Besser geht’s nicht: Mietzner & Tündern-Hastenbeck mit Traum-Einstand!
Abräumerin Rudolph überragt in der Defensive / Mietzner: „Darauf können wir aufbauen"
Sasha Rudolph hielt Tünderns Abwehr auch in brenzligen Lagen zusammen.
TSG Ahlten – BWS Tündern-Hastenbeck II 1:4 (1:1).
Ein Einstand nach Maß: Nach der Fusion von BW Tündern und dem SV Hastenbeck im Frauenbereich feierte die neu formierte Reserve im ersten Landesliga-Pflichtspiel unter Trainer Marcel Mietzner einen 4:1-Erfolg bei der TSG Ahlten.
Sophie Niebisch brachte den Aufsteiger früh in Führung (10.), ehe Kira Wolter aus 25 Metern zum 1:1 ausglich (21.). „Das war neben einem weiteren Distanzschuss die einzige echte Chance von Ahlten in der gesamten Partie“, schilderte Mietzner, dessen Elf nach dem Gegentreffer allerdings ein 15-minütiges Loch im eigenen Spiel überstehen musste, dieses aber unbeschadet überstand.
Mehr Luft im zweiten Durchgang Nach dem Seitenwechsel zahlte sich die Fitness der Gäste aus. „Ahlten hat physisch sehr stark dagegengehalten, aber wir waren konditionell stärker und hatten am Ende einfach mehr Luft“, beurteilte Mietzner die Kraftverhältnisse. Niebisch schoss die Spielgemeinschaft wieder in Front (33.), ehe Michelle Schrader auf 3:1 erhöhte (61.). Den Schlusspunkt setzte Mira-Lynn Tietz in der Nachspielzeit aus spitzem Winkel (90.+4).
Trotz des klaren Auswärtssieges sah der Coach noch Nachholbedarf im Umschaltspiel: „Die Absprachen und Abstände in der Defensive haben noch nicht ganz gepasst. Wir standen einige Male ganz schön offen.“ Ein Sonderlob verdiente sich jedoch die Abwehrzentrale: „Sasha Rudolph hat hinten überragend gearbeitet und wirklich alles abgeräumt.“ Mit der kämpferischen und läuferischen Leistung zeigte sich Mietzner rundum zufrieden: „Darauf können wir aufbauen, auch wenn das kommende Spiel gegen den Oberliga-Absteiger 1. FC Sarstedt eine andere Nummer wird.“ Tore: 0:1 Sophie Niebisch (10.), 1:1 Kira Wolter (21.), 1:2 Niebisch (33.), 1:3 Michelle Schrader (61.), 1:4 Mira-Lynn Tietz (90.+4).
Jannik Schröder Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur. Telefon: 05155-2819 320 / 0176-8220 6485 schroeder@awesa.de
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