16.09.2025 10:43

3. Kreisklasse


Siebenerpack in Afferde: TuSpo mit rekordverdächtigem Kantersieg

Auch Kosova Hameln bleibt fehlerfrei / Marienau II feiert ersten Sieg
Marcel Pannewitz TuSpo Bad Muender Dribbling 3 Kreisklasse
Bad Münders Marcel Pannewitz (re.) schlug siebenmal gegen die Eintracht zu.

Staffel 1


TSV Bisperode II – FC Kosova Hameln 0:4 (0:1).

Der verlustpunktfreie Spitzenreiter aus Hamelner setzte auch in Bisperode seine makellose Vereinsbilanz fort. „Mit Beginn der Partie hat Kosova das Spiel in die Hand genommen und immer wieder versucht, uns über die Außen zu knacken. Dabei haben sie wirklich hervorragende Spielzüge gezeigt und uns vor das eine oder andere Problem gestellt“, musste auch TSV-Sprecher Jannic Winter dem Gegner Respekt zollen. Über 40 Minuten hielten die Ostkreisler den Sturmwellen des Gegners Stand. „Wir waren gut in den Zweikämpfen und haben uns in alle Bälle geworfen. Ich glaube, Marian Meyer hat noch zwei bis drei Bälle auf der Linie geklärt“, fuhr Winter fort. In besagter 40. Minute führte letztlich ein Eckball für die Führung des Gegners. Aus dem Gefühl schoss Flamur Dragusha Marian Meyer an und der Ball lag im Netz. Mit diesem Spielstand ging es dann auch in die Halbzeitpause.

„In der zweiten Halbzeit wollten wir mutiger nach vorne spielen und höher stehen. Dies sorgte auch in der Folge für einige gute Torabschlüsse. Leider scheiterten wir zweimal am gegnerischen Torwart und Freddy Mönning köpfte nach einer Flanke an die Latte“, beschrieb der Sprecher den weiteren Spielverlauf.

Zu diesem Zeitpunkt drehte sich die Partie zu Gunsten der Gastgeber. „Wir waren dem Ausgleich nahe“, war auch Winter optimistisch. Stattdessen konterte Kosova den TSV eiskalt aus und stellte auf 2:0. Bisperode verlor den Ball am gegnerischen Strafraum und startete einen hervorragenden Konter, den Ardian Pajaziti zum 2:0 verwandelte.

„Wir haben aber den Kopf nicht hängen lassen und weiter mutig nach vorne gespielt. Belohnen konnten wir uns leider nicht mehr“, fuhr Winter fort. In der Folge legten die Gäste dann noch zwei Treffer nach. Abschließend zog Bisperodes Sprecher Bilanz: „Aus meiner Sicht hat Kosova verdient gewonnen, sie haben einen klasse Ball gespielt und sich immer wieder gut ins letzte Drittel kombiniert. Ich denke aber auch, dass die Niederlage um zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Wir haben einen erstklassigen Kampf gezeigt und waren eine Einheit auf dem Platz. Trotz der Niederlage bin ich stolz auf meine Jungs. Wenn wir so weitermachen, werden wir uns in den kommenden Wochen auf jeden Fall belohnen.“
Tore: 0:1 Flamur Dragusha (40.), 0:2 Ardian Pajaziti (65.), 0:3 Tayfur Ersan (78.), 0:4 Amanuel Safar (88.).

SF Osterwald II – TSV Brünnighausen 1:1 (1:0).

„Wir haben heute das mit Abstand beste Spiel gemacht, seitdem ich Trainer von Osterwald  II“, war Tim Sybill nach dem Abpfiff im Heimspiel gegen Brünnighausen bester Laune. Einzig das Ergebnis passte nicht ganz zur Darbietung der Sportfreunde, die über ein 1:1 gegen Absteiger Brünnighausen nicht hinauskamen. „Zur Halbzeit hätten wir mindestens mit drei bis vier Toren führen müssen. Leider haben wir das ganze Spiel über mehrere Großchancen nicht genutzt, sodass Brüninghausen froh sein kann, dass sie einen Punkt vom Berg entführen konnten“, haderte Sybill. Einzig Fynn Luca Lally gelang es vor der Pause, das Spielgerät im Netz unterzubringen.

Nach dem Seitenwechsel blieben Treffer der Gastgeber gänzlich aus, ehe Pete Reineke den Chancenwucher zehn Minuten vor dem Ende mit dem 1:1 bestrafte. Abschließend bilanzierte Sybill: „Das Bäumefällen ist heute aus Brüninghäuser Sicht komplett ausgeblieben. Weiterhin haben wir heute leider gegen zwölf Mann gespielt und einige Entscheidungen wurden unverständlicherweise gegen uns gepfiffen. Mund abwischen und weiter geht's. Wir müssen schauen, dass wir die Einstellung und auch das Spielerische von heute mitnehmen, damit wir in der nächsten Woche drei Punkte aus Hameln entführen können.“
Tore: 1:0 Fynn Luca Lally (15.), 1:1 Pete Reineke (80.).

SSG Marienau II – SG Germania Beber-Rohrsen/Eimbeckhausen/Hamelspringe II 5:0 (2:0).

In Marienau wurden die Wünsche des Vorsitzenden erhöht. Im Vorbericht hatte Niklas Köhne noch betont, dass der erste „Dreier“ langsam fällig sei – gegen die Nordkreis-SG wurde mit 5:0 nun geliefert. „In den ersten 15 Minuten kam Beber-Rohrsen besser ins Spiel und hat uns gut unter Druck gesetzt. Nach dieser Druckphase haben wir uns dann gut ins Spiel gekämpft“, schilderte SSG-Trainer Christian Lamprecht. Das 1:0 durch Jonte Dithmar kam daher genau zur richtigen Zeit. „Mit der Führung im Rücken haben wir den Ball dann auch wieder besser laufen lassen. Beber-Rohrsen hat dann nur noch versucht, über Konter oder über lange Bälle gefährlich zu werden.

Darauf haben wir in der Halbzeit mit einer Umstellung reagiert, um uns vorne etwas festzusetzen, was auch sehr gut geklappt hat“, fuhr Lamprecht fort. Mit einem 2:0 im Rücken starteten die Gastgeber druckvoll in den zweiten Durchgang, Leonard Ludwig erhöhte bereits fünf Minuten später auf 3:0. „Auch das 4:0 und 5:0 kamen durch unser Pressing zustande, das hat unser Team echt gut gemacht“, kommentierte Marienaus Coach und hielt abschließend fest: „Alles im allen ist es ein verdienter Sieg für uns. Beber Rohrsen hat sich allerdings bis zum Schluss nie aufgegeben.“
Tore: 1:0 Jonte Dithmar (20.), 2:0 Dithmar (41.), 3:0 Leonard Ludwig (50.), 4:0 Marlon Duchna (63.), 5:0 Kevin Dolle (71.).

SV Eintracht Afferde III – TuSpo Bad Münder 0:25 (0:8).

Mit einem klaren 25:0-Sieg gegen die SV Eintracht Afferde III konnte TuSpo Bad Münder am Wochenende den dritten Erfolg im dritten Spiel einfahren. Weniger das Ergebnis, sondern vielmehr die Art und Weise, wie die Mannschaft aufgetreten ist, stand dabei im Mittelpunkt. Nach dem schweren Spiel gegen Marienau fand das Team zurück zu einem gepflegten Kombinationsspiel und zeigte erneut den Offensivfußball, den sich das Trainerteam vorgenommen hat.

„Ich möchte das Spiel nicht zu hoch bewerten. Afferde hat sich in der zweiten Halbzeit einfach aufgegeben und wir haben bis zum Ende unser Spiel durchgezogen. Jetzt heißt es ordentlich trainieren und auf Beber blicken, da wollen wir genau da anknüpfen, wo wir in Afferde aufgehört haben“, so Trainer Philip Dunkley nach Abpfiff.

Mit einem Torverhältnis von 37:0 nach drei Ligaspielen und zusätzlich zwei Erfolgen im Pokal gegen höherklassige Gegner kann man bei TuSpo von einem perfekten Saisonstart sprechen. Dennoch bleibt die Mannschaft auf dem Boden: „Wir wollen das genießen, aber gleichzeitig wissen wir, dass es nur eine Momentaufnahme ist. Woche für Woche gilt es, das zu bestätigen“, heißt es aus dem Verein.
Tore: 0:1 Marcel Pannewitz (2.), 0:2 Philip Dunkley (4.), 0:3 Florian Hessenkamp (20.), 0:4 Turgut Cevat Bölükbasi (23.), 0:5 Lyon Stange (28.), 0:6 Dunkley (35.), 0:7 Pannewitz (37.), 0:8 Bölükbasi (40.), 0:9 Patrick Geider (47.), 0:10 Pannewitz (50.), 0:11 Leonid Aliu (52.), 0:12 Geider (54.), 0:13 Aliu (58.), 0:14 Hessenkamp (61.), 0:15 Aliu (62.), 0:16 Malte Herdan-Eichler (72.), 0:17 Geider (73.), 0:18 Bölükbasi (75.), 0:19 Aliu (76.), 0:20 Pannewitz (77.), 0:21 Pannewitz (80.), 0:22 Bölükbasi (81.), 0:23 Pannewitz (85.), 0:24 Bölükbasi (86.), 0:25 Pannewitz (88.).

Weiter spielte:
TSV Nettelrede III – SG Flegessen II 1:4 (0:3).

Staffel 2


VfB Hemeringen II – SG Holzhausen/Thal II 3:1 (1:0).

Die 2. Herren vom VfB Hemeringen fuhr am Super-Samstag die nächsten drei Punkte ein. Im Heimspiel gegen einen starken Gegner aus Thal musste die Mannschaft von Trainer Michael Hein noch einmal eine Schippe drauflegen im Vergleich zur Partie zuletzt in Fischbeck. „Wir wussten schon vor dem Spiel, dass dies kein leichtes Spiel sein wird und wir nur durch Kampf und den absoluten Willen, dieses Spiel zu gewinnen, bestehen können. Thal hat uns in der Anfangsphase das Leben schwer gemacht, doch meine Mannschaft kam immer besser in die Partie und erspielte sich zunehmend Chancen“, so Hein nach Abpfiff.

Die Anfangsphase war geprägt von Szenen auf beiden Seiten. Von Strafraum zu Strafraum entwickelte sich ein offenes Spiel, wobei die Gastgeber aus Hemeringen spielerisch einen Tick wacher wirkten. In der 22. Minute war es schließlich Alexander Gad, der die Hemeringer mit 1:0 in Führung brachte – gleichzeitig auch der Pausenstand. Nach einer deutlichen Halbzeitansprache kam der VfB wacher und aggressiver aus der Kabine. Mit hohem Angriffspressing drängten die Hausherren auf den nächsten Treffer. In der 60. Minute war es dann Stürmer Armond Musaj, der zum 2:0 einschob.

Doch Thal gab sich nicht auf: Bereits drei Minuten später nutzte Thals Spieler Ammar Debour einen individuellen Fehler im Strafraum eiskalt und verkürzte auf 1:2. Die Partie wurde nun hektischer, Thal witterte seine Chance. Doch Hein reagierte mit einer taktischen Umstellung, um das Spiel wieder unter Kontrolle zu bringen: „Ich bemerkte, dass mein Trainerkollege offensiver stellte. Also musste ich schnell handeln, um über mehr Gegenpressing wieder Sicherheit ins Spiel zu bekommen.“ Diese Maßnahme zeigte Wirkung – die Hemeringer übernahmen erneut die Spielkontrolle.

In der 70. Minute sorgte erneut Alexander Gad mit einem sehenswerten Distanzschuss aus 30 Metern, der unhaltbar über dem Torwart einschlug, für die endgültige Entscheidung zum 3:1-Heimsieg.„Es war ein kampfbetontes Spiel von beiden Seiten, in dem sich niemand etwas geschenkt hat. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die taktisch klug agiert und die wichtigen Zweikämpfe angenommen hat. Jetzt gilt es, den Schwung mitzunehmen und uns konzentriert auf den nächsten Gegner vorzubereiten“, so das Fazit von VfB-Trainer Michael Hein.
Tore: 1:0 Alexander Gad (22.), 2:0 Armond Musaj (60.), 2:1 Ammar Debour (63.), 3:1 Gad (70.).

Weiter spielte:
TSV Groß Berkel II – SG Hajen-Latferde II 1:1 (0:1).
SV Lachem – TSC Fischbeck II 6:4 (3:2).
TSV Germania Reher II – SV Azadi Hameln II 5:0 (Nichtantritt Gast).
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Autor des Artikels

Robin Besser
Robin Besser
Robin kam am 01. August 2022 als fester Neuzugang ins Team AWesA, war zuvor als freier Mitarbeiter aktiv. Sein Herz schlägt für den Lokalsport und die Vereine im Weserbergland.
Telefon: 05155 / 2819-320
besser@awesa.de


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