22.11.2025 19:06

Bezirksliga Damen


Tündern II trotzt hektischer Schlussphase

Unfreiwillige Spannung in den Schlussminuten / Kowalski: "Ich bin trotz der holprigen Phase am Ende sehr stolz auf mein Team."
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Schraders Tor zum zwischenzeitlichen 4:1 reicht am Ende für den Sieg.

BW Tündern II – SG v. 1874 Hannover 4:3 (2:0).

Die Zweitvertretung von BW Tündern gewann ein torreiches Duell gegen die SG 1874 Hannover mit 4:3. Obwohl die Tünderanerinnen die meiste Zeit das Spiel bestimmten, wurde knapp. BW-Trainer Aljoscha Kowalski: „Das war heute der erwartet schwierige Gegner. Aufgrund des Abstieges aus der Landesliga im Vorjahr sind sie nicht einfach einzuschätzen gewesen. Trotzdem wussten wir, worauf es ankommt. Das hat meine Mannschaft heute auch sehr gut umgesetzt.“ Zunächst spielten jedoch erstmal die Gäste. „Die beiden Tore kamen in einer Phase, die eigentlich Hannover dominiert hat. Wir hatten kaum Zugriff im Mittelfeld bis zum 0:2“, resümierte Kowalski. Rica Miserre, die bereits drei Minuten zuvor das 1:0 erzielte, schnappte sich in der 27. Minute den Ball und brach auf der rechten Seite durch den Hannoveraner Defensivverbund. Ihr Schuss landete über der Torhüterin im langen Eck: 2:0. „Das war ein Wirkungstreffer. Man hat gemerkt, dass bei Hannover die Köpfe runtergingen. Wir hätten dann auch mit 4:0 führen können zur Pause“, berichtete Kowalski.
„Nach der Halbzeit kamen wir, wie so oft, sehr schlecht aus der Pause. In dieser Phase haben wir dann auch verdientermaßen das 2:1 gefressen“, beschrieb Kowalski die Anfangsphase von Durchgang zwei. Danach fingen die Gastgeberinnen sich allerdings wieder. In der 61. Minute erzielte Sascha Rudolph das 3:1 und nur sechs Minuten später legte Michelle Schrader nach. „Wir dachten dann, dass bei der SG die Köpfe runtergehen. Das war allerdings nicht der Fall. Hinzu kam ein Doppelwechsel von mir, der gar nicht funktioniert hat“, sagte Kowalski. Das Resultat: Die Gäste kamen in Persona von Chiara Kösters und Dilara Schnur auf 3:4 ran. Am Ende kam die Aufholjagd nicht ganz zu Stande und somit gewann Tündern mit 4:3 und wird auf Platz 2 überwintern. „Ich bin trotz der holprigen Phase am Ende sehr stolz auf mein Team. Alle haben super gefightet und am Ende kam somit ein verdienter Arbeitssieg zu dabei rum. Auch die tabellarische Situation haben die Mädels sich wirklich verdient und erarbeitet“, so Kowalski der zudem Rica Miserre und Laura Feuerhake lobte: „Rica war heute wirklich unglaublich gut. Vorne war sie wuselig und flexibel und zum Schluss hat sie sich hinten reingeworfen und alles gegeben. Zudem hat Laura defensiv einen tollen Job gemacht und fast keinen Zweikampf verloren.“
Tore: 1:0 Rica Miserre (25.), 2:0 Miserre (27.), 2:1 Marie Thielking (52.), 3:1 Sascha Rudolph (61.), 4:1 Michelle Schrader (67.), 4:2 Chiara Kösters (78.), 4:3 Dilara Schnur (80.).

SG Achtum/Einum - SV Hastenbeck II (Ausfall).

Das Spiel fiel aufgrund der Wetterbedingungen aus.
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Autor des Artikels

Niko Zielonka
Niko Zielonka
Niko ist Freier Mitarbeiter und vor allem am Wochenende im Bereich Fußball und Handball für das Team AWesA im Einsatz.
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