Sechs Spiele, drei Punkte, vorletzter Platz und bereits sechs Punkte zum rettenden Ufer - Tündern braucht bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison ganz dringend Punkte. Allerdings steht mit Krähenwinkel/Kaltenwiede ein „Angstgegner" auf dem Plan: Beim TSV lief für die Tünderaner aber noch nie viel zusammen. Sprecher Rudi Sonnemann hat die Geschichtsbücher rausgekramt und stellt fest: „Seit 1928 konnten wir dort nie gewinnen“.
„Seit 1928 konnten wir dort nie gewinnen“
„Für uns geht es Schlag auf Schlag weiter, denn am Dienstag steht das Nachholspiel bei Krähenwinkel an, das vor 14 Tagen aus bekannten Gründen abgesagt wurde. Krähenwinkel und Tündern sind in der Landesliga ein ewiges Duell, aber die Bilanz ist für uns ernüchternd: Seit 1928 (Vereinsgründungsjahr, Anm.d.Red.) konnten wir dort nie gewinnen, selbst in unserem Aufstiegsjahr 2019 mussten wir uns geschlagen geben. Aber die Punkte mit der Post schicken? Nein, das kommt nicht in Frage! Krähenwinkel hatte am Samstag den Vorteil, auf dem Sofa liegen zu können, da sie spielfrei hatten. Obwohl sie einige Abgänge hatten, haben sie sich durch gute Zugänge wie Jan-Christoph Thom von Halvestorf stark verstärkt und verfügen über eine spielerisch gute Mannschaft. Unsere eigene Leistung in Eilvese am Samstag war nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Gerade die Hoheit im Mittelfeld hat gefehlt und das müssen wir für Dienstag unbedingt abstellen. Immerhin wird unsere Personaldecke langsam besser: Alen Kestic und Kaan Gündiz kehren in den Kader zurück, was uns mehr Spielraum gibt. Leider fehlt uns unser 'Herz der Mannschaft', Ugur Aydin, weiterhin mit Knieproblemen. Man merkt, wie sehr er uns fehlt. Seine Offensivaktionen sind einfach das Salz in der Suppe und die meisten Gegner der Landesliga fürchten ihn zu Recht. Um den ersten Sieg nach 97 Jahren endlich wahr werden zu lassen, müssen wir die Tugenden aus unseren letzten beiden Heimspielen wieder aufleben lassen: Kampf, Laufbereitschaft und als Team auftreten."
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