Für Hastenbecks zweite Frauen schlägt am Samstag die Stunde der Wahrheit. Zwei Spieltage vor Ende der Saison rangieren die Schwarz-Weißen mit drei Zählern Rückstand auf das rettende Ufer auf dem ersten direkten Abstiegsrang, der den Niedergang in die Kreisliga bedeuten würde. Damit die Hastenbeckerinnen im letzten Saisonspiel noch aus eigener Kraft die Klasse halten können, bedarf es gegen die SG Achtum/Einum (Tabellenplatz sechs) unbedingt drei Punkte – idealerweise in Kombination mit einem Remis oder einer Niederlage der Konkurrenz aus Hildesheim und Kleefeld.
„Wir sind also quasi zum Siegen verdammt“
„Die Ausgangslage ist klar: Wir müssen jetzt die nächsten beiden Spiele gewinnen, um über den Strich zu kommen. Das ist das große Ziel. Wenn wir an diesem Wochenende verlieren sollten, können wir es aus eigener Kraft nicht mehr schaffen. Wir sind also quasi zum Siegen verdammt, wenn man es so ausdrücken will. Das wird allerdings eine schwierige Aufgabe, denn die Kadergröße ist mal wieder sehr bescheiden. Der Kader ist momentan irgendwie ein bisschen launisch – mal fällt eine Spielerin aus, dann kommt wieder eine andere zurück. Im Grunde fahren wir aktuell zu jedem Spieltag mit gerade einmal elf Mädels. Trotzdem werden wir versuchen, wieder alles reinzuhauen. Im Hinspiel gegen Achtum/Einum haben wir wirklich ein sehr gutes Spiel gezeigt. Mal schauen, was dieses Mal passiert. Aber wie hat mal jemand so schön gesagt: 'Ein Finale spielt man nicht, ein Finale gewinnt man!'“
Kommentare