29.04.2026 13:13

Landesliga


Abstiegskrimi auf der Kampfbahn: Tündern im Kampf gegen das „Unmögliche“

...und vielleicht Schützenhilfe für Halvestorf / Kategorie Pflichtsieg: SSG empfängt Sonntag Schlusslicht Ochtersum
Tom Schieb BW Tuendern Fussball Landesliga
Heutiger Sonnemann-Liebling: Tünderns Außenbahn-Ackerer Tom Schieb.

BW Tündern – TSV Godshorn (Samstag, 15 Uhr).

Die Lage für die „Schwalben“ ist prekär: Mit gerade einmal 19 Punkten aus 27 Spielen rangiert BW Tündern auf dem 15. Tabellenplatz. Bei noch wenigen verbleibenden Partien und einem deutlichen Rückstand auf die rettenden Plätze – der kommende Gegner Godshorn steht mit 26 Punkten bereits sieben Zähler davor auf Rang 13 – ist die Zeit der Ausreden endgültig vorbei. Während Godshorn mit einem Sieg einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt machen könnte, geht es für Tündern am Samstag auf der altehrwürdigen Kampfbahn um alles oder nichts. Nur mit einer Siegesserie lässt sich das „Wunder Klassenerhalt“ jetzt noch realisieren.

Rudi Sonnemann„Zählen nur noch Siege, um das Unmögliche vielleicht doch noch wahr zu machen.“
„Am Samstag erwarten wir zum Abstiegskrimi den TSV Godshorn auf der altehrwürdigen Kampfbahn. Das Hinspiel ist uns nicht in guter Erinnerung geblieben. Die Godshorner stehen, genau wie wir, mit dem Rücken zur Wand – auch ihnen helfen im Grunde nur Siege weiter. Sie sind allerdings eine Art Wundertüte und holen immer wieder Punkte dort, wo man es rein von der Papierform her nicht unbedingt erwartet. Unsere jüngste 2:3-Niederlage in Bavenstedt war mehr als ärgerlich. Die Köpfe der Jungs hingen danach erst einmal tief. Aber Jammern nützt jetzt nichts. Wie heißt es so schön: Wenn man fällt, muss man die Krone richten und weitermachen. Genau das werden wir am Samstag tun. Wir werden alles reinhauen, um die Punkte hierzubehalten. Unser Motto lautet: Es gibt nur ein Gas und das ist Vollgas! Meine volle Hoffnung liegt dabei auf Jungs wie Tom Schieb, unserer ‚Dampfwalze‘. Wie er jede Woche die Außenlinie bearbeitet und welche Laufbereitschaft er an den Tag legt, ist einfach toll. Wenn bei uns hinten lange die Null steht und wir von der ersten Sekunde an hellwach sind, sollte uns das Kunststück eines Heimsieges gelingen. Die Zeit der Ausreden ist vorbei – es zählen nur noch Siege, um das Unmögliche vielleicht doch noch wahr zu machen.“

SSG Halvestorf – VfR Germania Ochtersum (Sonntag, 15 Uhr).

Nach dem eindrucksvollen 2:0-Auswärtssieg beim OSV Hannover hat die SSG Halvestorf-Herkendorf pünktlich zum Saisonendspurt den Sprung über den Strich geschafft. Mit nun 26 Punkten rangiert das Team auf Platz 12 und steht damit erstmals seit längerer Zeit wieder „über dem Strich“. Doch die Lage im Tabellenkeller bleibt extrem angespannt: Da der TSV Godshorn punktgleich dahinter lauert und auch Newroz Hildesheim (25 Punkte) in Schlagdistanz ist, zählt für die SSG am Sonntag nur ein Heimsieg. Zu Gast am Piepenbusch ist das abgeschlagene Schlusslicht VfR Germania Ochtersum, das mit nur sechs Zählern kaum noch Rettungschancen hat, aber gerade deshalb ohne Druck aufspielen kann.

„Wir erinnern uns gut an das Hinspiel zu Ostern“
„Wir sind sehr erleichtert, dass wir beim OSV ein sehr gutes Spiel gemacht und uns mit drei Punkten belohnt haben. Dadurch stehen wir erst einmal über dem Strich – und genau da wollen wir auch bis zum Ende der Saison bleiben. Um dieses Ziel zu erreichen, ist es absolut erforderlich, am Sonntag das Schlusslicht zu schlagen und die drei Punkte bei uns zu Hause zu behalten. Wir werden den Gegner jedoch keinesfalls unterschätzen. Wir erinnern uns gut an das Hinspiel zu Ostern: Da hatten wir eine Halbzeit lang große Probleme und konnten das Spiel erst nach dem Seitenwechsel drehen, um am Ende mit 3:1 zu gewinnen. Wir müssen hochkonzentriert an die Aufgabe herangehen und wollen versuchen, früh in Führung zu gehen, um Sicherheit zu gewinnen. Was den Kader betrifft, gehe ich davon aus, dass Bennett Heine wieder zur Verfügung steht. Hinter den Einsätzen von Josh Jürgens und Alexander Manka stehen noch Fragezeichen. Wir vertrauen jedoch jedem einzelnen Spieler in unserem Kader – das haben die Jungs zuletzt beim Sieg gegen den OSV Hannover eindrucksvoll unter Beweis gestellt.“
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Autor des Artikels

Jannik Schröder
Jannik Schröder
Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur.
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