Bald fliegen die gelben Filzkugeln wieder in atemberaubender Geschwindigkeit über die rote Asche, kämpfen superfitte Tennisprofis bei Gluthitze ums Weiterkommen oder ackern durchnässt durch anhaltenden Sommerregen durch den matschigen Sand. Es kann wieder gerannt und gekämpft, gesliced und mit Topspin geschlagen, gestöhnt und gejubelt, serviert und volliert oder auch endlos von der Grundlinie geschaufelt werden: Das größte Tennisturnier der heimischen Region steht wieder vor der Tür! Und dies bereits zum 40. Mal! Die Rede ist von den Hameln Open (ehemals DTH-Open) auf dem Gelände des Deutschen Tennisvereins Hameln.
Das Turnier heißt seit dieser Ausgabe „Hameln Open präsentiert von Sparkasse Hameln-Weserbergland“. Es gibt keine Qualifikation, aber dafür eine Nebenrunde. Das Preisgeld ist in Summe 10.000 Euro, ausgespielt in zwei A3-Turnierkonkurrenzen (Damen und Herren). Das seit dem vergangenen Jahr angehobene Preisgeld sowie die Kategorisierung als A3-Turniere sollte bewirken, dass noch bekanntere Tenniscracks auf die malerische Zehnfeldanlage an Töneböns Teichen gelockt werden. Dabei sind die Siegerlisten der DTH-/Hameln Open bereits heute schon mit zumindest Tenniskennern bekannten Spielerinnen und Spielern besetzt. Wer also hochkarätiges Spitzentennis live in Aktion erleben möchte, sollte vom 3. bis zum 5. Juli auf der Tennisanlage des DTH am Tönebönweg Hameln vorbeischauen – am besten täglich. Dann nämlich finden die Damen- und Herrenkonkurrenzen der Hameln Open statt – und das zu freiem Eintritt an allen Turniertagen!
Ein 40. Jubiläum lädt zur Rückschau ein. Viele Spielerinnen und Spieler haben wir über Jahre hinweg immer wieder auf der Anlage gesehen. Einige von ihnen wollen sollen an dieser Stelle noch einmal in Erinnerung gerufen werden.
Weitere „Mehrfachchampions“
Es würde den Rahmen dieser Ankündigung sprengen, alle mehrfachen Siegerinnen und Sieger des Turniers hier ausführlich vorzustellen. Genannt sein sollen aber alle, die zweimal das Turnier gewannen. Bei den Damen war die erste „Wiederholungssiegerin“ Claudia Steinmeyer vom DT Hameln, die bei der Premiere 1987 und dann erneut 1989 gewann. „Back to back“ siegten die Bundesligaspielerinnen vom HTV Hannover, Sandra Nötzel (1994/95) und Martina Müller (1999/2000).
Martina Müller (heute 43 Jahre alt) war danach eine Zeit lang auch erfolgreich auf der WTA-Tour unterwegs, gewann einen WTA- und 10 ITF-Titel und erreichte Platz 33 der Weltrangliste! Kristina Barrois (TC SW Bous, heute 44 Jahre alt) siegte 2003 und 2004, war mehrfache Deutsche Meisterin, für einige Zeit die beste deutsche Tennisspielerin (Weltrangliste im Einzel Platz 57, im Doppel Platz 55) und gewann 15 ITF-Titel. Angelina Wirges (DTV Hannover, Siegerin 2021 und 2023) ist heute als Profi aktiv, arbeitet am internationalen Durchbruch.
Bei den Herren konnten außer den genannten Mehrfachsiegern Torsten Wolpers (HTV Hannover) 1999 – damals im Finale gegen seinen Bruder Stefan – und 2001 sowie Dominik Bartels (Rot-Weiß Hildesheim) 2022 und 2023 zweimal den Titel mit nach Hause nehmen, Bartels dabei seinen Titel sogar erfolgreich verteidigen.
Das 40. Hameln Open wird ermöglicht durch
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