AWesA AKTiV: Vom Teamplayer zum Ausdauer-Allrounder
„Es gibt für mich nichts Besseres, um den Kopf frei zu bekommen“
Für Benedict ist Sport weit mehr als nur körperliche Betätigung – es ist sein persönlicher Katalysator für mentale Klarheit. Nach fast zwei Jahrzehnten im Fußball und American Football hat er 2022 den Helm gegen das Rennrad getauscht und im Triathlon seine neue Leidenschaft gefunden. Als Assistenztrainer im Fußball bleibt er seinen Wurzeln treu, doch seine eigenen Grenzen testet er heute im Wasser und auf dem Asphalt. Für ihn ist der Sport der Ort, an dem sich hartnäckige Probleme fast wie von selbst lösen. Sein Jahr 2026 wird emotional und ambitioniert zugleich: Neben seiner ersten Mitteldistanz in Bonn, die er als „Familiending“ gemeinsam mit seinen Cousins bestreitet, will er vor allem auf den Sprint- und olympischen Distanzen zeigen, was in ihm steckt.
Deine Sportart? „Mein absoluter Schwerpunkt liegt auf dem Triathlon. Daneben bin ich aber noch als Assistenztrainer im Fußball aktiv, um ein bisschen was von meiner Erfahrung weiterzugeben.“
Warum überhaupt Sport? „Ich liebe Sport einfach – er war schon immer ein fester Teil meines Lebens. Es gibt für mich nichts Besseres, um den Kopf frei zu bekommen. Oft finde ich beim Training genau die Lösungen für Probleme, über die ich vorher ewig gegrübelt habe.“
Wie häufig treibst Du Sport? „Meistens vier- bis sechsmal pro Woche. Das erfordert manchmal etwas Planung, um es mit dem Alltag in Einklang zu bringen – besonders das Schwimmen ist ja immer mit einem gewissen logistischen Aufwand verbunden.“
Seit wann bist Du so aktiv? „Sport mache ich eigentlich, seit ich sechs Jahre alt bin. Bis 2022 habe ich Fußball und American Football gespielt. Den Wechsel zum Triathlon habe ich dann 2023 vollzogen.“
Was ist Deine Motivation? „Ein wichtiger Faktor ist natürlich die Gesundheit und der Spaß daran, sich im Wettkampf mit anderen zu messen. Aber ich möchte auch eine Art Vorbild für ein aktives Leben sein und zeigen, was möglich ist.“
Was sind Deine Ziele für 2026? „Im Juni steht mit dem Triathlon in Bonn meine erste Mitteldistanz an – ein echtes Highlight, da ich zusammen mit meinen Cousins an der Startlinie stehen werde. Mein sportlicher Fokus liegt aber darauf, auf den Sprint- und Kurzdistanzen deutlich schneller und besser zu werden.“
Jannik Schröder Jannik stieg nach seinem Praktikum vor einigen Jahren neben dem Studium als Freier Mitarbeiter bei AWesA ins Boot – und ist seit Oktober 2015 Chefredakteur. Telefon: 0176 - 6217 6014 schroeder@awesa.de
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