16.05.2026 17:39

Landesliga


Eiskalte Effizienz bestraft müde Halvestorfer - Zwei Endspiele nach Pfingsten

Grincenko: „Jedes Mal, wenn wir gerade wieder reingefunden haben, haben sie eiskalt zugeschlagen"
Artjom Grincenko SSG Halvestorf Fussball Landesliga Trainer
Halvestorfs Trainer Artjom Grincenko.

TSV Godshorn – SSG Halvestorf 5:2 (2:1).

Die SSG Halvestorf hat im Abstiegskampf einen herben Rückschlag erlitten. Beim TSV Godshorn unterlag die Mannschaft von Trainer Artjom Grincenko mit 2:5. Damit wächst der Druck im Tabellenkeller: Konkurrent TSV Barsinghausen kann am Sonntag mit einem Sieg bei Schlusslicht Germania Ochtersum nach Punkten gleichziehen.

Godshorn bestraft Halvestorfer Aufbäumen eiskalt
Die Hausherren erwischten den besseren Start und gingen durch einen Doppelschlag von Samir Kasumovic (19.) und Nico Bahns (29.) mit 2:0 in Führung. Halvestorf bewies jedoch Moral und verkürzte noch vor dem Seitenwechsel durch Robin Tegtmeyer auf 1:2 (34.). In der Folge verpassten es die Gäste, den Ausgleich nachzulegen. Stattdessen schlug Godshorn mitten in der Halvestorfer Drangphase zum 3:1 zu (61.).

Grincenko haderte mit der Effizienz des Gegners: „Godshorn hat sechsmal aufs Tor geschossen und fünf Tore erzielt. Jedes Mal, wenn wir gerade wieder reingefunden haben, haben sie eiskalt zugeschlagen. Nach dem 1:2 hatten wir einige sehr gute Chancen, stattdessen fällt das 1:3, weil auch der Torwart von Godshorn in dieser Phase sehr gut gehalten hat.“
Entscheidung in der Schlussphase
Zwar keimte bei den Gästen noch einmal Hoffnung auf, als Josh Jürgens in der 70. Minute den 2:3-Anschlusstreffer markierte. Halvestorf drängte anschließend vehement auf das 3:3, doch die Chancen blieb ungenutzt. Im direkten Gegenzug sorgte Nana Abrokwah Sarpong mit dem 4:2 für die Vorentscheidung (79.), ehe er in der Nachspielzeit mit dem 5:2 den Endstand herstellte (90.+2).

„Man spürt einfach die Abnutzungserscheinungen der letzten Wochen. Godshorn war aufgrund unserer hohen Anzahl an Spielen frischer, daher mache ich den Jungs keine Vorwürfe. Das 2:5 war am Ende die endgültige Entscheidung“, so Grincenko.

Zwei Endspiele im Kampf um den Klassenerhalt
Trotz der deutlichen Pleite bleibt die Ausgangslage für die Halvestorfer vor den letzten beiden Spieltagen unverändert: Sie haben den Verbleib in der Liga weiterhin in der eigenen Hand. „Aktuell rettet uns noch das bessere Torverhältnis. Jetzt haben wir noch zwei echte Endspiele vor uns. Wir haben es selbst in der Hand und werden alles, was geht, da reinstecken“, blickte Grincenko kämpferisch auf den Saisonendspurt voraus. Nach der Pfingstpause geht es ausgerechnet gegen den bereits abgestiegenen Kreiskonkurrenten aus Tündern und den ebenfalls feststehenden Absteiger SV Bruchhausen-Vilsen. 
SSG Halvestorf: Kallmeyer, Dubiel (88. Drebing), Elias, Jürgens, Bollwitte, Tegtmeyer, Berisha (65. Bartelt), Maedchen, Neumann (74. Kelmendi), Heine, Aydemo (46. Adyemo).
Tore: 1:0 Samir Kasumovic (19.), 2:0 Nico Bahns (29.), 2:1 Robin Tegtmeyer (34.), 3:1 Samir Kasumovic (61.), 3:2 Josh Jürgens (70.), 4:2 Nana Abrokwah Sarpong (79.), 5:2 Sarpong (90.+2).
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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