21.10.2018 18:23

1. Kreisklasse


Mohamed-Gala im Gipfeltreffen: Azadi hat fünf Punkte Vorsprung!

Rohden siegt nach 0:2-Pausenrückstand / Garvens, Remmert und Moreno sichern „Köfö“ Heimdreier
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Azadis Hozan Mohamed war mit drei Treffern im Topspiel Matchwinner.

SV Azadi Hameln – SV Hajen 4:1 (2:0).

Azadi Hameln ist Herbstmeister! Die „Adler“ haben ihren Höhenflug im Topspiel gegen Hajen fortgesetzt und den ärgsten Verfolger mit einer 1:4-Niederlage nach Hause geschickt. Jetzt gehen die Gastgeber mit fünf Punkten Vorsprung in die Rückrunde. „Die Herbstmeisterschaft nehmen wir gerne mit. Doch wir gucken weiter nur von Spiel zu Spiel. Wir wollen so wie in der Hinrunde weiter machen“, blickte Azadi-Sprecher Florian Lehmann auf die zweite Saisonhälfte voraus. Von Beginn an ging es auf dem Sportplatz in Rohrsen umkämpft zur Sache. „Wir haben uns da aber gut behauptet“, gab Lehmann zu Protokoll. Mann des Tages auf Seiten der Gastgeber war erneut Hozan Mohamed, der mit drei Treffern großen Anteil am nächsten Dreier hatte. In der 17. Minute gingen die Gastgeber durch Mohamed in Front, ehe er kurz vor dem Seitenwechsel den zweiten Treffer nachlegte. „Wir hätten in der ersten Halbzeit sogar noch ein, zwei Tore mehr schießen können“, erklärte Lehmann. Doch das dritte Tor ließ nicht lange auf sich warten. Direkt nach Pause schnürte Mohamed seinen Dreierpack. Sechs Minuten später ließ Hajens Marcel Lutter sein Team noch einmal hoffen. „Nach dem 3:1 haben wir uns aber schnell wieder gefangen. Dann sind wir auch wieder vernünftig in die Zweikämpfe gegangen“, freute sich Lehmann. Als Hajens Gorden Bleibaum in der 56. Minute das Spielgerät unglücklich ins eigene Gehäuse beförderte, war die Begegnung endgültig entschieden. „Der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Alle haben sehr gut gekämpft. Großes Lob an das komplette Team“, war Lehmann rundum zufrieden.
Tore: 1:0 Hozan Mohamed (17.), 2:0 Mohamed (40.), 3:0 Mohamed (46.), 3:1 Marcel Lutter (52.), 4:1 Eigentor Gorden Bleibaum (56.).

TuS Rohden – SC Inter Holzhausen 4:2 (0:2).

Der TuS Rohden hat Holzhausens Siegesserie beendet. Nach zuvor sechs Erfolgen musste sich der Sport-Club beim 2:4 erstmals wieder geschlagen geben. Dabei sah es beim Pausenpfiff für die Gäste noch gut aus. Ramon Schneider und Stephan-Maurice Wennemann sorgten mit ihren Toren für die 2:0-Halbzeitführung. „Holzhausen hat in der ersten Halbzeit gut gespielt. Aber eigentlich waren wir im ersten Durchgang näher am 1:1 als Holzhausen dem 2:0. In der Pause haben wir dann alles angesprochen. Einige Spieler musste ich noch wecken“, erklärte Rohdens Sprecher Recep Buran, der Trainer Jörg Pydde an der Seitenlinie vertrat. Nach der Pause legten die Gastgeber dann richtig los. In der 48. Minute markierte Timo Pydde den Anschlusstreffer und nur 120 Sekunden später gelang Nico Grett der Ausgleich. Doch damit nicht genug. 300 Sekunden später war Grett ein zweites Mal zur Stelle und drehte die Begegnung. Von den Gästen kam jetzt in der Offensive nicht mehr viel. Und spätestens nach dem 4:2 durch Gabraiel Berjawi war der Heimsieg perfekt. „Aufgrund der zweiten Halbzeit geht das Ergebnis in Ordnung. Alle Spieler haben sich da richtig reingehauen. Mannschaftlich war das top“, freute sich Buran.
Tore: 0:1 Ramon Schneider (8.), 0:2 Stephan-Maurice Wennemann (36.), 1:2 Timo Pydde (48.), 2:2 Nico Grett (50.), 3:2 Grett (55.), 4:2 Gabraiel Berjawi (73.).

SSV Königsförde – TSV Grohnde 3:1 (2:0).

Siebter Saisonsieg für Königsförde! Vor heimischen Publikum behielt die Funke-Elf gegen Grohnde mit 3:1 die Oberhand. „Ich bin total stolz auf die Jungs. Die haben heute gefightet bis zum Ende. Die Spieler, die da waren, haben alles gegeben. Wir mussten wieder auf acht Spieler verzichten“, berichtete SSV-Trainer Hendrik Funke kurz nach der Partie. Die Gastgeber gingen früh in Führung. In der 14. Minute wurde Chris Neuwald im Strafraum gefoult und den fälligen Elfmeter verwandelte Sascha Garvens eiskalt. „In der ersten Halbzeit haben wir klar die besseren Chancen gehabt“, erklärte Funke. Nach 32 Minuten jubelten die Gastgeber ein zweites Mal. Durch eine Bogenlampe aus knapp 40 (!) Metern sorgte Niels Remmert für das 2:0. Und acht Minuten nach dem Seitenwechsel hämmerte Migual Moreno das Spielgerät aus 30 Metern in den Winkel. „Wir haben heute Schussglück gehabt. Grohnde hat danach aber richtig Druck gemacht. Doch wir haben dem standgehalten. Dafür ein großes Kompliment an die Mannschaft“, lobte Funke. So kamen die Grohnder nur noch zu einem Tor. Spielertrainer Christopher Thomas markierte nach 66 Minuten den Ehrentreffer.
Tore: 1:0 Sascha Garvens (14./Strafstoß), 2:0 Niels Remmert (32.), 3:0 Miguel Moreno (53.), 3:1 Christopher Thomas (66.).
Besonderes: Gelb-Rot für Königsfördes Fabian Blaha (81.).

SG Hameln 74 – TSV Germania Reher 2:3 (0:1).

„Eigentlich haben die Jungs das gut gemacht. Mit dem Spiel und dem Ergebnis bin ich durchaus zufrieden. Mit ein bisschen Glück geht die Partie auch anders aus“, resümierte SG-Trainer Frank-Uwe Schmidt nach der knappen Heim-Niederlage. Bei den Gastgebern stand von Anfang an mit Marcel Keuneke ein Feldspieler im Tor. „Der hat seine Sache aber ganz ordentlich gemacht. In der Defensive standen wir auch ganz gut“, schilderte Schmidt. Dennoch musste Keuneke in den ersten 45 Minuten einmal hinter sich greifen. Sieben Minuten vor dem Pausenpfiff schoss Tim Haasler die Rügge-Elf in Front. Drei Minuten nach dem Seitenwechsel legte Benno Reuke den zweiten Treffer nach. „Reher hat eine gute Truppe und spielt ganz oben mit. Das hat man gesehen“, lobte Schmidt. Zehn Minuten vor Schluss war Reuke vom Elfmeterpunkt ein zweites Mal zur Stelle. Doch die Spielgemeinschaft stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Zuerst markierte Thomas Krüger das 1:3 (85.), ehe 120 Sekunden später Faris Chahrour die Partie noch einmal spannend machte. Zu mehr sollte es aber nicht reichen. Mit jetzt 25 Punkten bleiben die Gäste auf dem dritten Rang.
Tore: 0:1 Tim Haasler (38.), 0:2 Benno Reuke (48.),0:3 Reuke (81./Strafstoß), 1:3 Thomas Krüger (85.), 2:3 Faris Chahrour (87.).
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Timo Schnorfeil
Timo Schnorfeil
Timo ist nach Matze Dienstältester im Team AWesA, telefoniert, schreibt und knipst – und ist Chef der redaktionellen Organisation.
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