nicht dabei sein werden Alex Kaller und Robin Groß.“

TSV Klein Berkel – TSV Germania Reher (Sonntag, 14 Uhr).

„Ein letztes Mal dieses Jahr“
„Am Wochenende steht das letzte Spiel dieses Jahres an. Reher hat diese Saison unterschiedliche Ergebnisse an den Tag gelegt, wodurch sie schwer berechenbar sind. Wir wollen das Jahr erfolgreich abschließen mit drei Punkten. Gerade zuhause auf heimischem Kunstrasen wollen wir spielerisch überzeugen und guten Fußball auf den Platz bringen. Wir freuen uns ein letztes Mal dieses Jahr auf die Aufgabe und genau so auf die wohl verdiente Winterpause."


„Auch gegen ein Topteam etwas mitnehmen“
„Nach dem Unentschieden zuletzt wollen wir im letzten Nachholspiel des Jahres nochmal alles raushauen. Mit Klein Berkel erwartet uns ein richtig starker Gegner, der eine sehr stabile Saison spielt und auf dem Kunstrasen natürlich im Vorteil ist. Trotzdem fahren wir nicht dorthin, um uns zu verstecken. Wir wollen kompakt stehen, als Mannschaft geschlossen auftreten und versuchen, es Klein Berkel so schwer wie möglich zu machen. Wenn wir läuferisch und kämpferisch an unsere Grenzen gehen und unsere Chancen konsequent nutzen, können wir auch gegen ein Topteam etwas mitnehmen.“


TuS SW Löwensen – SSG Halvestorf II (Sonntag, 14 Uhr).

„Dünn besetzt“
„Die SSG Halvestorf-Herkendorf II ist in der aktuellen Tabellensituation definitiv weit über uns - der Turnaround ist momentan noch in weiter Ferne. Fußballerisch haben die Jungs gegen Thal gezeigt, dass noch einiges möglich ist, jedoch müssen wir realistisch bleiben: Halvestorf II hat eine kompakte Defensive, das wird keine leichte Aufgabe am Sonntag. Wir werden wie immer alles in die Waagschale werfen. Personell sind wir dünn besetzt.“


„SSG-Unentschieden-Express“
„Nach unserer Sieglosserie von zwei Monaten und zwei Tagen gelang uns am vergangenen Wochenende endlich mal ein richtiger Befreiungsschlag. Diesem positiven Aufwind müssen und wollen wir auch mit in das Auswärtsspiel in Löwensen nehmen! Der SSG-Unentschieden-Express rollt am Sonntag in den schönen Pyrmonter Vorort, um hoffentlich nicht die Punkte zu teilen. Angesichts des Wetters steht der Anstoß wohl noch in den Sternen, doch ich bin mir sicher das 'Krake' Malte Rochau und die anderen Jungs heiß darauf sind, den nächsten Dreier einzufahren, um weiter an einer positiven Saisonbilanz zu feilen. Kadertechnisch müssen wir abwarten, was die Tage noch so bringen. Der Vorabend ist mit einem teaminternen Geburtstag jedoch schonmal optimal geplant, sodass einer einwandfreien Spielvorbereitung nichts im Wege steht.“


FC Bad Pyrmont Hagen II – VfB Hemeringen (Sonntag, 16 Uhr).

„Ein Kampfspiel, bei dem wir ans Äußerste gehen müssen“
„Nach der ärgerlichen Niederlage gegen Klein Berkel letzte Woche, die uns drei Punkte gekostet hat, wollen wir unbedingt wieder in die Spur finden. Das ist nicht einfach, da wir zwei Wochen Pause hatten und die Trainingsmöglichkeiten eingeschränkt waren. Unser klares Ziel ist es, am Sonntag wieder zu punkten, um oben dranzubleiben und auf einem der ersten beiden Plätze zu überwintern. Hemeringen ist ein sehr konstanter Gegner mit einem guten Zusammenhalt und einem gefährlichen Stürmer, auf den wir achten müssen. Trotzdem spielen wir zu Hause. Wir müssen wieder zu unserem Spiel finden. Es wird aufgrund der Platzverhältnisse wahrscheinlich ein Kampfspiel, bei dem wir ans Äußerste gehen müssen, um die drei Punkte zu Hause zu behalten – das ist ganz klar unser Ziel. Was den Kader betrifft, müssen wir das Training heute noch abwarten, da wir einige angeschlagene Spieler haben. Wir werden aber mit einem breiten Kader antreten."


„Aufstiegsplatz erobern und dort auch überwintern“
„Und erneut fiebern wir dem Topspiel entgegen, wissen jedoch abermals nicht, ob das Spiel stattfindet oder nicht. Zweifelsohne gilt, dass wir bereit sind 'Alles' zu geben, um von der momentan gegebenen Ausgangslage bestens zu profitieren. Wir sind bis auf einen Punkt am Aufstiegsplatz dran und können diesen bei einem Sieg auch erobern. Das Ziel ist also jedem klar. Auf Wunsch von Konni Voss aus dem Podcast noch ein kleiner Rückblick auf unseren 6:3-Sieg gegen Beber-Rohrsen: Im vergangenen Spiel gegen Beber haben wir eine emotionale Achterbahnfahrt hingelegt. Wir erspielen uns Chancen und lassen hinten wenig zu, kassieren jedoch drei Gegentore, die einfacher nicht hätten fallen können. Auch ein Traumtor von Kai Wehrhahn war dabei, der den Ball vom Sechzehner-Eck in den Winkel schlenzte. Dennoch haben wir ab der 75. Minute endlich die bis dahin fehlende Konsequenz vor dem Tor gezeigt. Wir haben diesen Sieg erzwungen und ihn am Ende auch mehr als verdient. Wichtig dabei waren die Emotionen und der Siegeswille. Mit fortlaufender Spieldauer und daraus resultierender Begebenheit des Platzes, der immer tiefer und ekliger wurde, wurden diese Attribute immer wichtiger und haben sich am Ende bezahlt gemacht. Deswegen erwarte ich genau das von jedem Einzelnen am kommenden Sonntag, dann bin ich mir sicher, dass wir den Aufstiegsplatz erobern und dort auch überwintern werden.“
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur.
Telefon: 0176 - 6217 6014
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