Nach dem wichtigen 3:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen Bad Münder hat Preussens Reserve im Saisonendspurt um die Meisterschaft alles in der eigenen Hand. Patzer sollten sich die 07er in den verbleibenden fünf Ligapartien dennoch nicht erlauben, der Vorsprung auf die Deister-Kicker beträgt nur drei Zähler. Das gilt auch für das Auswärtsspiel beim Tabellenfünften.
„Das dritte Auswärtsspiel in Folge steht für uns an und es geht nach Flegessen. Wir müssen im Vergleich zum Hinspiel (2:0, Anm.d.Sprechers) unsere Offensivpower besser ins Spiel bringen. Wir haben zu oft den komplizierten Weg bzw. Pass gewählt und müssen wieder viel einfacher nach vorne spielen. Wir wissen auch um die Qualität im Kader von Flegessen. Immerhin konnten sie das Spiel gegen Bad Münder lange offen halten und haben in zwei Spielen sechs Tore geschossen. Trotzdem ist es ein weiteres Endspiel für uns, welches es zu gewinnen gilt, um unser großes Ziel zu erreichen. Wir dürfen jetzt nicht vom Gas gehen. Auf Grund unserer qualitativen Breite wird sich der Kader erst kurzfristig zusammenstellen.“
: Jonas Bollermann stößt nach abgesessener Gelb-Rot-Sperre zurück in den Kader.
Nach der Niederlage im Spitzenspiel gegen Preussen II (1:3) hilft im Falle der TuSpo Bad Münder nur eins: die eigenen Hausaufgaben machen und hoffen, dass die Hamelner im Saisonendspurt noch irgendwo anders stolpern. Auswärts bei Beber-Rohrsen, aktuell Tabellensechster, benötigt es dafür aber drei Punkte.
„Nach einer enttäuschenden Leistung am vergangenen Spieltag (1:3 gegen Preussen II, Anm.d.Red.) heißt es für uns am Sonntag: Mund abputzen und wieder so Fußball spielen, wie wir es können. Die Marschroute ist klar – wir wollen eine Reaktion zeigen. Die Vorbereitung auf das Spiel gegen Beber-Rohrsen war intensiv. Wir haben in dieser Woche zweimal hart trainiert, selbst der 1. Mai – der Tag der Arbeit – wurde seinem Namen gerecht: Auch da standen wir auf dem Platz, um an den richtigen Stellschrauben zu drehen. Wir wissen, was wir können – und das wollen wir am Sonntag auch zeigen. Es wird Zeit, wieder unser Spiel durchzuziehen.“
: gut aufgestellt; Chris Weiß hat sich gegen Preussen einen Handbruch zugezogen und wird länger ausfallen.
SF Osterwald II – SV Azadi Hameln II (Sonntag, 12.30 Uhr).
Auf dem Berg ist am Sonntag die Zweitvertretung der „Adler“ zu Gast. Obwohl beide Teams derzeit sieben Punkte trennen, hat sowohl die Defensive der Ostkreisler als auch die der Hamelner bereits 26 Gegentreffer zugelassen. Großer Unterschied scheint die Offensive zu sein. Während die „Adler“ bereits 21-Mal einnetzten, schlugen die Sportfreunde erst achtmal zu.
„Nehme die Mannschaft in die Pflicht“
„Ich erwarte ein enges Spiel auf Augenhöhe. Jedoch nur, wenn wir unsere Leistung im Gegensatz zum Afferde-Spiel (1:2, Anm.d.Red.) deutlich steigern. In Afferde haben wir jeglichen Kampfgeist nach dem 1:1 verloren und die Köpfe hängen lassen. Ich nehme die Mannschaft in die Pflicht, dass sie trotz geringer Trainingsbeteiligung wieder füreinander kämpfen und so ackern, bis sie nicht mehr können. Ein Trikot-durch-die-Gegend-tragen wird es wie in der Vorwoche nicht geben. Mit Azadi erwartet uns der Tabellenvierte der Staffel. Wir sind gewarnt, dass wir trotz der Defensivschwäche der Hamelner uns auf ein Spiel mit intensiven Zweikämpfen und starken Einzelaktionen vorbereiten müssen. Ich erwarte von der Mannschaft, dass sie nach der Niederlage in der Vorwoche an die Leistung gegen Bisperode II anknüpfen können und dass wir die drei Punkte auf dem Berg behalten werden. Personell haben wir nur im Tor einen verletzungsbedingten Ausfall zu kompensieren.“
Personal: Sebastian Decker vertritt den verletzten Simon Geisler im Tor.
TSV Bisperode II – SV Eintracht Afferde III (Sonntag, 15 Uhr).
Das Schlusslicht aus Bisperode will endlich die Trendwende einleiten. Angesichts von zwei Siegen aus zwei Niederlagen in 2025 und generell erst drei Punkten in dieser Spielzeit dürfte die Favoritenrolle am Sonntag allerdings an die Afferder Eintracht gehen. Die steht mit 15 Zählern nämlich auf Tabellenrang drei.
„Endlich den Bock umstoßen“
„Während unsere Erste am Samstag die Erste von Afferde zu Gast hat, erwarten wir am Sonntag die dritte Herren der Afferder. Leider haben wir uns sowohl gegen Osterwald (0:2, Anm.d.Red.) als auch gegen Flegessen II (2:4, Anm.d.Red.) trotz guter Chancen nicht belohnt. Gegen Afferde wollen wir endlich den Bock umstoßen und den ersten Sieg im Jahr 2025 einfahren. Dazu müssen wir allerdings kaltschnäuziger vor dem gegnerischen Tor werden und hinten sicherer stehen als bisher. Am Sonntag müssen wir auf den gesperrten Fabio Wefer-Brito sowie die verletzten Marvin Breuer und Felix Zahn verzichten. Dazu verweilt unser Marathonmann Frederik Mönnig weiter im Urlaub und wird uns voraussichtlich erst in der nächsten Woche wieder zur Verfügung stehen. Glücklicherweise haben Marian Meyer und Marcel Mietzner das Malle-Opening einigermaßen unbeschadet überstanden, sodass sie am Wochenende wieder auf der Platte stehen werden.“
Staffel 2
TSV Klein Berkel II – VfB Hemeringen II (Sonntag, 12.45 Uhr).
Am kommenden Sonntag steht für die zweite Mannschaft des VfB Hemeringen ein echtes Topspiel an: In der Partie gegen den TSV Klein Berkel II geht es um nicht weniger als wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg. Für die Mannschaft von Trainer Jörg Pydde ist die Marschroute daher klar: Es zählt nur ein positives Ergebnis. Anstoß der Begegnung ist um 12.45 Uhr in Klein Berkel. Das Hinspiel entschieden im übrigen die Klein Berkler nach einem hitzigen Duell mit 5:3 für sich.
„Meine Mannschaft brennt förmlich auf dieses Spiel“
„Das kuriose Hinspiel gegen Klein Berkel ist aus den Köpfen und wir schauen nach vorn. Wir wissen, dass dieses Spiel ein sehr schwieriges und vor allem brisantes Spiel sein wird, aber wir fahren dahin, um dort auswärts Punkte mit nach Hemeringen zu nehmen. Meine Mannschaft brennt förmlich auf dieses Spiel. Wir werden alles reinlegen müssen, um oben weiter ein Wort mitzureden.“
Personal: die beiden Torjäger Michael Hein (Rotsperre aus dem Hinspiel und Leon Borgmann (Kreuzbandriss) fehlen ebenso wie Ole Schedlitzki und Keeper Pascal Wiesner. Dafür kehren mit Felix Schmidt, Michel Wolf und Björn Hoppe wichtige Akteure in den Kader zurück.
SV Lachem – TSV Lüntorf (Sonntag, 15 Uhr).
Der SV Lachem könnte sich am Sonntag als lachender Dritter entpuppen, sollten in Hemeringen parallel die Punkte geteilt werden. Mit der Wertung des Fischbecker Nichtantritts am vergangenen Wochenende rückte der Sportverein ohnehin an die Spitze der Tabelle. Sollte gegen den Tabellensechsten aus Lüntorf der nächste Sieg folgen, würde sich das Team von Spielertrainer Egzon Popoci mindestens von einem der Rivalen distanzieren.
„Für uns ergibt sich Sonntag eine große Chance“
„Es war ein recht schwieriges Spiel in Lüntorf im Hinspiel (4:1, Anm.d.Red.) und der Tabellenplatz von Lüntorf spiegelt nicht deren spielerische Stärke wider. Ich rechne wieder mit einer sehr kampfbetonten Partie, in der wir einfach aufpassen müssen, nicht zu ballverliebt zu sein, sondern das Spiel schneller zu machen. Für uns ergibt sich Sonntag eine große Chance: wenn wir das Spiel gewinnen, können wir uns entweder von Hemeringen oder Klein Berkel absetzen, die parallel gegeneinander spielen. Ich werde meine Mannschaft krankheitsbedingt endlich mal wieder von draußen aus coachen, als Spieler ist das leider sonst oft etwas schwierig, vor allem ohne Co-Trainer. Wir freuen uns auch endlich auf das Debüt von Latif Kiki, der unsere Offensive als Zehner ganz neu beleben wird.“
Personal: fehlen werden Abwehrchef Ertugrul Temiz sowie Spielertrainer Egzon Popoci wegen eines grippalen Infekts.
Weiter spielt:
TSC Fischbeck II – TSV Groß Berkel II (Sonntag, 13 Uhr).
TSV Germania Reher II – SG Thal/Holzhausen II (Sonntag, 13 Uhr).
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