14.03.2019 14:31

Bezirksliga, Staffel 3


Spielt der Wettergott mit? Heimisches Bezirksliga-Quartett startet Auswärts

SV Lachem will zweiten Platz behaupten / Aerzen vor schwieriger Aufgabe in Koldingen

Afferdes Trainer-Duo Oliver Bock (re.) und Thomas Mau muss mit dem Team nach Egestorf reisen.


Von Magnus Frese

1. FC Germania Egestorf-Langreder II - Eintracht Afferde (Samstag, 16 Uhr).

Die Eintracht aus Afferde muss zum Rückrundenstart zu Germania Egestorf-Langreder II reisen. Eine schwierige Aufgabe, die die Mannschaft von Trainer Oliver Bock am Sonntag vor der Brust hat. Die Afferder stehen nach der Hinrunde auf Platz neun, Egestorf steht aktuell auf Rang sechs. „Wir haben eine gute Vorbereitung gespielt, da können wir uns nicht beklagen. Auch das Training konnten wir durch unseren Kunstrasen gut und regelmäßig absolvieren“, zeigt sich Coach Oliver Bock zufrieden. Bock ist bewusst, dass mit Egestorf ein harter Gegner auf seine Mannschaft wartet: „Das Spiel in Egestorf wird für uns eine harte Nummer, aber wir fahren dort hin, um Punkte mitzunehmen. Wir spielen immer auf Sieg.“ Unklar ist jedoch, ob die Partie überhaupt stattfindet. Bock vermutet zwar, dass das Spiel ausfällt, bereitet sich mit seinem Team aber trotzdem hochkonzentriert vor. „Wir hoffen natürlich, dass das Spiel stattfindet. Wir haben in den nächsten Wochen viele Partien gegen andere Abstiegskandidaten, und die Mannschaft muss wieder in den Rhythmus kommen“, so Bock: „Wir spielen immer noch ganz klar gegen den Abstieg. Oberstes Ziel ist es, sich vom Relegationsplatz 13 abzusetzen und in den nächsten Wochen schon Siege einzufahren.“ Die Langzeitverletzten kehren laut Bock langsam wieder in das Mannschaftstraining zurück, die schwierige personelle Lage der Hinrunde entspannt sich also langsam wieder am Eintrachtweg.

Koldinger SV - MTSV Aerzen (Sonntag, 15 Uhr).

Der MTSV Aerzen startet mit einer schwierigen Aufgabe in die Rückrunde der Bezirksliga Staffel 3. Die Bartolillo-Elf muss zum Koldinger SV, der aktuell auf Platz drei der Tabelle rangiert. Die Aerzener stehen nach einer durchwachsenen Hinrunde auf Platz zwölf, mit zwei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz 13. „Die Vorbereitung war schwierig. Zwar haben wir, bis auf die Niederlage gegen die A-Jugend vom JFV Calenberger Land, gute Leistungen gezeigt. Doch wir haben noch kein einziges Spiel auf Naturrasen gemacht, ganz im Gegensatz zu Koldingen“, wie Sprecher Karsten Hoppe bemängelt. „Koldingen ist in guter Form, haben erst kürzlich mit dem TSV Burgdorf einen Landesligisten besiegt.“ Doch bereits das Hinspiel hat gezeigt, dass die Aerzener mit Moral und Kampfgeist durchaus Chancen haben. Nach einer „komplett verschlafenen ersten Halbzeit“, wie Hoppe es formuliert, nach der die Hummetaler bereits mit 0:4 zurücklagen, gelang es ihnen in der zweiten Halbzeit noch auf 3:4 heranzukommen. „Wir sind ganz gut drauf, und das Hinspiel zeigt, dass wir auch gegen Koldingen Tore schießen können. Ein Punkt wäre schon schön“, so Hoppe weiter. Dabei steht dem MTSV Aerzen, bis auf Sebastian Specht, der komplette Kader zur Verfügung.

VfR Evesen - SSG Halvestorf (Sonntag, 15 Uhr).

„Das wird ein schweres Spiel“, ist sich SSG Halvestorf-Sprecher Burkhard Büchler angesichts der Auswärtspartie beim VfR Evesen sicher. Es ist ein Duell auf Augenhöhe, denn die Eveser stehen mit nur zwei Punkten Vorsprung auf Platz vier, während die Halvestorfer Fünfter sind. Die Chancen, dass das Spiel stattfindet, stehen wohl gut. „Wir haben die meisten Testspiele positiv gestaltet, auch wenn wir gegen Germania Hagen eine deftige 1:4-Niederlage einstecken mussten. Wir haben in den Testspielen selten in Bestbesetzung gespielt, weshalb man aus diesen Partien nicht allzu viel ableiten sollte“, so Büchler. Die Halvestorfer sind aktuell die zweitbeste Mannschaft aus dem Kreis Hameln-Pyrmont in der Bezirksliga, acht Punkte hinter Lokalrivale SV Lachem. Büchler hält es nicht für unrealistisch, „Lachem noch abzufangen“. Doch der volle Fokus auf die Partie in Evesen steht zunächst im Vordergrund. „Unsere Mannschaft wird sich ins Zeug legen“, versichert Büchler weiter. Bis auf Nicolas-Hendrik Dreier stehen Trainer René Hau alle Akteure zur Verfügung.

TuS Schwarz Weiß Enzen - SV Lachem (Sonntag, 15 Uhr).

Einen Sieg zum Rückrunden-Start peilt auch der SV Lachem an. Die Lachemer fahren zum Abstiegskandidaten TuS Schwarz Weiß Enzen und gehen als klarer Favorit in das Spiel. Als Tabellenzweiter sind die Jungs von Trainer Tarik Önelcin noch voll im Meisterrennen. Doch Sprecher Jürgen Ahrens weiß: „Im Hinspiel haben wir uns auch sehr schwer getan, und Enzen knapp mit 4:3 besiegt. Das wird kein einfaches Spiel.“ Doch als „Punktelieferant“ würden Musliji & Co. keineswegs nach Enzen fahren. „Natürlich fahren wir nach Enzen, um zu gewinnen. Wir wollen an Tabellenführer Barsinghausen dran bleiben. Unsere Vorbereitung lief jedoch nicht wie geplant, wir konnten nur zwei Testspiele absolvieren, haben dafür im Gegenzug aber gut trainiert und etwas für die Atmosphäre in der Mannschaft getan“, so Ahrens weiter. „Alle sind gut motiviert.“ Für das Spiel in Enzen steht dem SV Lachem der komplette Kader zur Verfügung, nur Dominik Glaubitz fällt aus. Doch ob das Spiel überhaupt stattfindet, steht laut Jürgen Ahrens noch in den Sternen: „Ich schätze die Chancen 60:40 für einen Ausfall ein.“
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